Musik

gleich drei….

Musikfilme, die mich in letzter Zeit ins Kino gezogen hatten. Einer davon bekam ja schon vier Oscars und es wurde schon viel darüber geredet. In den letzten Monaten sind „Bio-Pics“ über weltberühmte Künstler ausreichend produziert worden. Für die jüngere Generation ist das bestimmt ein Zugewinn ihrer Musik, die sie ständig über Kopfhörer hören und für die älteren Fans der Künstler ein willkommenes Wiedersehen mit dem Künstlern, die sie ein Teil ihres Lebens begleiteten.

Wer den unvergessenen Freddie Mercury noch einmal erleben wollte, wurde mit dem Film „Bohemian Rhapsody“ auf keinen Fall enttäuscht. Zumindest erging es mir so. Die Wucht seiner Kraft und seiner Genialität kamen noch einmal 1:1 bei mir an, wie damals, als Freddie noch lebte. Im Rausch von der Queen-Musik verließ ich das Kino und ich musste ihn mir den Filmrausch noch einmal und noch einmal gönnen Was für ein genialer Künstler hatte uns doch damals schon viel zu früh verlassen müssen. Ich könnte heute noch heulen.

Nr. zwei meiner Musikfilmerlebnisse war der Film über Elton John „Rocketman“

Achja.. dieser Film rührte mich zu Tränen, gleich von Beginn an. Was waren das damals doch für harte Zeiten für schwule Männer. „Du weißt, dass du nie geliebt wirst“ sagte die Mutter zu dem noch jungen Elton. Was für ein vernichtender Satz und diesen dann noch aus dem Mund der eigenen Mutter zu hören, wie grausam. Fast magisch zog mich der Darsteller von Elton John – Taron Egerton – in seinem Bann. Bis zum Ende des Filmes war ich genau so gerührt, wie gleich zu Beginn des Filmes. Ich musste mir wie Elton John es auch tat. nachdem er seinem Film gesehen hatte, mir die Tränen noch in rausgehen aus den Augen wischen.

Und es gab noch ein Nachspiel wegen des Filmes zwischen Elton John und Putin. Im Film wurde ein paar Schwulenszenen etwas ausführlicher, als man es sonst in Kinofilmen gewöhnt war, gezeigt. In Russland wurden diese Szenen aus dem Film geschnitten und das lies Elton John nicht unkommentiert. Putin bekam einen Brandbrief von ihm. und die beiden Männer gaben sich öffentlich die Kante. Und dabei kam raus, dass man immer noch Russland laut Putin, – angeblich wissenschaftlich belegt – Homosexualität eine Frage der Erziehung wäre. Na, gut, dass wir drüber geredet haben und ein Politiker mal wieder seine Katze aus dem Sack gelassen hat.

Achja.. für Rocketman ging ich noch ein zweites mal ins Kino. Frau gönnt sich ja sonst nichts. 😀

Nr. drei – den Film sah ich gestern. Er kam ja am. 11.7. erst in die deutschen Kinos. Dieser läßt den Zuschauer noch einmal in der Zeit der Beatles eintauchen.

Durch ein Blackout brach das StromNetz weltweit für 12 Sekunden zusammen und just in dem Moment wurde ein erfolgloser Sänger, der sich kurz vorher von der Hoffnung verabschiedet hatte, einmal auf den ganz großen Bühnen spielen zu dürfen, von einem Bus angefahren wurde. Danach war seine Welt eine andere. Nur er konnte sich an die Songs der Beatles erinnern. Niemand sonst, nicht einmal Google hatte einen Eintrag über die Beatles. Mit den Songs der Beatles eroberte der bis dato erfolglose Sänger die Bühnen der Welt erobern, aber nicht, ohne das ihn das schlechte Gewissen plagte. selbst mir ging, während ich zuschaute, das schlechte Gewissen des Sängers unter die Haut. Am liebsten hätte die die Filvorstellung schon vorzeigt verlassen, dann müsste ich das dicke Ende, wenn eine Lüge einstürzt, filmisch nicht miterleben.

