gefallener Mann

Es war schon dunkel, als ich am Samstag den Supermarkt verlies. Meinen Tretroller hatte ich an den Metallpfählen zwischen den Parkflächen  fest gemacht. Mit dem Roller kann ich gut kurze Strecken fahren. Auch wenn der Supermarkt nur eine Bushaltestelle von mir entfernt ist, zu Fuß ist das dann doch ne ganze Ecke. Während ich mich … gefallener Mann weiterlesen

total normal

Vor einem Jahr war der Anblick für mich non ungewohnt und befremdlich. Besonders in der Staßenbahn, wenn die Fahrgäste auf engstem Raum in der Bahn sitzen. Ich fühlte mich besonders am Abend fast umzingelt, von Menschen, die kein deutsch sprachen. Darunter war nicht nur die für meine Ohren harte Klang der syrischen Sprache sondern auch russisch … total normal weiterlesen

lass(t) mich in Ruhe

Ihre Fluchtdistanz hielt sie auf 15 m. Das entsprach der Breite der Sporthalle, in der wir uns aufhielten. Kam ich auch nur 2 Schritte näher, lief sie mit den Worten “Lass mich in Ruhe” in die nächste Ecke der Sporthalle. Sie wollte niemanden mehr an sich ran lassen, nicht näher als die Breite oder Länge … lass(t) mich in Ruhe weiterlesen

ich werde ihn vermissen

Ihn und sein stets freundliches Gesicht, dass immer ein Lächeln in den Augen hatte, auch wenn es um eine ernste Angelegenheit ging. Für 8 Jahre war Obama für mich DAS Gesicht Amerikas. Gestern verabschiedete er sich in seiner Funktion als  US-Präsident auch von Deutschland. Ich hätte heulen können. Für mich er war ein Ausnahmepolitiker, der … ich werde ihn vermissen weiterlesen

Nicht zum Scherzen aufgelegt

Ein alter Spruch aus  DDR-Zeiten lautete: “Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es könnte mal dein Vorgesetzter werden” . ( eine Abwandlung von=“Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie du den Schmerz") Den Spruch hatten wir auf Lager, wenn Kollegen mit Mobbing  (das Wort dafür gab es damals nicht)  anfingen. Ich … Nicht zum Scherzen aufgelegt weiterlesen

Lange nicht gehört …

http://www.youtube.com/watch?v=ivjm9fDy77Q Das soll bis heute der teuerste Videoclip gewesen sein, den man je drehte. So an eine Millionen Doller soll er gekostet haben. Damals wie heute übt er immer wieder die selbe Faszination auf mich aus und die selbe Spannung beim zusehen, wie beim erste mal an.

Unverwechselbar

“Sechszehn Schonsteine stützen den Himmel über der Stadt, höher aufragend als die höchsten Türme ringsum,  sechszehn Fabrikschlote, in einer Reihe, stabgrau und stel, wie sie nirgends noch einmal in Deutschland zu finden sind. Tag und Nacht wälzt sich der Qualm sich der Qualm aus den sechszehn Essenschlünden, Tag fr Tag. Er schwärzt im Winter den … Unverwechselbar weiterlesen