Kategorie: Politik

alle wieder da

Die Mädels liegen noch am Strand. Heute müssen sie ohne Sonne auskommen. Ein Wolken vergangener Himmel ist auf Mallorca eher selten, aber wolkenlosen Himmel kann man nicht buchen. Auch das teuerste Hotel kann das nicht garantieren. Aber solange es nicht Strippen regnet, kann man den Strand weiter genießen.

Ich hab mich wieder ins Hotel verpieselt, schaue vom Balkon aus dem Strandtreiben zu, tacker nebenbei den Beitrag in mein Smartphone. Vor mir liegt der B6, auch bekannt als Ballermann, und wie in alten Zeiten versammeln sich an diesem Platz die Deutschen, während man an den anderen Strandbars kaum noch ein deutsches Wort hört. Eine dauernde Geräuschekulisse von Meeresrauschen und Menschenstimmen vermengen sich zum Dauerbrummton. Nix für empfindliche Ohren und von absolute Ruhe kann man nur sprechen, wenn die Fenster fest verschlossen sind.

Wie ich schon schrieb, waren wir vor 2 Jahren das letzte mal hier und ich war neugierig, ob wir all die bekannten Gesichter noch sehen werden, wie z.B. Yvonne, die uns in der Bierstrasse seit Jahren unsere Getränke an den Tisch bringt. Schon seit 20 Jahren macht sie diesen Job, den man gut und gerne als Knüppeljob bezeichnen kann. Von 17 bis 1 Uhr nachts trägt sie von Abend zu Abend, von Mai bis Oktober, die vollen Tabletts an die Tische der Gäste.

Ja…Yvonne ist immer noch da. Sogar der Toilettenmann, er reicht uns immer ein Stück Küchenpapier, damit wir uns due Hände abtrocknen können. Alle, deren Gesichter ich noch aus alten Zeiten kenne und die hier mit ihren Gästen alt geworden sind, sind alle noch da.

Und was ist aus den fliegenden Händlern geworden?

Sie sind auch immer noch da. Sie dürfen sogar wieder unbehelligt ihre Ware am Strand und den Straßen anpreisen. Vor 2 Jahren durften wir Touristen nicht von Ihnen kaufen. Wer das doch tat, musste mit einem hohen Ordnungsgeld rechnen. Davon ist in diesem Jahr nicht mehr die Rede. Der Staat hat jetzt andere Sorgen.

Ja und leider… Die Prostituierten sind auch wieder da, stellen sich an markanten Punkten auf, um dort die betrunkenen Männer abzufangen. Sie kommen aus Afrika und haben hier in Europa auf ein besseres Leben gehofft.

Jeder muss sein Leben so nehmen, wie er es bekommt und im Hinblick auf die Frauen, die hier anschaffen müssen, sieht mein Leben so aus, als wäre ich mit dem goldenen Löffel zur Welt gekommen.

Unter Strom

Seit heute ist die Sommerzeit 2020 gelaufen. Statt um 8 Uhr auf mein, wie m altbackenen Wecker war es auf meinem Handy erst 7 Uhr. Ja, ich bin ein bekennender Langschläfer und schäme mich nicht, wenn ich erst um 9 Uhr meine Bettdecke beiseite werfe und mich dem Tag widme. Solange es nicht schon wieder dunkel wird, kann ich noch einiges schaffen, was ich mir fürs Wochenende vorgenommen habe wie z.B. Fensterputzen, damit ich wieder besser durchsehen kann.😁👍

Aber erst mal registriere ich, das die warme Jahreszeit vorbei ist, vorbei auch die langen Tage voll Sonne und Wärme, vorbei die Ruhe vor dem Sturm. Mit dem Beginn der Winterzeit marschiert der Virus, der die ganze Welt in Atem hält, wie ein mittelalterlicher Trupp zu einem Feldzug auf, der zum Generalangriff übergeht. Wer jetzt immer noch kein Einsehen hat, weil er glaubt, alles sei nur Lüge und Panikmache, deshalb Schlachtfeld nicht verlassen will, muss damit rechnen, dass er von einer Speerspitze getroffen wird. Vielleicht wird er nur leicht verletzt, vielleicht aber auch schwer. Vielleicht trifft es nur die Atemwege, vielleicht aber auch die Lunge und niemand weiß, welche „Splitter“ solch ein Speer im Körper zurücklässt.