Nicht seine Stimme war für seinen Erfolg entscheidend, sondern die grandiosen Texte der Songs. D.h. Text. Stimme und Melodie …alles muss passen, wenn der Erfolg eintreten soll.

Also wer noch mal etwas von den Beatles hören möchte, für den ist der Film ein Muss. Mir gefiel der Sound ihrer Musik heute besser. als damals, als ich sie noch gierig in Radio hörte.

Achja.. und wer John Lennon auch noch mal sehen möchte, wird ihn als weisen und zufriedenen alten Herren noch einmal sehen dürfen. 😀

Und der 4. Film im Bunde über einen englischen Musiker, der es zum Welterfolg brachten. lief mir gestern beim zappen eher zufällig über den Bildschirm.

Eine Dokumention über George Michael.

Den Künstler hatte ich außer „Last Chrismas“ gar nicht mehr auf dem Schirm und so hatte ich dank der guten Dokumention von Arte eine Bild von dem Mann, der nicht nur gut aussah, sondern auch unvergessliche Songs für die Welt schrieb und sang und dessen Leben auch kein einfaches Leben war.

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Das Song-Conest-Fieber steigt und und wer Fan ist. wird auch mit den deutschen Teilnehmerinnen mitfiebern. Ich steige da nicht ganz so intensiv ein und lasse mich am Ende über die Medien mitteilen, wer dann das Rennen gemacht hat. Ich lasse das Vorfeld sowie auch die Hauptveranstaltung ohne meine Zuschaueraugen an mir vorbei rauschen. Deshalb dringt zu mir nur vor, wer von meinem Gefühl her das Rennen machen könnte, so wie Lena vor 9 Jahren. „Alles klar, sie könnte es schaffen“ Das sagte zumindest mein Bauchgefühl. Leider drang der Song der beiden Mädels „Sisters“ nicht zu mir vor. Sie starten zuversichtlich und am Wochenende werden wir wissen, auf welchen Platz sie es geschafft haben.

2012 gewann die Schwedin Loreen mit „Euphoria“ den Songcontest und jedes mal, wenn ich mir die Aufzeichnung von damals ansehe, gerate ich in den selben Bann, wie schon vor 7 Jahren. Sie zelebriert die Euphorie nahezu auf die Bühne mit vollem Körpereinsatz und nur einem einzigen technischen Hilfsmittel, der Windmaschine und geschicktem Einsatz von Licht und Schatten. Der plötzlich aus dem auftauchende Tanzpartner vollendet das Bild der Euphorie.

Die Sängerin kam ohne großen BlinckBlinck und berauschenden Lichtkonzepten aus, sie berauschte sich und damit auch ihre Zuschauer an der euphorischen Melodie und ihrem Gesang. Ein glänzender Auftritt von eine bemerkenswerten Sängerin.

erin kam ohne großen BlinckBlinck und berauschenden Lichtkonzepten aus, sie berauschte sich und damit auch ihre Zuschauer an der euphorischen Melodie und ihrem Gesang. Ein glänzender Auftritt von eine bemerkenswerten Sängerin.

Glück gehabt..

das Wetter war super. Nachdem der Orkansturm Zeetje das Turmleuchten am 1.1.2019 im wahrsten Sinne des Wortes regelrecht weggeblasen hatte.

Kaum hatten damals die Veranstalter nach wochenlanger Vorbereitung all ihre Technik zum 1.1. 2019 aufgebaut, mussten sie alles null Komma nix wieder abbauen. Trotz des extremen Sturmes besuchten viele Warnemünde. Sie folgten dem Naturschauspiel. Sie sahen zu, wie das Wasser über die Mole stäubte oder wie Wagemutige sich in die Wellen stürzten.

surfen bei Orkansturm ..endlich Wellen an der Ostsee

Man musste sich auf der Mole schon gegen den Sturm stemmen um vorwärts zu kommen. Die eisige Kälte hielt meine Spaß an den Naturextrem in Grenzen. Wenig später wurde der Nachholetermin für die Turmleuchten bekannt geben, am 6. April.

