mal in die andere Richtung

dachte ich mir, denn der Rest der Stadt würde mit Sicherheit nach Warnemünde pilgern. Mit dem Stromerwachen wird die Sommersaison 2017 eingeleitet und das heißt, der kleine Ort wird randvoll mit Menschen angefüllt sein.

Also zog es mich in die andere Richtung. Die Liegewiese direkt am Ufer der Warnow schwebte mir vor Augen. Vor ein paar Tagen Anfang April ließ ich es mir dort gut gehen und das verlangte nach einer Wiederholung. Als nix wie los…Richtung Gehlsdorfer Ufer.

Beine von Sohnemann

Schnell die 7 Sachen zusammen in den Rucksack, Decke zum ausrollen, Buch zum Lesen, Kamera für Fotos, eine Flasche Wasser gegen den Durst und meine Beine in die Hand, weil der Bus in wenigen Minuten fahren würde.

Auf dem Weg zum Bus ein Blick auf s Handy, wegen der Uhrzeit, wie viele Minuten würde ich noch haben? Kann ich noch gehen oder muss ich schon laufen? Bis zum Ellenbogen grabe ich in der Handtasche auf der Suche nach dem Handy. Na so was aber auch, habe das Handy auf die Schnelle liegen lassen und was diese Tatsache mit mir macht, erschüttert mich jedes mal, wenn mir das passiert. Umkehren oder weiter gehen? Diese Entscheidung wäre noch das geringste Übel. Ich war ja nur zum flanieren unterwegs, wozu also das Handy? Geht auch ohne. Trotzdem gebe ich mit dem Gefühl weiter, als würde ich als Trapezkünstler einen doppelten Salto ohne Netz und doppelten Boden in der Luft machen. Warum nur fühlt man sich als Mensch nur soooooo komisch, wenn das Handy mal nicht in der Tasche ist? Bisher konnte ich mir die Frage selber nicht beantworten.

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mein gesunder Menschenverstand

sagt mir, das unsere Lebensmittel nichts mehr mit dem Leben zu tun haben. Aus ihnen wird mehr und mehr ein technisches Produkt, selbst aus tierischen Nahrungsmittel werden technisches Produkte, in der das Tier als lebendiges Rad im Getriebe eingesetzt wird. Wider besseren Wissens, dass es so nicht weiter gehen kann, wird weiter gemacht.

Vielleicht hier und da etwas entschärft, d.h. die Legehenne darf, statt in einem Käfig in der Größe eines DIN A 4 Blattes ihre Eier auf ein Fließband rollen zu lassen, wieder auf den Boden oder sogar ins Freiland und scharren, wie es die Natur für sie vorgesehen hat. Aber an die blutigen Massaker, die die frisch geschlüpften männlichen Küken über sich ergehen lassen müssen, mag ich gar nicht denken. Ich frage mich, wer sich solch eine Gräultat überhaupt ausgedacht hat.

Ich bin ein Kind vom Lande, wie man so schön sagt. Ich erlebte die Landwirtschaft noch, wie man sie schon Millionen Jahre führte. Das hatte auch seinen Preis. Den wollen wir heute nicht zahlen. weil unsere Sinne nach anderen Gütern steht. Aus uns Menschen wurden Verbraucher, die ständig Hunger nach Neuanschaffungen befriedigen wollen und müsse  (ein)sparen und fängt bei den Lebensmitteln an.

ostern-018Die Osterzeit naht und die Küken werden gern als Symbol für die Festtage genutzt. Ein Bild der heilen Welt, die es nicht mehr gibt, wenn ich an die Tierhaltung und die Schredder denke.

Es wird Zeit fürs Umdenken.

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nun doch wieder Schlager ?

„Der Deutsche liebt seinen Schlager“ sagte Gitte Henning in einer Dokumentation, in der es um das Phänomen Schlager in Deutschland geht. Sie weiß, wovon sie spricht, denn sie war schon in der Zeit, als es die ZDF-Hitparade gab, ein großer Schlagerstar in Deutschland.  „Ich will ´nen Cowboy als Mann“ sang sie damals für ihre Fans. Jeden Montag Abend 19.30 Uhr saß die Familie geschlossen – Großeltern, Eltern und Kinder- vor dem Fernseher, verfolgen die Schlagersendung , jeder hoffte auf den besten Platz für seinen Lieblingsschlager. Plötzlich verschwand die Schlagerszene in der Versenkung.

