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Die Zwickmühle

„Der Mensch will immer, dass alles anders wird, und gleichzeitig will er, dass alles beim Alten bleibt.“

Paulo Coelho

mein gesunder Menschenverstand

sagt mir, das unsere Lebensmittel nichts mehr mit dem Leben zu tun haben. Aus ihnen wird mehr und mehr ein technisches Produkt, selbst aus tierischen Nahrungsmittel werden technisches Produkte, in der das Tier als lebendiges Rad im Getriebe eingesetzt wird. Wider besseren Wissens, dass es so nicht weiter gehen kann, wird weiter gemacht.

Vielleicht hier und da etwas entschärft, d.h. die Legehenne darf, statt in einem Käfig in der Größe eines DIN A 4 Blattes ihre Eier auf ein Fließband rollen zu lassen, wieder auf den Boden oder sogar ins Freiland und scharren, wie es die Natur für sie vorgesehen hat. Aber an die blutigen Massaker, die die frisch geschlüpften männlichen Küken über sich ergehen lassen müssen, mag ich gar nicht denken. Ich frage mich, wer sich solch eine Gräultat überhaupt ausgedacht hat.

Ich bin ein Kind vom Lande, wie man so schön sagt. Ich erlebte die Landwirtschaft noch, wie man sie schon Millionen Jahre führte. Das hatte auch seinen Preis. Den wollen wir heute nicht zahlen. weil unsere Sinne nach anderen Gütern steht. Aus uns Menschen wurden Verbraucher, die ständig Hunger nach Neuanschaffungen befriedigen wollen und müsse  (ein)sparen und fängt bei den Lebensmitteln an.

ostern-018Die Osterzeit naht und die Küken werden gern als Symbol für die Festtage genutzt. Ein Bild der heilen Welt, die es nicht mehr gibt, wenn ich an die Tierhaltung und die Schredder denke.

Es wird Zeit fürs Umdenken.

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Gut zu wissen 

„Ein Mensch, der für nichts zu sterben gewillt ist, verdient nicht zu leben.“ 

Martin Luther King

Welttag des Radios

Heute vor 5 Jahren wurde wieder ein neuer Welttag  ins Leben gerufen – der Welttag des Radios und wenn ich Radio höre, denke ich wirklich nur an die Art Modell, wie sie auf dem Bild zu sehen ist. Ein Kiste aus Holz mit Röhren., Drähten, Potentiometer als Laustärkeregler und verstellbare Kondensatoren für die Senderwahl, dicke Tasten, wie auf einem Klavier und einer Skala über die hörbaren Sender. Besonders beliebt war damals, als der auf den Bild dargestellte Oldtimer noch in Mode war, die quietschige Kurzwelle. Nur über diese Wellenlänge konnte man damals die Sender hören, die damals im frühen Ostzeiten verboten waren – Rado Luxemburg. Für die Politik war das der unsichtbare Feind in Kurzwelle. 

Lebhaft erinnere ich mich noch an die spannende Unterhaltung am Abend. Hörspiele waren beliebt und konnten genau so spannend wie ein “Tatort” heute sein. Das Fernsehen später löste diese Art Unterhaltung später ab. Aber die Unterhaltung, die das Radio mir damals mit seiner Musik, Dokumentationen und Hörspielen bot ist bei mir noch in guter Erinnerung.

Viele Sangeskünstler verdankten ihre Karriere dem Radio, denn  wurden ihre Platten aufgelegt und gehört , wurde bei Gefallen auch ihre Platten oder Alben gekauft und auf diesem Weg wurde auch ihnen eine Berühmtheit.

Noch heute soll das Radio immer noch das am meisten genutzte Medium für Unterhaltung und Nachrichten sein. Tagsüber läuft bei mir auch das Radio, damitw erde ich Nachrichten-technisch am schnellsten auf den neusten Stand gebracht.

Murmeltiertag

Heute ist Murmeltiertag,d.h. sieht das Murmeltier heute seine Schatten, wird es eine frühen Frühling geben. Nach dem Schatten, den die Wohnblöcke um mich herum werfen, würde ich mir auch gern eine frühen Frühling prophezeien.