Am 6. April herrschten nahezu sommerliche Temperaturen und nicht nur das Wetter lockte viele Besucher nach Warnemünde. Alle wollten das Licht – Laser- und- Feuerwerk- Spektakel Turmleuchten erleben. Wer die Promenade in Warnemünde kennt, weiß, es muss richtig eng geworden sein. Ich mischte mit 3 von meinen 5 Enkelkindern auch unter die Massen. Der Rest meiner Familie verzichtete lieber das die „extra kuschlige“ auf der Promeade. Mir macht es nichts aus. eng an eng zu stehen. Ich sehe nach vorn und gut ist es. Meinen kleinen Begleitern ging es ebenso.
Das „Bombenwetter“ war natürlich perfekt für die große Show und schon am Nachmittag strömten die Menschen von allen Seiten Richtung Leuchtturm.

Zustrom über eine Nebenstraße
das sommerlich warme Wetter lud zum Sonnenbaden ein
das Klettergerüst am Strand hing voller Kinder
jeder suchte dann besten Ausschauplätzen
Bis zum Beginn sind es noch 90 Minuten, es ist noch zu hell. Die Zeit muss vertreiben werden

Dann endlich, es ging los.

Das große Staunen konnte beginnen
das große Staunen konnte beginnen

Die Lichtverhältnisse hatten sich für das große Spektakel entwickelt, es war dunkel. 20.45 Uhr wurde des Startknopf von einem 9 Jährigen gedrückt und das 30 minütige große Staunen konnte beginnen.

Das Licht- Feuerwerks- und Musikspektakel versetzte mich in die unterschiedlichsten Stimmungen und besonders emotional war das Gedenken an die lieben Menschen, die nicht mehr bei uns Erdenmenschen sein können. Da musste ich doch etwas mit dem Tränen kämpfen.

Nach 30 Minuten kehrte die Realität zurück und die Menschenmassen strömten Richtung S-Bahn. Dem Nahverkehr stand nun eine große Aufgabe bevor. 75 000 Menschen strömten Richtung S-Bahn. Wer schon mal in Warnemüde war, weiß, dass der Weg zum S-Bahnhof nur über eine Brücke führt.

Allen haben das selbe Ziel – S-Bahnhof hinter der Brücke

Damit zu guter Letzt kein Unglück passiert, wurde die Brücke zeitweilig gesperrt und die Menschenmassen mussten auf dir Freigabe warten. Wir fädelten uns in den 2. Schwall ein und hielten uns fest an den Händen. Nur ein kurze Weg und wir würden auf der anderen Seite sein. Zum Glück litt keiner von uns vier unter Platzangst, denn auf der Brücke wurde es richtig kuschlig eng.

Jetzt gab es nur noch eine Hürde zu nehmen. Mit der S-Bahn Richtung Innenstadt. Man hatte 3 S-Bahnen hintereinander gekoppelt, trotzdem stand man auch in die Bahn eng an eng. Aber es klappte alles gut. Es gab deshalb natürlich wieder ein paar Meckerer, aber ich denke, der Nahverkehr der Stadt hatte sein bestes gegeben.

Es war ein wunderschöner Abend, den hoffentlich auch meine Enkelkinder in bester Erinnerung behalten.

Über Nacht

Ich habe darauf gewartet, dass sich die alten freudigen Gefühle wieder einstellen, wenn ich über die Brücke fahre. Aber vergeblich, diesmal traten sie nur spärlich auf. Vielleicht, weil der Rügendamm nicht mehr als Überfahrt vom Festland auf die Insel genutzt wird ? Zumindest von denen, die über die Autobahn auf die Insel wollen. Seit 2007 überspannt eine hohe Brücke den Strelasund.

