Kategorie: Natur

Nachthimmel

Zwischen Windboen und Regengüssen riss immer mal wieder die Wolkendecke auf und als ich gegen 22 Uhr wieder zu Hause eintraf, hing der Mond über meinen Innenhof. Der Himmel ist nie langweilig 😄

Wetter

Na toll, besser geht’s nicht. Heute muss ich 3 Stadionen abarbeiten. Einmal Kindersport, zweimal Yoga und das über der Stadt verteilt, bis 21 Uhr.

Ab späten Nachmittag sind schwere Sturmböen angekündigt und ich hoffe, ich fliege da nicht mit meinem Rucksack von Sporthalle zu Sporthalle. 🥴🥴🥴

Ausgelesen

Ich versuche zu verstehen, zu begreifen und nutze dafür Sachbücher, vermeide dabei aber mein Wissen über Vorträgen von Youtube zu erweitern, Was ich gelesen habe, verstehe ich im großen und ganzen besser, weil es tiefgründiger ist und ich mir mehr Zeit für ein Thema nehmen kann/muss, als nur über die Länge eines Vortrages.

Noch schwirrt mir der Kopf von den zahllosen fremden Begriffen aus Biologie, Virologie und Medizin. Noch kreisen sie wie kleine Sterne durch meine grauen Zellen, die grade dabei sind, ein Gesamtbild aus dem gelesenen zu verschaffen. Es wurde von dem Biologen Sascha Karberg geschrieben und erzählt die Geschichte von von Ingmar Hoerr, der in 1999 entdeckte, dass eine RNA eine starke Immunreaktion hervorruft und seit dem unermüdlich forschte, einer fixen Idee bzw. Vision folgend, daraus einen Impfstoff z.b. Gegen Krebs, Demenz und zahlreiche andere Geiseln der heutigen Zivilisation herstellen zu können. Ein langer, langer Weg, gepflastert mit Rückschlägen jeder Art. Doch die Vision war stärker als die Resignation.

Wer sich mit dem mRNA Impfstoff von Biontech oder Moderna hat impfen lassen, kam in den Genuss des neuen Verfahrens, bei dem in einer menschlichen Zelle ein passender Impfstoff hergestellt wird.

Ich zitiere aus dem Buch

Das es bei COVID -19 so gut und so schnell geklappt hat, lag daran, dass zahlreiche Forscherinnen und Forscher zuvor Coronaviren erforscht und das „Spike“-Protein als höchstwahrscheinlich bestes Impfstoff-Antigen identifiert und auch bereits getestet hatten, etwa als Impfstoff gegen MERS, die im arabischen Raum gelegentlich von Kamelen auf Menschen überspringende Coronavirus-Variante.

Das nächste Buch liegt schon bereit und beschäftigt sich mit dem Klimawandel. Ich bin gespannt, was die Klimaforscherin Friederike Otto zu Tage fördert und dazu zu sagen hat.

Kesse Gesellen

Um mein bestelltes Buch „Wütendes Wetter“ von der Thalia abzuholen, musste ich in die Innenstadt fahren. Ich hatte für Freitag so einiges auf dem Zetteln, dass erledigt werden musste. Deshalb ließ ich die Kocherei für mich weg und gönnte mir wieder mal eine von „Fränkies Bratwürsten mit Pommes“. Das ist nicht das gesündeste Essen, aber immer wieder lecker. Mein schlechtes Gewissen deshalb gleiche ich am Abend mit einem großen grünen Salat aus.

Es war gestern verregnet und windig. Deshalb aß ich meine schnelle Mahlzeit am Brunnen der Lebensfreude. Dort stehen überall Bänke auf denen ich mein PommesBratwurstTeller abstellen könnte. Nach kurzer Zeit stand ich unter Beobachtung. Neben den Tauben, nahmen mich auch kleine schwarze Dohlen meine Pommes ins Visier. Keine Pommes konnte in meinen Magen verschwinden, ohne das zwanzig Augenpaare darauf fixiert waren.

Ohne ihre FluchtDistanz in Gefahr zu bringen, versuchten die Dohlen den Pommes näher zu kommen. Eine von Ihnen war besonders kess und ließ schon mal auf der Bank nieder, damit waren die Pommes schon mal näher. Auf der Bank sitzend, wurde ich weiter angestarrt. Vielleicht fällt ja doch was runter. Unauffällig ließ ich eine Pommes auf den Boden fallen und binnen weniger Sekunden verdoppelte sich die VogelSchar.

„Füttern verboten“ heißt es ja in der Stadt, also musste ich mich zurück halten. Die Stadt hatte vor Monaten große fest verschlossene Abfallbehälter aufgestellt, in der keine Möve, kein Vögel mehr nach Essensresten graben kann. Doch ein paar Pommes von mir wollte ich den kleinen schwarzen Gesellen doch noch gönnen. Wer kann schon den Augen der Dohlen wiedersehen 😏😄

Gut besucht

Der aufgespannte Sonnenschirm schützt den Futterknödel vor aufweichen und die Vögel vor Regen. Wenn Sie schon bei mir futtern dürfen, dann auch an einem trockenen Plätzchen. 😄

In 1 – 2 Tagen verschwinden 500 gr. Vogelfutter im Kropf von zahllosen Spatzen, Meisen und einem Sprecht, der sich im Innenhof wohl niedergelassen hat.

Der Specht beansprucht den Futterknödel für sich allein. Sein großer Schnabel ist für die Kleinvögel ein gutes Argument, auf sichere Distanz zu bleiben. Sie warten dann auf Abstand geduldig auf den Moment, dass sie wieder an die Futterquelle dürfen.

Und weil sich meine über den Balkon hängende Futterquelle unter den Vögeln schon rum gesprochen hat, muss ich den 500 gr. Knödel nicht mehr alle 3 Tage sondern alle 2 erneuern.D.h. Ich muss mich heute noch um Nachschub kümmern, sonst gibt es heute für Sie kein Abendbrot. 😄