Archiv der Kategorie: Tränen

immer wieder gern gehört und unvergessen

Tamara Danz

Advertisements

Etwas von Endzeit ?

Als ich heute früh vor die Tür ging, hatte das Tageslicht etwas vom Endzeit. Als erstes nahm ich an, der Mond wäre noch unterwegs. Aber das konnte nicht sein. Nicht ,das der Mond nicht auch  mal am Tag unterwegs wäre, aber in dem Fall sieht der Mond eher wie eine weiße Scheibe aus, Das was ich  Am Morgen am Himmel, sah wie eine gequälte Sonne aus.

Ein Wetterphänomen sei es gewesen, so erfuhr ich heute Abend.  Hier die  Wetterkarte zum heutigen Naturschauspiel, in der alle beteiligen Komponenten aufgezeigt werden die heute unsere Sonne eher befremdlich aussehen lies.

Mittagssonne ? ja

Man kann mit solchen Phänomenen jetzt häufiger rechnen. Der Klimawandel erwärmt den großen Teich und daraus entstehen die verheerenden Stürme .- Hurrikan  – , von deren Zerstörungskraft die Amerikaner ein bitteres Lied singen können.

Für uns bleibt davon nur das Naturschauspiel für ein paar ungewöhnliche Fotos, zum Glück.

wen die Götter lieben

Klick Bild für Internetseite, von der ich das Bild mir geliehen habe

Gestern sah ich zufällig eine Dokumentation über diese schöne Frau, ihr Name Selena Quintanilla-Pérez. Sie war mir bis dato unbekannt.  Dabei erfuhr ich, dass sie schon vor 16 Jahren gewaltsam sterben musste. Sie wurde keine 24 Jahre alt. Ihre beste Freundin , die auch die Geschäfte für die Sängerin führte, erschoss die junge Frau kaltblütig. Als Geschäftsführerin hatte sie sich an dem Vermögen der erfolgreichen Sängerin und Designerin mit bereichert, d.h. Geld unterschlagen. Deshalb sollte sie alle wichtigen Unterlagen der Sängerin übergeben. Dazu fand ein Treffen in einem Hotel statt. Das Hotel konnte die junge Frau nicht mehr lebend verlassen. Die amerikanische Nation weinte.

Nach der Doku recherchierte ich im Internet über sie und fand u.a.dieses Video von ihr, in dem ihr ganzer Zauber, de sie auch auf ihre Fans ausstrahlte, noch heute, noch 16 Jahre nach ihren Tod noch rüber kommt.

Eine weitere Recherche ergab, das man sie im nächsten Jahr als Hologramm für ein Konzert  wieder auferstehen lassen wird. So bleibt sie fr ihre Fans unvergessen.

Dem Himmel so nah

Ich erinnere mich noch genau an dem Moment, als ich von der schrecklichen Nachricht erfuhr. Die Erde schien deshalb still zu stehen und die Menschen hatten nur noch Gesprächsthema, der Tod von Lady Di.

Ich arbeitete damals in der Immobilienbranche. Ende August, Anfang September fand in Rostock die Immobilienmesse statt und es war Sonntag. Ich war an dem Tag Standbetreuer für unsere Baufirma. Ich machte mich schon früh auf den Weg ans andere Ende der Stadt. Damals war man nicht permanent online, wie heute, als bekam ich bis zu meinem Eintreffen in die Messehalle nichts von den neusten Nachrichten mit. Auch am Morgen hörte ich weder Radio oder hatte vielleicht die Flimmerkiste laufen. Nichts dergleichen. Für mich war die Welt noch so,wie sie am Tag zuvor war.

In der Messehalle angekommen, begrüße mich mein Kollege mit den Worten: „Weißt du noch nicht, was passiert ist ?“ Er stand vor mir, die Arme vor dem Brustkorb verschränkt und schaute mich fragend an. „Nein, weiß ich nicht. Was ist denn passiert?“ „Lady Di ist tot“ er sah immer noch bestürzt aus. Mein Kollegen kannte ich als jemand, der sich nicht mit Yellopress und Königshäuser beschäftigte, diese Themen waren ihn zu banal und klatschträchtig. Aber der Tod von Lady Di muss ihn tief getroffen haben.  „Nein, das glaube ich nicht“ Ich erinnerte mich noch an den letzten Zeitungsartikel, denn ich über Lady Di las. Man veröffentlichte Urlaubsbilder. Lady Di war im Badeanzug zu sehen und saß auf dem Dach einer Yacht. Ich hatte sie gestern doch noch „gesehen“, wie kann das sein?

Bis heute ist mir der Moment noch genau in Erinnerung, als ich das erst mal vom Tod Dianas hörte.

