Trauer

Sicherheit bleibt eine Illusion, die wir Menschen  zu gern erträumen. Realität wird sie deshalb nicht. Das Leben zeigte heute, wie hart das Leben zuschlagen kann. 8 Minuten im Sinkflug, eine Ewigkeit für die, die ahnen, das das kein gutes Ende nehmen wird. Ich mag gar nicht darüber nachdenken, welche Panik unter den Fluggästen ausgebrochen sein muss, bevor das Flugzeug in den Bergen zerschellte.

Als ich heut Vormittag meinen Fernseher nebenbei laufen lies, dachte ich zuerst an eine Dokumentation über Katastrophen im Flugwesen. An einen zeitnahem Unfall dachte ich nicht. Es dauerte ein paar Momente, bis ich begriff, das die Beiträge Liveschaltungen waren, die über die schreckliche Wahrheizt berichteten.

Ein deutsches Flugzeug ist über den Alpen abgestürzt. Keine Überlebenden heißt es. Mein Kopf wollte dies nicht als wahre Begebenheit akzeptiere, aber auf allen Kanälen wurde bereits darüber berichtet.

Für mich ein Schock und diesmal ist er so nah dran, wie bisher noch nie. Oh Gott, wie hart hat das Schicksal zugeschlagen. Fast surreal das Geschehen wie aus einer Zwischenwelt.

Mein Beileid für alle Betroffenen.

Und doch,  das klingt selbst jetzt, wenn ich es schreibe, so platt und ohne Inhalt.Was kann man einem Angehörigen sagen, der seine Lieben verloren hat. ? Mich macht es sprachlos.

Osteemaus

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2 thoughts on “Trauer

  1. Der Schock sitzt tief und die Trauer ist unbeschreiblich. Es hat 3 Väter der Deutschen Schule in Barcelona getroffen und 5 Kinder sind davon betroffen. Im direkten Umkreis meiner Kinder. Heute morgen wimmelte es schon vor Fotografen … es ist einfach nur abscheulich!

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    1. Ja.. solch ein Ereignis bringt vielfaches Leid und man selber ist sprachlos. Wir wiegen uns oft in Sicherheit, was ja auch richtig ist, sonst könnten wir den ganz normalen Tag nicht ertragen und doch kann das Leben keine absolute Sicherheit geben.

      Die Angehörigen gehen jetzt mit Sicherheit durch die Hölle und fallen in eine Schockstarre. Leider gibt es genug Schaulustige,, die das Dramen in den Gesichtern der Betroffenen auch sehen wollen, Deshalb finde ich es gut, dass man die betroffenen Angehörigen sofort so isoliert hat, dass weder Fotografen noch Kameras ihr Leid einfangen konnten. Diese geben ihren Lesern aber auch nur das, was sie sehen wollen.

      Deine Kinder werden sich nun auch mit der Härte des Lebens auseinander setzen müssen, viel zu früh.. weil dieses Ereignis sie um ihre jugendliche Leichtigkeit berauben kann.

      LG Ostseemaus

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