Bummeltag

Auf den Gammeltag lies ich heute den Bummeltag folgen. Die Sonne hoch am Himmel mit milden Temperaturen, da wäre Stubenhocken eine Sünde, dachte ich mich jedenfalls. Der Monat des Jahres hatte uns ja kaum mit Sonne verwöhnt, also steht ein Nachholebedarf bei mir an.

Warnemünde ist für mich ein nahes und schönes Ausflugsziel und so machte ich mich mit anderen Sonntagsausflüglern per S-Bahn auf den Weg.

Blick aus der S-Bahn

Hier ein paar bildliche Impressionen:

Blick auf einen Molenkopf – Bildquelle – Sohnemann
Kinder im Klettergerüste – direkt am Strand
Möwe posiert für mich
Hafenrundfahrt
Möwen auf der Lauer
Schnupperrunde für Wuffi
und noch eine Schöne hat sich mir präsentiert
Millionenfach schon abgelichtet – doch immer wieder schön
Bau einer Schutzmauer gegen Hochwasser
unermüdliche Futtersuche
Liebesschlösser
erste sportliche Aktivitäten
Baustelle um den Leuchtturm
Baustelle Leuchtturm Warnemünde
Sand, Dünen und Meer
Blick auf die JYachthafenresidenz Hohe Düne
Sonnenuntergang in Warnemünde
Advertisements

Gesicht der Einsamkeit

Eigentlich wollte ich in mein Lieblingscafe gehen Der Kaffee ist lecker, aber kostet.

Cafe Ecke Breite Straße – Langestraße Rostock

Kurzgesagt, ich überschlug den Preis für einen Milchkaffee und einer Packung Kaffee aus dem Edeka. Ok…überredet, Kaffee im Cafe fällt heute aus. Statt dessen wollte ich vor dem Cafe  Wasser aus der grade gekauften Flasche trinken. Der Verschluss war jedoch bombenfest. Sie lies sich nur mit Kraft öffnen. Das Ende vom Lied war, ich übergoss mich auf offener Straße mit Wasser und sah nun richtig bekleckert aus.

Just in dem Moment sprach mich ein Mann an, der die Prozedur beobachtet. Nicht mehr der Jüngste, aber von kräftiger Statur, Die Kapuze, unter der sein Kopf steckte, lies ihn fast komplett mit dem Grau seines Anoraks verschmelzen. Er machte sich über die System der Flaschenöffnung lustig und legte dann los, er eröffnete ein Gespräch zwischen uns beide, das länger dauern sollte.

Ich kann gar nicht sagen, wie und warum er von meiner Trinkflasche auf meine Heimat kam. Vielleicht war ich einer der wenigen, die sich mit ihm auf ein Gespräch einließen. Jedenfalls legte er mir als erstes einen großen Brocken vor  die Füße. . Mecklenburg wäre das furchtbarste  Bundesland in Deutschland. Er käme aus Niedersachsen und dort wären die Menschen viel entspannter und netter und überhaupt. viel klüger drauf. Ihm käme das so vor. als wäre die Zeit hier oben im Norden stehen geblieben. Kurz und gut, es machte mein Bundesland, meine Stadt. nieder, bis nichts mehr blieb. Und das bewies er mich wissenschaftlich.

Die Nordsee hätte nur salziges Wasser, aber die Ostsee vermischt sich mit Süßwasser und das würde die Menschen im Kopf, die an die Ostsee leben, schwer beeinträchtigen und das im negativen Sinne. Er wäre Wissenschaftler und Erfinder und wüsste das genau.

Ich weiß nicht warum, ich hörte mir seine Schimpftirade über den hohen Nordosten gelassen an. Keins seiner harten Worte traf mich wirklich, sondern ich fragte mich, warum ist der Mann nur so hart drauf ? „Naja..“ich versuchte ihm zu begegnet “ man bezeichnet uns  ja nicht umsonst als die sturen Mecklenburger.“  Damit wollte ich ihm die Mentalität hier oben erklären. Ich gehöre vielleicht nicht  ganz dazu, weil ich alles andere als stur bin und es macht mir auch nichts aus, mich mit einem wildfremden Menschen auf der Straße zu unterhalten, auch wenn er dabei über meine Heimat herfällt und an ihr kein gutes Haar lässt.

Dann kam er zu dem, was ihn in den hohen Nordosten brachte. Er wäre Erfinder und hätte für die Jachten eine Erfindung an den Mann, bzw. an den Schiffbau bringen wollen. Aber er fand kein Gehör, man härte hier oben kein Absatz dafür.  Und wieder bekam mein Bundesland sein Fett weg. „Kein Wunder, warum Mecklenburg/Vorpommern in der Wirtschaft gang hinten steht“ Bei der Gelegenheit zeigte er mir auf seinem Handy die Jachten, an denen er mitgewirkt hatte. Nur in Rostock wollte man von seiner Erfindung nichts wissen.

„Gesicht der Einsamkeit“ weiterlesen

Weisheit des Lebens

„Eine Lüge ist bereits dreimal um die Erde gelaufen,

bevor die Wahrheit sich die Schuhe anzieht“ 

Mark Train

Gut zu wissen

Man kann in der Welt ein wunderbares Leben leben,

wenn man zu arbeiten und zu lieben versteht.

Zu arbeiten für das was man liebt,

und zu lieben das, voran man arbeitet

Leo Tolstoi