Aber die Prophezeiung gilt leider nicht für Deutschland, sondern für Amerika, im Städtchen Punxsutawney im US-Bundesstaat Pennsylvania und der Film: „Täglich grüßt das Murmeltier“ hat den 130 Jahre alten Brauch in den Städtchen weltweit bekannt gemacht.

Über den Film kann ich mich mindestens einmal im Jahr schlapp lachen.

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Erkenntnis des Tages


„Der Weg zum inneren Frieden führt über die Selbsterkenntnis. Daran führt kein Weg vorbei“


Ostseemaus

total normal

Vor einem Jahr war der Anblick für mich non ungewohnt und befremdlich. Besonders in der Staßenbahn, wenn die Fahrgäste auf engstem Raum in der Bahn sitzen. Ich fühlte mich besonders am Abend fast umzingelt, von Menschen, die kein deutsch sprachen. Darunter war nicht nur die für meine Ohren harte Klang der syrischen Sprache sondern auch russisch war dabei und viele andere Sprachen, die ich gar nicht zuordnen konnte. Ich hatte das Gefühl, ich wäre im Ausland und nicht daheim in Rostock.

Mitte der letzten Woche fuhr ich mal wieder mit der Bahn in die Stadt. Mit mir stieg eine Gruppe junger Menschen ein. Niemand von ihnen sah aus, als käme er aus Deutschland. Ich hörte ausschließlich den Klang der für meine Ohren harten Sprache der Südafrikaner. Sie kamen aus der Berufsschule, die in der Nähe der Haltestelle ist. Es stürmte sozusagen eine ganze Klasse in die Straßenbahn. Ich saß facto unter ihnen und? was mich wunderte, das war für mich schon total normal geworden. Die syrische Sprache zu hören wurde schon zu den ganz normalen Eindrücken meines Alltags

Ein anderes mal beobachtete ich sogar, wie sich 2 junge Männer in gebrochenen Deutsch unterhielten. An ihrem Aussehen konnte ich deutlich erkennen, sie waren keine Europäer. Einer von ihnen hatte asiatisches Aussehen, der andere kam aus Afrika. Auch das war für mich total normal geworden. Es gab nichts mehr, was befremdlich für mich gewesen wäre.. Ganz im Gegenteil, ich fand es jetzt sogar ungeheuer spannend, den Prozess der Veränderung mitzuerleben.

In den Kinder- und Yogagruppen, die ich betreue, findet zur Zeit auch der Nationen aus den unterschiedlichsten Kontinenten statt. Ich weiß gar nicht mehr, als welchen viele Herrenländern die Teilnehmer sind. Sie gegen den Weg der Integration in Europa, Deutschland über die Sportvereine  der Stadt. Eine gute Entscheidung, wie ich finde

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Sie kommen aus Syrien, Eritrea, Somalia, Indien, Bulgarien, Togo, Jugoslawien, Kroatien und und und..so genau weiß ich es es gar nicht. Die Kinder, die in unsere Gruppe kommen sprechen Deutsch, weil sie hier geboren wurden und und und und.

Ein bunte Mischung und das finde ich total normal. Ich freue mich sogar, dass ich denen, die de Weg zu den Sportvereinen finden, bei der Integration zu unterstützen.

Auch das ist auch  total normal für mich.

 

Wie im Himmel

müssen sich die Tiere gefühlt haben, denen Tamme Hanken half, sie von ihrem stummen Leid befreite.

Das diesem Wunderheiler, so nenne ich ihn einfach mal,  dieses plötzliche Schicksal erwartet, damit hatte er sicher selber nicht gerechnet. Aber er starb so, wie sich viele den eigenen Tod wünschen, von einer Minute zur anderen von der Erde in den Himmel befördert zu werden.

Vorgestern las ich noch zu später die Stunde Nachrichten im Internet und glaubte. meine Augen nicht zu trauen. Wie kann das sein, dass der Mann tot ist ? Ein Hüne, ein Riese, wieder einmal ein Kerl wie ein Baum. Was um Gottes Willen hat Den Mann denn so plötzlich umgehauen ?

Im TV verfolgte ich mit Begeisterung , Bewunderung und Erstaunen seine Sendung “Der XXL Ostfriese”. Der Zuschauer konnte ihm dabei zusehen, wie er Tieren half, sie von Schmerzen befreite. Mann nannte ihn auch Knochenbrecher. Warum eigentlich ?