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Mächtig gewaltig“, würde Egon von der Olsenbande sagen. Den alten Rügendamm gibt es noch, kann auch weiter befahren werden. Er signalisierte mir die alten Heimat und ließ mein Herz immer gleich höher schlagen. Doch wir fuhren über die neue Brücke und der Anblick, der sich für mich als Beifahrer für kurze Zeit bot, war herrlich. Ebenso herrlich, wie das Wetter. Sonne satt, so weit das Auge reichte.

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Schwesterherz und ich, wir taten uns wieder zusammen und fuhren nach einigen Jahren mal wieder Richtung Heimat. Auch bei ihr setzte das freudige Gefühl während der Überfahrt nicht mehr ein. wie sie es von früher kannte. Damals, als unsere Eltern noch lebten und wir uns wieder für ein paar Tage wie Kinder fühlen durften. Unsere Eltern sind schon seit Jahren im Himmel und das Elternhaus verkauft. Wir besuchten den Sohn unserer verstorbenen Schwester und der lebte in der Kleinstadt.

Unsere Neffe hatte uns zur Bergener Musiknacht eingeladen und weil Schwesterherz und ich die Tanzmäuse der Familie sind, ließen wir uns nicht lange bitten. Veranstaltungen dieser Art gibt es in fast allen Städten, nur ihre Bezeichnungen variieren. Kneipen und Restaurants öffnen bis 3 Uhr und in ihren Häusern spielen Bands. Nach Zahlung eines einmaligen Eintrittspreises kann man von Kneipe zu Kneipe ziehen und nach Livemusik tanzen.

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Wir zogen als Familie in und durch die Nacht. Aus dem ersten Lokal kamen uns zwei sich schupsenden Männer entgegen. Es brauchte nur einen minimalen Funken und eine handfeste Prügelei wäre daraus entstanden. Zum Glück verließen sie das Lokal und vielleicht haben sie im Freien ihren Kampf fortgesetzt. Im Lokal wäre dafür kein Platz gewesen, denn wir mussten uns sogar seitlich hinein schieben, um in die Lokalität zu kommen, Für Menschen mit Platzangst wäre das eine Unmöglichkeit. Mir macht solche Enge nichts aus und so drangen wir erst mal bis zum Tresen vor.

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Die Barkeeper waren voll im Stress und man durfte nicht ungeduldig werden, wenn man an ein Getränk wollte. Ich sah derweil in die Runde und dachte an die Zeit von damals zurück, als ich in der Stadt als Verkäuferin im Rundfunk- und Fernsehladen arbeitet. Damals waren die Menschen, die sind in dem kleinen Gang vor der Bar drängten, noch Kinder oder sogar noch Quark im Schaufenster.

Kinder, wir die Zeit vergeht. Sind seit dem wirklich schon 40 Jahre ins Land gegangen? Ja, es sind und es wird mich niemand mehr kennen. Ich bin für sie eine Fremde und sie sind für mich Fremde. Meine Nichte, die an dem Abend auch dabei war, zog mich mit den Worten: „Tante I…., ich habe eine Überraschung für dich“ an einer Hand aus den tanzenden Massen. Im engen Gang vor dem Tresen angekommen stellte sie mir einen jungen Mann vor, denn ich auf den ersten Blick nicht kannte. „Das ist F…. H…..“

„Waaaaaas. das ist F…..? „ Spontan brach in einen extremen, mir bis dato unbekannten überschwänglichen Gefühl von Wiedersehensfreude aus. Ich umarmte ihn und ließ ihn für ein paar Minuten nicht mehr aus meinen Armen. Was er wohl gedacht haben mag? Er war der Neffe meines Ex- Mannes und sah ihn seit Anfang der 80iger Jahre, also nach unserer Scheidung, nie mehr wieder. Das einzige, was von ihm in meiner Erinnerung haften blieb, war ein Kinderbild in Schwarzweiß, das von einem Fotografen gemacht wurde.