Schlager singen und hören, war uncool und nur etwas für die Senioren. Deutsche Songs singen wurde unmodern. Die Plattenlabels fanden dafür nur noch mäßigen Absatz. Die Hochzeit für Schlagersänger wie z.B. für Roland Kaiser war vorbei.schien sogar für alle Zeit vorbei zu sein. Auch ich glaubte nur Rockkonzerten die Erfüllung meiner musikalischen Wünsche zu finden. Worüber die Band in den Songs sag, verstand ich nicht. Hauptsache rockig.

Heute ist der Schlager wieder da und es darf auch wieder deutsch gesungen werden. Es darf wieder geschlagert und geschnulzt werden .. der Schlager boomt und nicht nur in Malle, sondern auch auf großen Bühnen. Abendfüllende Samstagabendprogramme bis Mitternacht werden den deutschen Zuschauer wieder serviert. … und bestätigen Gittes Worte: „Der Deutsche liebt seinen Schlager“

Gestern Abend zappte ich mich ab un zu in den Schlagerboom, ich wollte die Kellys erwischen. Deren erstes öffentlicher Auftritt nach 18 Jahre wurde angekündigt und diesen Auftritt wollte ich auf keine Fall verpassen. Ich rechnete jedoch erst am Ende der Sendung mit ihrem Erscheinen, sozusagen als Höhepunkt des Abends, neben Helene Fischer, versteht sich 😉 Ein Sänger überraschte mich mit seinen Auftritt – DJ Ötzi. Ich wurde auf meiner Couch, die mich schon fast verschlungen hätte nur durch die schwungvolle Melodie und der glasklaren Stimme des Sängers wieder  zum Leben erweckt.

Schwungvolle Musik macht nicht nur gute Laune, sie kann auch „Scheintote Couchprotetos “ wieder Leben einhauchen. DJ Ötzi besingt, wie sollte es bei Schlager anders sein, über die Liebe. :-). Ein Dauerthema, das sich seit Generationen durch die Menschheit und alle Musikrichtungen zieht.

So wie damals alle Generationen  im Wohnzimmer versammelt vor dem TV saßen um der deutschen Schlagerszene zu folgen, sieht man heute alle Generationen in großen Hallen und sogar Stadien versammelt, um gemeinsam ihre Schlagerstars  zu feiern. Egal, ob jung, oder alt, ob Weiblein oder Männlein, sie alle tauchen tanzend für ein paar Stunden in ihre Schlagerwelt ab. Neben den neuen Schlagersternen haben auch wieder die schon vergessenen geglaubten Schlagersterne Hochkonjunktur.

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gute Laune Musik

Lange nicht gehört und fast schon 30 Jahre alt. Aber damals wie heute peppt der schwungvolle Titel meine Laune auf. Man nehme Mixed Emotions, lässt die Hüften im Rhythmus schwingen und warten, was passiert.Zumindest stört mich jetzt das trübe, verregnete Januarwetter nicht mehr

Leider sind beide Sänger – Drafi Deutscher und Oliver Simon – schon verstorben. Aber was sie uns zurückgelassen haben, macht auch heute noch, wem´s gefällt,  gute Laune. Dank Youtube kann man sich ihre Auftritte noch einmal anschauen und für ein paar Minuten in die Zeitschleife begeben und Dank der emotionalen Erinnerung noch einmal eintauchen in die Zeit.

der erste Schnee

des Tages ..ist heut abend schon der Schnee von gestern
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das heißt, der Schnee hat sich wieder zu Matsch verwandelt.  Achja.. Man könnte jeden Tag ein Abhandlung über das Wetter schreiben. Jemand sagte mir, das Wetter wäre eh immer „zu“ …

  • zu warm,
  • zu kalt,
  • zu nass,
  • zu trocken,
  • zu heiß,
  • zu matschig,
  • zu neblig,
  • zu windig,
  • zu verregnet,
  • zu verschneit,
  • zu stürmisch

.. und heute ? Heute am frühen abend ist es zu matschig. Meine Schuhe werden sich nachher freuen, wenn die Feuchtigkeit sich durch die Schuhnähte zu den Zehen durcharbeitet.