Was die Welt erschütterte, konnte ich noch nicht glauben Erst als ich am Abend die Nachrichten dazu sah, begriff ist, dass das Unglaubliche doch passiert war Jeder, aber auch jeder Sender beschäftigte sich mit Dianas Tod. Und ich sah mir alle Beträge an, die ich zeitliche nacheinander sehen konnten. Ich hoffte, das ein Sender den Menschen sagen konnte, Diana hat den Unfall doch überlebt und ist auf den Weg der Besserung. Ich hoffte, man könnte die Zeit zurück drehen und die Fahrt würde im 2. Anlauf doch nicht tödlich verlaufen. Dem war aber nicht so.. was die Welt nicht glauben wollte. war passiert. Nach einer Woche kam die schreckliche Nachricht dann auch in meinem Innersten an.

Die Königin der Herzen  hat für immer die Welt verlassen

Bildquelle- Klick Bild

Der Himmel hat seine Tore für Jerry Lewis geöffnet

und dort darf er nun  die Engel zum Lachen bringen.

Seit gestern geht die Nachricht durch die Medien. Ein großer Künstler vergangener Tage hat die Welt  verlassen. Jerry Lewis  verstarb mit 91 Jahren. Er schaffte es wirklich weit..bis ins biblische Alter.

Klick Bild für Herkunft des Bildes

Gehört oder gesehen habe ich schon lange nichts mehr von ihm. Aber in den 70iger sah ich mir jeden Film von ihn an, wenn der im TV lief und ich habe immer herzlich gelacht. Aber das beste, was ich von ihm sah, war der „Luftschreibmaschinenschreiber“ Die Szene aus dem Film „Der Ladenhüter“ vergaß ich nie.

Ruhe in Frieden Jerry Lewis

für immer verlassen

„Das ist mit K. letzten Sommer ja auch schnell gegangen” Ich traf nach ewigen Zeiten zufällig eine Bekannte auf der Straße. Wir hatten uns ein gutes Jahr nicht mehr gesehen. Und wie das so ist, bringt man sich auf die Schnelle  über die Ereignissen der vergangen Zeit auf den Laufenden.

Ich erzählte vom dem fatalen Treppensturz meine Sohnes, den es nach 9 Wochen Reha erst wieder nach Hause brachte und am kommenden Montag zu seinem Arbeitsplatz bringen würde. Und meine Bekannte brachte mich über K. auf dem laufenden. Sie kennt K. vom Line-Dance und ich kenne K. seit 30 Jahren. K. wohnt im Nachbarhaus und war der Mann einer früheren Kollegin. Wenn K. und ich uns vorm Haus trafen, gingen wir nie an einander vorbei, ohne ein paar Worte zu wechseln. Wir hatten eines gemeinsam. Wir zogen mit unseren Familien in den damals grade fertig gestellten Wohnblock, der zum Teil noch Baustelle war. 30 Jahre teilten den selben Ausblick aus unseren Wohnungen

Fast alle Mieter von damals suchten schon das Weite. Neubaublöcke waren zu DDR Zeiten noch beliebt, nach der Wende versuchten sehr viele wieder in die Innenstadt zu komme. Nur K. und ich gehörten nur noch zu “Erstausstattung”. Wir hatten also eine gemeinsame 30 jährige Geschichte.

Auch wenn ich K. nicht persönlich vor dem Haus traf, ich wusste, wann er zu Hause war und wann nicht. Der fuhr seit einer gefühlten Ewigkeit den orange farbenen Transporter names “…Sonnenschein” , wie auf dem Foto zu sehen ist. K. brachte damit behinderte Kinder von A nach B.

Doch was geschah mit K.. Was ging im letzten Jahr mit ihm so schnell? Ich ahnte nichts gutes.”Du willst doch nicht etwa sagen…“? , Was ich ahnte aber nicht zu glauben wagte und schon gar nicht aussprechen, Sie bestätige mir. “Ja. es stimmt. K. ist letztes Jahr überraschend verstorben. Von jetzt auf Gleich, sozusagen” Das war wirklich eine Schreckendnachricht für mich, denn K. war ne ganze Ecke jünger als ich.  Und das Schlimme für mich war, ich hatte es nicht bemerkt. Denn erst  just in dem Moment, als ich von seinem Tod erfuhr, fiel mir auf, dass ich K. nicht mehr gesehen und schon gar nicht mehr gesprochen hatte und das das  der orangene Transporter auch nicht mehr auf dem gewohnten Platz stand. Mit einem mal begriff ich, K. war tot, . K. wahr schon vor einem Jahr gegangen. Das kann doch nicht wahr sein, aber es war so. Grade vor ein paar Tagen hatte ich Sohnemann mit einem Schmunzeln erzählt, wie K. sich eine Freundin nach der anderen aus dem Internet geholt hatte.

Weil ich K. schon so lange kannte, wusste ich auch einiges aus seinem Privatleben,. Es war nicht einfach. Als ich seiner gedachte, fiel mir auf, das er im Grunde ein verlassenes Kind und später ein verlassener Mann  war. Erst verließ der Vater die Familie, damals war  K.  noch ein Kind.. Darauf hin stürzte die Mutter sich in Alkohol, vom dem sie Zeit ihres Lebens nie wieder weg kommen sollte. Nach seiner Familiengründung, aus dem 2 Kinder hervor gegangen sind, verließ seine Frau nach 7 oder 8 Jahren Ehe ihn. Kurze Zeit später brach seine geliebte Tochter den Kontakt mit ihm ab und verweigerte damit auch den Kontakt zu seinem Enkelkind.

