kaum zu glauben…

…..dass ein Politiker aus den Regierungskreisen vor laufender Kamera sich damit brüstet, dass an seinem 69 Geburtstag 69 Asylbewerber abgeschoben wurden.  Die Anzahl der Abschiebung – vom ihm nicht so bestellt – hat sich um ein vielfaches erhöhnt, das wird von Horst Seehofer als besonders hervorgehoben. Damit wollte er dem Land und seinen Wählern zeigen, dass ER durchgreift.

Ich frage mich, womit brüstet der Mann sich, wenn die laufende Kamera nicht dabei ist?

Das einer von den Abgeschobenen sich anschließend in Afghanistan das Leben nahm, wird von Seehofer zwar bedauert, aber man hätte ihn den Namen gemeldet. Die Schuld für den Suizid läge nicht bei ihm. Und schon ist seine Weste wieder rein.

Achja.. ich wünsche dem Herrn Seehofer zu seinem 69 Geburtstag  nachträglich alles gute und würde ihm gern ein Geschenk machen, das mir am Herzen liegt – 69 Tage im Krisengebiet Afghanistan – so ganz  ohne Schutz und Hilfe. Das könnte man ja mit seinem Rücktritt verbinden, dann hätte er auch genügend Zeit und müsse dafür keinen Urlaub nehmen.

Achja… hatte ich fast vergessen, er ist ja schon im Rentenalter. Okay, dann kann er auch so blau machen und es sich im sicheren Land Afghanistan für 69 Tage gemütlich machen.

Achja.. und noch etwas. Menschen wie Horst Seehofer machen mir Angst. Angst, dass unter seinen politischen Fittichen sich die Demokratie auflöst und er diese gegen einen Masterplan eintauscht.

PS: der unter „Politiker“ verlinkte Videoclips mit der zynischen Bemerkung Seehofers ist, weil kostenlos einzusehen, ein kurzer 20 Sekunden Werbespott voran gestellt.

 

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Ist das der amerikanische Albtraum ?

Amerika, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

DER amerikanische Traum: „Vom Tellerwäscher zum Millionär“

Childish Gambino – alias Donald Glover – zeigt zugespitzt, was Amerika aktuell für ihn ist „This Is America“ Ich nenne das für mich einfach mal „amerikanische Verhältnisse“.

Auszug aus Spiegelonline-Artikel.. Klick hier

Doch im nächsten Augenblick zieht Glover aus dem Bund seiner Hose eine Pistole und schießt unvermittelt dem vor ihm auf einem Stuhl sitzenden Mann in den Hinterkopf. Das Gesicht des Opfers, ein Afroamerikaner, sieht man nicht, ihm wurde, wie zur Folter oder zum Lynching, ein Sack über den Kopf gebunden. Der Beat ist jetzt bedrohlich und scharf. „This Is America“, rappt Glover, „Don’t catch you slippin‘ up/ Look what I’m whippin‘ up“ – Guck mal, was ich angerichtet habe, lass dich bloß nicht erwischen.

Welttag des Radios

Heute vor 5 Jahren wurde wieder ein neuer Welttag  ins Leben gerufen – der Welttag des Radios und wenn ich Radio höre, denke ich wirklich nur an die Art Modell, wie sie auf dem Bild zu sehen ist. Ein Kiste aus Holz mit Röhren., Drähten, Potentiometer als Laustärkeregler und verstellbare Kondensatoren für die Senderwahl, dicke Tasten, wie auf einem Klavier und einer Skala über die hörbaren Sender. Besonders beliebt war damals, als der auf den Bild dargestellte Oldtimer noch in Mode war, die quietschige Kurzwelle. Nur über diese Wellenlänge konnte man damals die Sender hören, die damals im frühen Ostzeiten verboten waren – Rado Luxemburg. Für die Politik war das der unsichtbare Feind in Kurzwelle. 

Lebhaft erinnere ich mich noch an die spannende Unterhaltung am Abend. Hörspiele waren beliebt und konnten genau so spannend wie ein “Tatort” heute sein. Das Fernsehen später löste diese Art Unterhaltung später ab. Aber die Unterhaltung, die das Radio mir damals mit seiner Musik, Dokumentationen und Hörspielen bot ist bei mir noch in guter Erinnerung.

Viele Sangeskünstler verdankten ihre Karriere dem Radio, denn  wurden ihre Platten aufgelegt und gehört , wurde bei Gefallen auch ihre Platten oder Alben gekauft und auf diesem Weg wurde auch ihnen eine Berühmtheit.

Noch heute soll das Radio immer noch das am meisten genutzte Medium für Unterhaltung und Nachrichten sein. Tagsüber läuft bei mir auch das Radio, damitw erde ich Nachrichten-technisch am schnellsten auf den neusten Stand gebracht.

total normal

Vor einem Jahr war der Anblick für mich non ungewohnt und befremdlich. Besonders in der Staßenbahn, wenn die Fahrgäste auf engstem Raum in der Bahn sitzen. Ich fühlte mich besonders am Abend fast umzingelt, von Menschen, die kein deutsch sprachen. Darunter war nicht nur die für meine Ohren harte Klang der syrischen Sprache sondern auch russisch war dabei und viele andere Sprachen, die ich gar nicht zuordnen konnte. Ich hatte das Gefühl, ich wäre im Ausland und nicht daheim in Rostock.

Mitte der letzten Woche fuhr ich mal wieder mit der Bahn in die Stadt. Mit mir stieg eine Gruppe junger Menschen ein. Niemand von ihnen sah aus, als käme er aus Deutschland. Ich hörte ausschließlich den Klang der für meine Ohren harten Sprache der Südafrikaner. Sie kamen aus der Berufsschule, die in der Nähe der Haltestelle ist. Es stürmte sozusagen eine ganze Klasse in die Straßenbahn. Ich saß facto unter ihnen und? was mich wunderte, das war für mich schon total normal geworden. Die syrische Sprache zu hören wurde schon zu den ganz normalen Eindrücken meines Alltags

Ein anderes mal beobachtete ich sogar, wie sich 2 junge Männer in gebrochenen Deutsch unterhielten. An ihrem Aussehen konnte ich deutlich erkennen, sie waren keine Europäer. Einer von ihnen hatte asiatisches Aussehen, der andere kam aus Afrika. Auch das war für mich total normal geworden. Es gab nichts mehr, was befremdlich für mich gewesen wäre.. Ganz im Gegenteil, ich fand es jetzt sogar ungeheuer spannend, den Prozess der Veränderung mitzuerleben.

In den Kinder- und Yogagruppen, die ich betreue, findet zur Zeit auch der Nationen aus den unterschiedlichsten Kontinenten statt. Ich weiß gar nicht mehr, als welchen viele Herrenländern die Teilnehmer sind. Sie gegen den Weg der Integration in Europa, Deutschland über die Sportvereine  der Stadt. Eine gute Entscheidung, wie ich finde

Bildquelle: Klick hier

Sie kommen aus Syrien, Eritrea, Somalia, Indien, Bulgarien, Togo, Jugoslawien, Kroatien und und und..so genau weiß ich es es gar nicht. Die Kinder, die in unsere Gruppe kommen sprechen Deutsch, weil sie hier geboren wurden und und und und.

Ein bunte Mischung und das finde ich total normal. Ich freue mich sogar, dass ich denen, die de Weg zu den Sportvereinen finden, bei der Integration zu unterstützen.

Auch das ist auch  total normal für mich.