Kategorie: Clips

Rostocker Sound

Materia, ist der Sohn meiner Kollegin und verarbeitet in dem Song seinen Zwangs-Aufenthalt im Ausland während des 1. Lockdowns. Er hing dort mehrere Wochen fest. Alle Flieger nach Deutschland waren schon weg und kein Flieger im Sicht, nur das karge Hotelzimmer und das Handy. Einkaufen nur nach Buchstaben des Nachnamens – A-B-C Hätte man uns Deutsche in einen derart harten Lockdown gezwungen, wären die „Querdenker“ da schon kollabiert und vor einer Infektion beatmungspflichtig geworden. 😁

Zu Beginn des Videos startet er mit dem ausgelassenen Leben, was besonders sie Jungend vermisst. Warum er am Ende alles in die Luft sprengt, erschließt sich mir noch nicht. Das werde ich noch mal bei seiner Mutter in Klausur gehen. 😁😁

Traurig

Mit 45 Jahren diese Welt zu verlassen, ist wahrlich noch kein Alter. Wer die Kellys kennt, kennt auch Barby Kelly. Vor ein paar Tagen teilten die Kellys mit, das Barby Kelly verstorben ist. Ihre Fans trauern. Unter vielen Videos auf Youtube findet man traurige Kommentare von ihren Fans. Mich hat die Meldung von ihrem Tod auch bewegt. Auch nach Jahren klingt ihre Stimme für wie von einem anderen Stern. Nun ist sie bei den Sternen, ihre Fans werden sie nicht vergessen.

Träume begraben?

Dieser junge Mann hat eine Begabung. Ich entdeckte ihn per Zufall auf YouTube und nahm mir mal die Zeit, ihn auch zuzuhören. Er ist von Haus aus Motivator oder Couch. Seine Wurzeln sind in Indien und aufgewachsen in Deutschland. Von den Eltern bekam er einen deutschen Namen – Björn – den seine Oma nicht aussprechen konnte. Ich wusste gar nicht, dass die Inder das „Ö“ nicht aussprechen können. So wurde auch Björn Biyon und unter diesem Namen versucht er vielen Menschen Lebenshilfe zu geben, wie in diesem Beitrag. Er sprach vom Friedhof, auf dem viele Träume, Wünsche, Visionen, Pläne und Ideen der Menschen begraben wurden, weil sie ihren Träumen und Wünschen nicht folgten. Ein guter Ansatz für mich, auch mal aus dieser Perspektive mein gelebtes und zukünftiges Leben zu überdenken.

nicht linear denken

Du denkst schon wieder linear“ Dieser Satz fällt mitten im Film von „Tenet“.

Ja..ich habe mir den Film gestern Nachmittag angesehen. Mit mir waren gestern noch 6 weiter Kinogäste im Saal. 😁 Aber die 2. Vorstellung ab 19.00 Uhr wurde dann doch besser besucht.

Ganze 153 Minuten in einem Film mit zahlreichen Zeitenwechsel und keine Minute davon hatte ich mich gelangweilt. Auch fühlte mich nicht überfordert. Aber einmal mit den Gedanken woanders sein und schon fehlt einem ein wichtiger Baustein, um den Fortlauf des Filmes so weit wie möglich folgen zu können. Also volle Aufmerksamkeit ist angesagt. Der Regisseur Christopher Nolan erwartet das nicht nur viel von seinen Zuschauern, nein, er setzt auch einiges voraus, wie z.B. nicht linear zu denken. Oder zu verstehen, was man unter Inversion zu verstehen hat, oder was Algorythmen – davon macht Google Gebrauch – bedeutet.

Um dem Film folgen zu können, stellte ich mir die Zeiten wie Tonspuren auf einem Tonband vor, wobei die Gegenwart vorwärts und die Zukunft rückwärts lief. Nolan ließ die gegenläufigen Zeiten zusammenfließen und deshalb bewegten sich Menschen im Film Teileweise vorwärts oder rückwärts. Je nachdem, in welche Richtung der Zeit der Protagonist sich bewegte. Musste er in die Vergangenheit zurück, lief er rückwärts und die anderen bewegten sich vorwärts. Bewegte der Protagonist in die Zukunft, dann trug er einen Mundschutz wie von einem Beatmungsgerät. Wahrscheinlich, weil die Atmung verständlicherweise anders herumlief. Es kam auch vor, dass er sich selbst begegnete. Also gar nicht so schwer😁. Denke ich mal.

Ich hatte nur ein Problem. Es tauchte – für mich aus dem nichts – eine Zeichnung auf, die so was von wichtig war, dass sie einen großen Teil der Handlung beeinflusste. Vielleicht war ich mit den Gedanken grade mal unterwegs, als die Zeichnung das erste Mal erwähnt wurde. 😮 Aber das ist nicht so schlimm, denn ich sehe mir den Film am Dienstag noch einmal an. Diesmal will Sohnemann sich doch darauf einlassen. Das will er wohl doch nicht auf sich sitzen lassen. Seine Mutter kann in großen Zügen dem Film folgen und er als junger Mann sieht ihn sich nicht an, weil viele, die den Film sahen, meinten „Ich nix verstanden“ Nein, Sohnemann will jetzt auch mitreden können.

Viele Szenen wurden von einer grandiosen Musik getragen. Obwohl unmelodisch, laut und donnernd störte sie keinesfalls, sondern verlieh dem Film noch mehr Kraft und Wucht.

Für mich war das ein Film der Extraklasse. Ein Meisterwerk, das Zeichen setzt und zur Zeit seines Gleichen sucht. Ein Kunstwerk, was die eigene Logikspirale im Kopf auf die Sprünge hilft. Von der Handlung erzähle ich hier nicht, weil man sie nur schwer erzählen kann. Der grobe Plot – das Gute bekämpft das Böse und rettet damit die Menschheit. Ich zitiere einen weiteren Satz aus dem Film „man muss es nicht verstehen, man muss es fühlen“ Und dieses „fühlen“ hat nichts mit Herz-Schmerz zu tun.