Nachdem ich mich dann wieder eingekriegt hatte, unterhielten wir uns über die vergangenen Zeiten und es dauerte nicht lange, bis wir auch das Familiengeheimnis in unsere Gespräch aufnahmen. Sein Großvater und der Vater meines Ex-Mannes verschwand Anfang der 50iger Jahre aus dem Leben seiner Familie über Nacht und ließ die Mutter seiner 6 Kinder allein zurück..

Mein Ex-Mann erzählte mir seine Version: Er ist einfach (in den Westen?) abgehauen. Doch von F…… erfuhr ich noch von anderen Versionen von den Kindern über das Verschwinden ihres Vaters über Nacht. Für den einen wurde er erschlagen, für den anderen hatte er sich das Leben genommen. Die Geschichten variierten, doch einiges haben sie gemeinsam. Der Mann verschwand über Nacht und niemand weiß, was aus ihm geworden ist-

Als wir bei dem traurigen Thema ankamen, stellten wir fest, dass die alte Familiengeschichte doch zu anstrengend für eine Musiknacht wäre und wir stürzten uns dann wieder in pralle Musikleben der Nacht und jeder ging zu seinen Leuten zurück. ich sah F….. nur noch einmal flüchtig, aber am nächsten Tag beschäftigte mich unsere Begegnung doch noch etwas. Ich fragte mich, warum ich so emotional auf das Wiedersehen reagierte? Er war für mich damals einer meiner Neffen und wir sahen uns eher selten. Aber ich nahm ihn schon damals, als er noch klein war, als freundlichen sympatischen Jungen war. Vielleicht kreuzen sich unsere Wege ja doch noch einmal. 🙂

80 Jahre und unvergessen

Der MDR widmete der berühmtesten Sängerin der Nachkriegszeit 90 Minuten in der Hauptsendezeit. Sie trat seiner Zeit in Ost und West auf. Man bezeichnete sie als die Catharina Valente des Ostens. Es gab sogar Co-Produktionen zwischen Ost und West. Das Studio stand im Westen und die Sängerin Bärbel Wachholz kam aus dem Osten. Es entstand in gemeinsamer Produktion  das Lied, dass sie an die Spitze der Sänger in Ost und West brachte und zum Superstar machte: „Damals“ Bärbel Wachhholz

Ein schöner gefühlvoller Text, der die Jugendliebe ohne Happy End besingt.

DAMALS
Bunt wie die Tage im sonnigen Mai
hell wie ein silberner See
So war die Zeit die Zeit für uns zwei
doch wir sagten ade, doch wir sagten ade
Damals, damals, damals war alles so schön
doch wir waren viel zu jung, viel zu jung
um unser Glück zu verstehn

Rein wie ein Stern der am Himmel steht
blau und tief wie das Meer
so wär das Glück das nie vergeht
wenn ich bei dir wär, wenn ich bei dir wär
Damals, damals, damals war alles so schön
doch wir waren viel zu jung, viel zu jung
um unser Glück zu verstehn

Auch das Leben von Bärbel Wachholz verlief dann doch ohne Happy Ende. Nach den erfolgreichen Jahren bis in die 70iger Jahre hinein kam sich mit der Ostpolitik in Konflikte, sie wurde für 2 Jahre besperrt . Nachdem sie einen Bettelbrief an die Regierung schrieb, wurde die Sperre wieder aufgehoben, aber im Ausland durfte sie nie wieder auftreten.