Ich muss mein „Gehirnskasten“ gar nicht groß bemühen, um auf den Schluss zu kommen, dass der nächste Lockdown nicht mehr weit ist. Nicht so lange, wie im Frühjahr, aber der Hebel muss wieder für kurze Zeit auf Out gestellt werden. Aber ich frage mich im Zusammenhang mit der neusten Entwicklung, welche Argumente die Coronaleugner sich zusammenstellen, damit sie ihre Sicht darüber für sie glaubwürdig bleibt und gegenüber anderen aufrechterhalten werden kann. Vielleicht flüchten auch alle erst mal in ihre Echokammer – Telegram – um sich gegenseitig ihre Theorie von Zwangsimpfungen, die Bill Gates eingeleitet haben soll, zu bestätigen.

Naja..jeder geht mit einer Krise auf seine Weise um. Für mich ist die Krise eine Stromleitung, der die Isolierung fehlt und diese Tatsache muss ich beachten. Was heißt das für mich? Finger weg von der Stromleitung und einen respektablen Bogen darum machen. Ich will und muss auch nicht prüfen, ob auch wirklich Strom durch die Leitung fließt. Ich vertraue den Aussagen der Fachleute, auch wenn diese darüber streiten, ob es sich um Schwach-, Haushalts oder sogar Starkstrom handelt und ob wirklich eine Isolierung nötig ist. Für mich ist Strom Strom und ich möchte einfach keinen Schlag bekommen.

Ach ja, bei Strom fällt mir Amerika ein. Das Land steht ja zurzeit unter Strom. Nicht nur, weil das Virus im Land der unbegrenzten Möglichkeiten weiter wütet, sondern weil das große weite Land einen neuen Präsidenten wählt. Der alte Präsident dreht frei und gibt alles, was seine Lügenkiste hergibt. Er bezeichnet seine Lügen jedoch als alternative Fakten. So kann es das Wort „Lügen“seinen Gegnern unterstellen. So gehts auch. Ich kann deshalb kaum glauben, dass ihn seine Fans fast fanatisch verehren. Mit fanatischen Menschen kann man ja nicht reden und trotzdem hatte ich es versucht, auf Instagram.

Ich hatte mir erlaubt, einen deutschen Verehrer von Trump meine Meinung in einem Kommentar zu dem Mann. Einfach gesagt, ich hatte ein Lobkommentar für Trump kommentiert. Trump sei ein Narzisst vor dem Herren, der weder an sein Land, noch an die Menschen denkt, die in dem Land leben. Ein Narzisst, wie er leidet nicht nur unter dem Zwang, sich stets und ständig selbst zu überhöhen, er leidet auch an einen ausgeprägten Größenwahn. Wie zu erwarten bekam ich gleich „Breitseite“. “ …das wird dir hier im Fernsehen gezeigt, was wirklich abgeht, wird hier extra nicht gezeigt. Aber lieber Biden, was? Oder am besten noch die alte Clinton Kindermörderin…“ Puh, das saß, ich hatte mein Fett weg. Aber mich hat das wenig gejuckt. Der Typ hatte deftig ausgeteilt, aber seine negative Energie war schnell verpufft. Ein stinkender Furz hängt auch nicht ewig in der Luft.

Ein Wahlbeobachter stellte kürzlich fest, je schlechter sie Aussichten von Trump auf einen Wahlsieg, desto fanatischer werden seine Fans. Das ist auch eine Möglichkeit, die Tendenz abzulesen. Nur noch knappe 2 Wochen und wir werden wissen, was Amerika gewählt hat. Bis dahin wird Trump noch kräftig austeilen und Gift und Galle auf alles und jeden spucken, der sich ihm in den Weg stellt. 😁😁😁😁😁😁😁

Zum Abschluss noch ein schönes Herbstbild aus meinem Zimmer mit Ausblick

still gelegt

Daran gewöhnen muss man sich schon. Die sonst so geschäftige Gesellschaft wurde mit den neuen Maßnahmen still gelegt. Ein komisches Gefühl, dass mir aber sagt, das die letzten Maßnahmen noch nicht alles war, was unser Leben derzeit verändert. Sohnemann, in der Gastronomie beschäftigt, wird morgen auf Kurzarbeit gesetzt. Das Restaurant wurde heute auf die geplante Ruhezeit von ca. 6 Wochen vorbereitet. Wahrscheinlich ziehen viele andere Restaurants nach und schließen ihre Lokalitäten, um auf bessere Zeiten zu warten.