Tamme Hanken, ein Ostfriese, der die Fähigkeit, Tier zu heilen, von seinem Großvater lernte. Und seine Begabung war weltweit gefragt. Bis dato kannte ich über Ostfriesland nur Witze, die man sich zu DDR Zeiten schon erzählte. Doch Tamme Hanken war alles andere als eine Witzfigur, auch wenn er immer einen flotten Witz auf den Lippen hatte.

Mit Sicherheit zieht er eine riesige Trauergemeinde hinter sich her. Und diese bestehen nicht nur aus Menschen

Ich sah ihm gern zu, wie er den Pferden geholfen hatte. Das fand ich immer beeindruckend mit anzusehen, wenn der Knochenbrecher an ihren Hälsen ruckte, an den Beinen zog oder mit einen metallischen Gegenstand über die Wirbelsäule entlang fuhr. Danach ging durch das Tier ein heftiger Ruck, eins fiel sogar zu Boden und bliebt nach seiner Behandlung liegen. Oh je.. man sah die Angst des Pferdehalters ins Gesicht geschrieben. Doch Tamme blieb ruhig und wartet geduldig, bis das Pferd wieder auf den Beinen stand. Er hatte in meinn Augen ein Wunder vollbracht.

Er half nicht nur den großen Tieren, sondern auch den kleinen, dem Hund, der seit Jahrhunderte – oder Jahretausende ? – den Menschen besten Freund ist.

Einmal konnten die Zuschauer sogar zusehen, wie der Knochenbrecher vor laufender Kamera und auf dem Tisch die Moderatorin Barbara Schöneberger  flach legte. Sie lies alles über sich ergehen. Die Sendung sah ich sogar damals im Original. Ach, was sage ich, damals.. soo lange ist das noch gar nicht her. Ich lachte bei dem Anblick von Herzen.  Es war schön mit anzushen, wie beherzt der Knochenbrecher vor ging.

Im Zusammenhang mit dem Wirken von Tamme Hanken las ich mehrere Berufsbezeichnungen. Angefangen beim Knochenbrecher, Tierrheilkundler und Chiropraktiker. Mit meiner Schwester unterhielt ist mich vor einiger Zeit über die Praxis eines Chiropraktiker. Sie ist in der Schulmedizin zu Hause und sah in dieser Praxis wenig Sinn. Doch die zahlreichen Vorführungen von Tamme Hanken zeigten, dass diese Wunder bewirken kann.

Verwundert hatte mich gestern, dass Menschen aus seiner Umgebung den Begriff Tod nicht verwendeten, sondern sie sagten, er wäre von Oben gerufen worden oder er wäre über die Regenbrücke  gegangen. Damit lässt es sich vielleicht auch besser leben. Vielleicht konnte er vorher auch seine Fähigkeit an jemand anders weiter geben, der eben solch eine Begabung hat, wie er sie hatte. Das ist meine Hoffnung für Tier und Menschen, die jetzt auf seine heilenden Hände verzichten müssen..

Für die Familie stehen noch harte Tage ins Haus, denn der Tod einen nahem Angehörigen, der plötzlich und unerwartet eintrat, löst nicht nur einen Schock aus, sondern reißt auch eine große Wunde im “Herzen”, die lange braucht, bis sie in die Heilung geht.  Dafür wünsche ich der Familie ganz viel Kraft.

Für all die Menschen, die an seiner Seite lebten, für all die Tiere, denen er half, wird sein Tod ein großer Verlust sein. Auch für seine Fans, die ihm  in den zahlreichen TV Sendungen zuschauen durften.

Ostseemaus

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Klug und weise

„Oktober. Einer der besonders gefährlichen Monate für Börsenspekulationen. Die anderen sind Juli, Januar, September, April, November, Mai, März, Juni, Dezember, August und Februar.“
Mark Twain

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Weisheit der Woche

„Jeder ist ein Genie! Aber wenn Du einen Fisch danach beurteilst, ob er auf einen Baum klettern kann, wird er sein ganzes Leben glauben, dass er dumm ist.“
Albert Einstein (Autorenschaft ungesichert)

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Weisheit des Tages

„Man sollte keine Dummheit zweimal begehen, die Auswahl ist schliesslich groß genug.“

Jean-Paul Sartre