Seither bemühte K. sich um eine Partnerin, was im Internetzeitalter dem Single gar nicht mehr so schwierig ist, Datingportale gibt es ja genug und so sah ich K. immer mal wieder mit einer “Neuen” im Arm, sie wechselten aber immer.Die letzte Frau, von der er mir erzählte, war alkoholabhängig und K. glaubte, sie vor dem Untergang retten zu können. Und K. erzählte mir, wie traurig er war, weil seine geliebte Tochter eine Großmutter “mietete”, die auf ihr Baby aufpassen sollte. K. erfuhr darüber über das lokale Fernsehen. Damals startete man ein Projekt in der Stadt, bei dem Omas oder Opas auch sich um Kleinkinder kümmern würden, wenn die Jungeltern keine Zeit hatten. K. tat mir unendlich leid. Er war wirklich von allen verlassen worden, die zu seiner Familie gehörten.

Ich hoffe für K., dass er trotz alledem auf seine Weise glücklich geworden ist, denn ich erlebte ihn nie niedergeschlagen

Ruhe in Frieden K. Sad smile

lange nicht gehört und gesehen

Einer meiner Lieblingsfilme für verregnete Wochenenden oder gegen traurige Stimmung.

Wiederherstellung

Leidenschaftlich und liebevoll drückt sie meinen Sohn an ihr Herz. „Du siehst jetzt wieder wie früher aus“ und klopft ihn bei den Worten beherzt auf seine Schultern. Tränen …kaum zu sehen.. sie sind bei beiden zu spüren, auch bei mir waren sie nicht weit. Das letzte Bild das sie von meinen Sohn sah, hatte sie erschüttert und sich bei ihr eingeprägt .

Am Fuß der Treppe, die in unteren Betriebsräume führt, fand man ihn. Nur wenig später, nachdem er seine Kollegen zum Dienstbeginn begrüßte. Er wollte nur noch seine Dienstkleidung anziehen. Die Spints der Mitarbeiterin befinden sich im Unterschoß,, zu denen man über eine steile Metalltreppe kommt. Bis an seine Spint schaffte es Sohnenmann jedoch nicht mehr. Auf der Treppe traf ihn der epileptische Anfall unerwartet und er fiel kopfüber die Stufen abwärts. Noch vor Ort wurde Sohnemann ins künstliche Koma gelegt. Seine Kollegen hatte das Bild mit dem blutigen Gesicht und Beatmungsschlauch im Mund noch vor ihrem Auge, als er schon zur Notfallklinik gebracht wurde. Eine knappe Woche danach wachte Sohnemann auf der Intensivstation wieder auf. .

Ich wartete mit Bangen in der Notfallstation der Rostocker Uni auf die ersten Ergebnisse der Untersuchung. Nach dem schweren Sturz von der Treppe war alles möglich und ich wusste nicht,was mich erwarten würde. Meiner angstvollen Fantasie durfte ich keinen Raum geben. Die 30 Minuten Wartezeit waren eine Ewigkeit. Dann endlich wurde mein Name aufgerufen… ein junger Arzt klärte mich über die ersten Ergebnisse der Untersuchung auf. Mein Atem stand still, als er zu reden begann. „Keine Verletzung an der Wirbelsäule. keine schweren Verletzungen am/im Kopf. “ Ich konnte wieder atmen. Die Auskunft war Erlösung pur. So wie sonst, konnte ich Sohnemann diesmal nicht mit nach Hause nehmen.. er kam gleich auf die neurologische Intensivstation zur Weiterbehandlung.

Als er nach eine knappen Woche aufwachte, war seine Sprache weg und der Körper linksseitig spastisch gelähmt. Eine kleine Verletzung am Gehirn zeigt ihre Wirkung. „Sohnemann, deine Software ist beschädigt“ sagte ich ihm.. „das wird wieder“ gab ich  ihn zu verstehen. „Das Gehirn nutzt nun andere Areale für s Sprechen und die Bewegung der linken Körperhälfte“ Ich gab erst mal nur weiter, was man mir sagte.

Ich habe aber auch eine eigene Methode in die Zukunft zu schauen. Ich schloss die Augen, versenkte mich, konzentrierte mich auf das Bild meines Sohnes und aus meinem Unterbewusstsein stieg ein Bild auf, in dem ich meinen Sohn auf seinem Skateboard sah. „Das wird wieder“ Erleichterung auch für mich. Ich konzentrierte mich auf die Besuche ..Intensivstation, Normalstation und nun Reha.

Nach fast 8 Wochen steht Sohnemann noch nicht ganz in seinem vollen Leben. Aber die Sprache ich wieder zurück gekehrt. Anfangs gab es nur geleierter Worte, doch nun ist auch schon das volle Klangbild seiner Stimme wieder da. Gut zu Fuß ist er auch schon wieder und auch seine linke Hand macht wieder mit. Die Reha ist noch nicht abgeschlossen und es kann nur noch besser werden.