 

Holland in Not

Nur noch schnell die 7 Sachen für die  Yogastunde in den Rucksack verstauen, dann kann ich auch schon den Abflug

machen. Meine Wanduhr zeigt  175  Uhr an. Ich habe 30 Minuten, als es an Wohnungstür klingelt. Wer da? Hoffentlich steht nicht wieder ein Vertreter vor der Tür, um mir einen neuen Stromanbieter schmackhaft zu machen. Ein Blick durch Guckloch, ich sehe nix. Zumindest niemand in Schlips und Kragen, der sich vor der Tür noch schnell  ein entspanntes Lächeln ins Gesicht meißelt.

Wer da? Ein kleines Mädchen steht vor mir.  Sie  wohnt im selben Haus, ein paar Etagen über mir. Sie  hat immer, wenn wir uns begegnen,  ein freundliches Lächeln und  ein nettes Wort für mich auf den Lippen. Heute sieht sie gar nicht fröhlich aus, so kenne ich sie nicht.  Nein, sie sieht traurig und ängstlich aus. „ich mag nicht mehr in unsere Wohnung.“ erzählte sie mir mit weinerlicher Stimme. „komm erst mal rein“ ich  bitte sie in die Wohnung, lass mir erzählen, warum sie nicht mehr in ihre Wohnung mag.

„Der Kumpel von Mutti hat mich gehau`´n“ Ohje.. deshalb sieht die Kleine so erschrocken und verängstigt aus. Es dauert etwas, bis ich Klarheit habe und kann mir einen möglichen Reim darauf machen. Den „Kumpel “ (ich nehme an, ein Bekannter) wurde von Mutti als „Sitter“ eingesetzt, weil sie außer Haus musste . Statt sich darauf zu konzentrieren betrank er sich und rastete aus. Er hat die Kleine geschupst oder gestoßen oder geschlagen und damit einen mächtigen Schrecken eingejagt.

Ach herje.. Holland ist in Not. Mutti nicht zu Haus und die Telefonnummer von Mutti hat die Kleine auch nicht. Draußen ist es kalt und dunkel und sicher nicht der beste Ort für die Kleine, auf Heimkehr ihrer Mutti zu warten. Ich überlege hin und her, was ich machen kann. Ich könnte die Kleine zur Mutter bringen, die sich zur Zeit im anderen Wohngebiet aufhält. Aber dann stehen die Teilnehmer der Yogagruppe vor verschlossenen Türen. Die Kleine mit zur Yogastunde mitnehmen? Das wollte die Kleine nicht. Den Mann in der Wohnung zur Räson bringen? Dafür würde der Terminator der Richtige sein, ich nicht. Sollte ich die Polizei rufen? 

Wir besprechen Möglichkeiten. Uns fällt nichts machbares ein. Die Polizei möchte die Kleine nicht, sie will ihre Mutti nicht erschrecken und sie hat Angst vor dem Kumpel, er könnte deshalb noch verärgerter werden und ihr das übel nehmen.  Ich denke darüber nach, ob ich sie allein in meiner Wohnung lasse, während ich die Yogastunde gebe? Nein, das geht auch nicht. Dann würde die Mutter sie nicht finden, wenn sie wieder heim kommt.

Wir stecken in der Zwickmühle. Ich mache der Kleinen den Vorschlag, dass ich die Polizei könnte, damit diese sie dann zu ihrer Mutter bringt. In Kopf der Kleinen arbeitet es genau so, wie in meinem Kopf. Sie will nicht in die Wohnung und sie will auch ihre Mutti nicht erschrecken, mit großem Aufgebot und Polizei, Und ich bin mir auch nicht sicher, ob ich gleich mit Polizei daher kommen soll. Doch dann bat sie mich: „Rufen sie die Polizei“

Nun geht alles ganz schnell. Der Notruf ist zügig abgesetzt, Der Beamte tackert alle wichtigen Angaben meiner Anzeige in die Tastatur „Der Streifenwagen ist gleich bei ihnen“ Wir halten gemeinsam am Fenster Ausschau nach dem Streifenwagen, So von Null auf jetzt wird der nicht vor der Tür stehen. „Da“ rief die Kleine „da, ist Mutti“  Sie zeigt auf den grauen Umriss einer Frau, sie sich suchend umschaut. „Ich möchte zu Mutti“ bat sie mich. „klar“ und schon stürmt sie raus.