Als die Musikszene sich änderte, war Bärbel Wachholz nicht mehr gefragt. Sie war die geborene große Live Sängerin und Ende der 70iger wurde auch auf der Bühne Playback gesungen. Für ihre Stimme wurden keine großen Lieder mehr beschrieben. Doch ich frage mich, wer von den zahlreichen Künstlern diese Qualität in Live auf der Bühne seinen Fans anbieten kann. Ich denke, davon gibt es herzlich wenig.

Zum Abschluss noch ein live gesungener Song, in dem Bärbel Wachholz ihre Mama besingt, die sie im wahre Leben gar nicht aufziehen konnte.

Bärbel Wachholz verstarb mit 46 Jahren viel zu früh für ein Menschenleben. Sie wäre am 20. Okt. 2018 80 Jahre alte geworden.

Die beiden bekannten Künstler Simon&Garfunkel lassen mich mit ihren Gesang auf den Rücken des Greifvogels steigen und mit ihm über die Welt segeln

Wer sich an Simon&Garfunkel richtig satt sehen möchte, kann hier alles finden, was die beiden Künstler ihren Fans zu bieten haben. Für mich gehören sie zu den Künstlern, von denen ich mir wünschen würde, sie würden niemals alt werden.  Ihre Bühnenauftritte, schaut man sich sie alten und auch die neuen Videos an, waren ganz ohne SchnickSchnack. Allein Ihr Gesang zog ihre Fans in den Bann und  verzauberte sie.

 

… kann man auch im Kopf machen. Schön, was unsere „Birne“ uns außer rationales  Denken auch noch schenken kann.  Nicht nur, das er uns nachts in seine Träume führt und surreale Erlebnisse während der Nacht beschwert unser Kopf stellt auch jede Menge Erinnerungen abrufbereit zur Verfügung. Man muss nur mal ganz weit unten in der Kiste der Erinnerungen wühlen und schon hält man eine kurze Sequenz seines in der Hand und mir ihr fördert man auch die emotionale Erinnerung zu Tage.

Heute suchte ich auf Youtube nach einen schwungvollen Sommerhit, der wie eine Ohrwurm seine Fans durch den Sommer begleitet. Aber einen Hit, nach meinem Geschmack fand ich nicht. Dafür flog mir ein Künstlername aus meiner Erinnerung zu, nach dessen Musik ich immer ins Träumen kam.

Im Zeitalter des Internets und Youtube, gesucht und gefunden. Jean-Michel Jarre ein französischer Musiker, der seine Musik mit einen Synthesizer  in den 70iger Jahre produzierte. Wir DDRler kamen ja erst Ende der 80iger Jahre an diese Musik und auch nach 10 Jahren klang seine Musik kein bisschen verstaubt und abgehangen.

Ein Titel aus seiner LP  „Equioxe“  Part 5  – die LP hat schon 40 Jahre auf dem Buckel – lässt den Zuhörer, wenn er will und zulässt, ins Träumen kommen.

Achja,… dann ist das noch sooo ein schicker Kerl.  Für uns Frauen auch nicht nur ein Ohrenschmaus, sondern auch ein Augenschmaus.  Auch Jean-Michael Jarre ist in die Jahre gekommen und was soll ich sagen ? Er ist immer noch ein schicker Kerl, auch wenn die langen Haare jetzt ab sind.

Die Musik von Jean-Michel Jarre nahm mich damals immer mit auf eine Reise, die meine Fantasie weckte und auch die Sehnsüchte ankurbelte. Und jedes mal, wenn ich seine Musik zum wiederholten mal hörte, war es eine andere Reise. Je nachdem, in welcher Lebenssituation ich steckte, verlief die Reise in meinen Kopf in einer andere Richtung. Aber seine Musik entführte mich immer aus dem grauen Alltag fort und ich schöpfte neue Kraft aus seiner Musik.

Achja, weil es so schön war, seine Musik zu hören, hier noch ein neuerer Titel, ebenso schwungvoll, wie der erste aus den 70iger Jahren.  Vielleicht lässt sich der eine oder andere Leser von mir anstecken.