Welttag des Radios

Heute vor 5 Jahren wurde wieder ein neuer Welttag  ins Leben gerufen – der Welttag des Radios und wenn ich Radio höre, denke ich wirklich nur an die Art Modell, wie sie auf dem Bild zu sehen ist. Ein Kiste aus Holz mit Röhren., Drähten, Potentiometer als Laustärkeregler und verstellbare Kondensatoren für die Senderwahl, dicke Tasten, wie auf einem Klavier und einer Skala über die hörbaren Sender. Besonders beliebt war damals, als der auf den Bild dargestellte Oldtimer noch in Mode war, die quietschige Kurzwelle. Nur über diese Wellenlänge konnte man damals die Sender hören, die damals im frühen Ostzeiten verboten waren – Rado Luxemburg. Für die Politik war das der unsichtbare Feind in Kurzwelle. 

Lebhaft erinnere ich mich noch an die spannende Unterhaltung am Abend. Hörspiele waren beliebt und konnten genau so spannend wie ein “Tatort” heute sein. Das Fernsehen später löste diese Art Unterhaltung später ab. Aber die Unterhaltung, die das Radio mir damals mit seiner Musik, Dokumentationen und Hörspielen bot ist bei mir noch in guter Erinnerung.

Viele Sangeskünstler verdankten ihre Karriere dem Radio, denn  wurden ihre Platten aufgelegt und gehört , wurde bei Gefallen auch ihre Platten oder Alben gekauft und auf diesem Weg wurde auch ihnen eine Berühmtheit.

Noch heute soll das Radio immer noch das am meisten genutzte Medium für Unterhaltung und Nachrichten sein. Tagsüber läuft bei mir auch das Radio, damitw erde ich Nachrichten-technisch am schnellsten auf den neusten Stand gebracht.

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4 Gedanken zu “Welttag des Radios

  1. ja, das radio hatte früher einen viel höheren stellenwert. als kinder und jugendliche hörten wir natürlich hauptsächlich pop-sender. dann kam das fernsehen immer mehr auf, auch mit musiksendungen… die entwicklung verlief rasant in den letzten 50 jahren – vom röhrenradio bis hin zum computer und dem soundsystem für die wohnung.
    einige jahre verzichtete ich auf einen fernsehr und hörte fast ausschließlich radio. es war sehr entspannend. vor allem bei guten sendern wie z.b. deutschlandfunk… den ganzen tag lief bei mir radio. ich lebte allein und war froh, ein paar menschliche stimmen zu hören. auch gab es immer wieder interessante themen oder hörspiele oder gute musik. das weltgeschehen bekam ich durch das radio ganz anders mit als durchs tv. komisch. es fiel glaube ich das hypnotische der bilder weg. wir menschen sind halt alle ziemlich voyeuristisch. uns fällt es schwer wegzuschauen. dieses problem besteht beim radio nicht.

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    • Hallo Bo., auch bei mir läuft tagsüber das Radio und es ist bei mir mehr, als eine angenehme Geräuschkulisse. Grade am Morgen werde ich durch das Radio auf den neusten Stand der regionalen und nationalen Dinge gebracht. So erfuhr ich auch vom Tag des Radios, worüber im TV eher nicht berichtet wurde.

      Die Nachrichtensendungen sind kurz und genau so informativ, wie die Berichterstattungen im TV. Es fehlen die Bilder, aber das macht mir nichts aus, man wird ja sowieso von einer per TV,PC und Smartphone übertragenen Bilderflut überrollt.

      Erstaunlich für mich war, dass UNESCO den Welttag des Radios ins Leben rief. Aber wenn man sich die Möglichkeiten des Radios genauer ansieht, dann stellt man leicht fest, dass die RadioFunkSignale weit kommen und ohne großen Aufwand empfangen werden können.

      Die Hörspielzeit vermisste ich lange. Dabei konnte man noch andere Dinge nebenbei tun, damals war es Handarbeit.
      Ich habe gehört, dass es heute auch schon wieder „Kneipen“ geben soll, die solche Abende mit Hörspiel (keine Buchlesung) für ihre Gäste anbieten. Keine schlechte Idee, wie ich finde, wo die Menschen zur Zeit ja ungeheuer auf Retro stehen.
      LG Ostseemaus 😉

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    • Hallo Rudi, ich habe auch noch solch ein Stück. Zur Zeit fungiert es nur als Deko, aber es funktioniert noch, Ein gutes altes Röhrengerät, das wie beim Sport eine Aufwärmzeit benötigt um im Schwung zu kommen. Das Radio von Damals war ein Möbelstück und die Kombi mit TV nannte man Fernsehtruhe.. was für eine riesiges Möbelstück 😉 , dafür sahen sie echt edel auas 🙂

      Aber über den Klang konnte man nicht meckern, denn durch das Holzgehäuse war der Klang angenehm für die Ohren, technische Raffinessen waren nicht nötig.
      Mir gehen heute die digitalen Töne bei längerem Hören eher auf de Nerven, deshalb gebe ich heute ehr analogen Geräten den Vorzug.
      Sogar mein Sohn stellte der hörbaren Unterschied fest. dein Schallplatten klangen deutlich angenehmer auf meinem analogen Gerät (Denon – 27Jahre alt) als auf seine digitalen Anlage.
      LG Ostseemaus

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