Wenig später mache ich mich auch auf den Weg machen. Die Yogastunde würde ich noch pünktlich beginnen können. Als ich vor die Tür trete, lässt sich grade ein ein junger Polizeibeamter den Ausweis der Mutter zeigen. Die Kleine ist noch an der Hand der Beamtin. Die Mutter war sichtlich beschämt „ich hatte meine Tochter schon gesucht“ sie beute sich zur mir rüber, um mir das auf die Schnelle zu sagen. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie sich schlecht fühlt, aber wer rechnet sich mit einem Ausraster des „Sitters“ Ein Mann von 40 Jahren hätte ja auch erst später die zahlreichen Biere hinter die Binde kippen können. Darauf wollte er nicht warten und erschreckt obendrein noch das Kind,w as ihm für kurze Zeit anvertraut wurde.

Am nächsten Tag lächelte die Kleine mich wieder an, als ich an ihr vorbei ging. !Alles wieder in Ordnung“ fragte ich. „Ja, alles wieder in Ordnung. Der Kumpel ist weggelaufen“

Bild

Sternengucker

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Ich weiß, das Bild ist nur mittelmäßig. Mit dem Smartphone schnell geschossen. Mir fiel auf, dass heute ein Stern besonders  hell neben den Halbmond leuchtet.

Welcher Stern mag das wohl sein, der heute am Himmelszelt so nah dem Mond Gesellschaft leistet?

Ich kenne mich mit den Sternen nicht so aus, aber vielleicht ein Leser, der hier zufällig vorbei kommt.

Um das Bild etwas größer zu betrachten, bitte auf Bild klicken.

Nachtrag: Sternenhimmer am 3.1.2017

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nur schwer zu fassen

Ich zermartere mir grade das Hirn und finde darin nur den einen Satz „Wenn du nicht weißt, worüber du schreiben willst, dann lass es sein“ Es einfach lassen, das wäre eine Möglichkeit. Immerhin konnte ich diesen Satz aus meinen Hirnwindungen ziehen. Hat Goethe den bedeutenden Satz gesagt? Ich weiß es nicht genau, aber einer von den großen Dichtern hat es gesagt. Dennoch verharre ich weiter vor dem „unbeschriebenen Blatt“ und warte auf das, worauf sich mein Kopf einschießen könnte

Komisch, warum halten sich bestimmte Sätze in einem Kopf auf der 1.Seite meines Gedächtnisses und andere wieder fallen einfach durch ein Sieb? Werden auf nimmer Wiedersehen verschüttet? Nach welchen System ordnet mein Kopf die Dinge, an die ich mich schnell wieder erinnern oder besser schnell wieder vergessen sollte  Ich habe keine Ahnung, aber es geschieht. Mein Kopf sortiert vor „Die guten ins Töpfchen, sie schlechten ins Kröpfchen“

Und es gibt Ereignisse, die sich für immer in Erinnerung fest einschreiben und sich nicht über das Sieb für Grobes verschütteln lassen. Das Jahr 2016 hatte einiges davon. Nicht nur in den Reihen des Promis hat der Sensemann gewütet, nein, auch in den eigen Reihen hat er seine Sense eingesetzt. Gleich zwei Männer hat es im letzten Jahr getroffen.

Ich nenne sie  „Ernst“, weil sie beide die selben Vornamen tragen Der ältere Egon zog sich im Geiste schon vor Jahren zurück. Er erkrankte an Demenz und vielleicht war sein Tod auch eine Erlösung für ihn. Aber Kafka brachte es auf den Punkt.

Man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt trotzdem, wenn es passiert ist

Selbst wenn man auf den Tod vorbereitet ist, man erschrickt und ist bestürzt, wenn es doch passiert. Im Sommer verstarb der Vater unserer Kinder.

Was mag im Menschen vor sich gehen, wenn er auf dem Tod eines nahen Angehörigen nicht vorbereitet ist?

Wenn dieser am Morgen wie jeden Tag zur Arbeit geht, den Nachmittag aber nicht mehr überlebt? Wenn ihm sein Leben gewaltsam durch einen anderen genommen wurde? Durch einen, oh meine, durch 10 Schüsse wurde den Mann das Leben genommen. Mir fällt kein Gefühl dafür ein, das in solch einem Moment  vorherrschend sein kann. Selbst Entsetzen und Bestürzung ist zu milde ausgedrückt. Ist es Wut, Hass, Rache, Ohnmacht, Trauer? Ich denke, eine Überlagerung all dieser Gefühle und die Verarbeitung der blutigen Tat  hat für die Angehörigen noch gar nicht beginnen können. Der Getötete, der Schwager meiner Schwester, wurde aus dem Leben gerissen werden, das hatte ein anderer für ihn entschieden.

Jetzt weiß ich, warum ich vorhin so schwer in die Gänge kam. Ich wollte über den Tod schreiben und dieses Thema fließt nicht so locker flockig über die Tastatur. Ich  konnte noch nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Mit Schreckenstaten hat sich das Jahr 2016 verabschiedet und mit Schreckenstaten hat das Jahr 2017 begonnen.

Kaum zu glauben

So beunruhigend es ist, so beruhigend ist es auch. Nach dem Berliner Attentat müssen wir uns wohl an diese Bild bei Großevents gewöhnen.

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Schon der Rostocker Weihnachtsmarkt wurde auf diese Weise von allen Seiten abgesichert, mit einem Maschinengewehr vor der Brust – unübersehbar.

Kann ich mich  daran gewöhnen? …… Wohl eher nicht.

Muss ist mich daran gewöhnen ? ……  Wahrscheinlich ja.

Wir wollen als demokratisch denkende Gemeinschaft den gewohnten Spaß am Leben nicht nehmen lassen, wir wollen uns keine Angst einjagen lassen, wir wollen unser Verhalten nicht am Gewalt anpassen, auch wenn anderen unsere Lebensfreude nicht gefällt.

Auch so kann der Schutz der Freiheit auch aussehen

Am Neujahrstag findet die  Großveranstaltung „Warnemünder Turmleuchten“ statt und wie jedes Jahr sollen die Besucher dieser Veranstaltung sich ohne Angst erfreuen können.

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Und das Leben geht immer weiter

auch, wenn die Zeit für den Moment still steht, sobald einem eine Todesnachricht erreicht, wie diese, die uns am 1. Weihnachtstag erreichte:“George Michael ist tot„. Wieder einmal werden in diesem Jahr Fans der Popmusik vom plötzlichen Tod ihres Idols erschüttert.

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Ich nahm Georg Michael das erste mal als Sänger war, als er für den verstorbenen Sänger Freddie Mercury bei einen Gedenkkonzert zusammen mit Queen auf der Bühne stand. Das ist jetzt 25 Jahre her. Was für ein Sänger, dachte ich damals. Damit meinte ich nicht nur seinen Mut, weil er ein paar Songs von Feddie sang, sondern auch seine Musikalität, seine Stimme. Und ein schöner Mann war er sowieso. Das gefällt den Frauen, auch wenn Georg Michael nicht auf Frauen stand.

Heute gehen seine Fans damit relax um, damals, als er sich outete, war es noch nicht so. Das verlinkt Video beschreibt seine explodierende Freude nach dem Outing. Gut gemacht. Die Welt ist, wie sie ist und die Menschen sind so, wie sie sind. Daran können und sollten Fans nichts daran ändern.

Heute strahlte das ZDF eine einstündige Sendung aus, in der alle Künstler noch einmal erwähnt wurden, sie unsere Welt in diesem Jahr verließen und in den Himmel gegangen sind. Ich stellte fest, es muss ganz schon eng geworden sein, da oben.

Mach´s gut dort oben, Georg Michael