Während Sohnemann seinen letzten Tagesjob vor der großen Pause machen musste, machte ich mich mit seiner Krankenkarte auf dem Weg zu seinem betreuenden Arzt. Seine Epilepsie verlangt eine tägliche Tagesdosis an Medikamente und diese gehen langsam aus. Also wollte ich für ihn eine Rezept holen, besser ist besser. Doch die Praxis war geschlossen, man kommt nur noch nach telefonischer Vereinbarung zum Arzt. Ich wollte mich ja vorher telefonisch erkundigen, doch entweder wurde das Telefon nicht abgenommen oder es war dauer besetzt. Nicht so einfach zur Zeit, an ein Rezept zu kommen. Jetzt ist erst mal gute Rat teuer. Ich hoffe, es gibt keine Lieferengpässe, wovon sein Medikament schon Ende letzten Jahres betroffen war.

Was es alles für die nächsten Tage zu bedenken gibt. Zuerst ist Essen das wichtigste. Also einkaufen, aber in Maßen. Mehr als den Kühlschrank auffüllen kann man ja nicht. Und ich habe Vertrauen darauf, das Warenlieferung für Lebensmittel weiter so reibungslos funktioniert, wie wir es als verwöhnte Deutsche gewöhnt sind. Naja..auf ein paar Verzögerungen sollte man sich einstellen, so die Info aus dem TV, denn durch die Grenzschließung werden die Laster nicht so schnell vor Ort sein können.

Und Lesestoff wäre auch nicht schlecht, dachte ich mir. Gestern wurde ich auf ein Buch aufmerksam, dass im RegionalSender NDR in der Sendung DAS mit dem Buchautoren besprochen wurde „Deutschland schafft mich“

Der Handel hat sich auf die Situation auch eingestellt und so kann sich jeder, der das große Kaufhaus betritt oder verlässt, seine Hände desinfizieren. Aber ich frage mich, wie lange der Handel noch öffnen darf?

Wer bis zu Ende gelesen hat, dem ist vielleicht nicht entgangen, dass ich das Wort Corona nicht benutzt habe, obwohl ich fast nur darüber geschrieben habe.

Die Tage sind gezählt

Nein, nicht die Tage meiner Lebenszeit, sondern die Tage bis zu meinem Abflug. D.h. in 72 Stunden werde ich um diese Zeit im Hotel Playa Golf einchecken. Und wir Mädels hoffen darauf, dass wir wieder solch ein schönes Zimmer wie im letzten Jahr bekommen, wie auf dem unteren Bild zu sehen ist. Also in 72 Stunden werde ich es wissen und ich werde es euch wissen lassen.

Hotelbett mit Aussicht

Mit meinen Ablug lasse ich auch für 14 Tage meinen Job als Ehrenamtliche in 3 Sportvereinen hinter mir. Damit bessere ich nicht nur meine Rente auf, sondern ich halte über diese Tätigkeit Kontakt zu allen Altersgruppen von Menschen. Angefangen bei den ganz Kleinen – ab 3 Jahre – bis hin zu denen, die auch noch im Alter fit bleiben wollen. Ich habe mal gezählt, wieviele Menschen ich die Woche über bewege. Da kommen 100 Kinder von 3 – 10 Jahre und 35 Erwachsene zusammen. Wer hätte das gedacht, nicht mal ich 😀 .

Vorbereitung für die Kleinen

Die letzten Arbeitstage des alten Bürgermeisters in Rostock sind auch gezählt. Mit dem letzten Wahlsonntag steht fest, Rostock hat links – ehemaliger Sozialsenator LINKE – und weltoffen – einem Dänen ohne deutschen Pass – gewählt. Am 16.Juni 2019 wird es die Stichwahl zwischen den beiden ersten Kandidaten geben und erst dann werden die Rostocker wissen, wer die Strippen der Stadt in die Hände bekommt. Ich habe meine Stimme gestern schon in den Briefkasten geworfen. Die Briefwahl ist eine tolle Sache, so kann man keine Wahl verpassen. Als gelernter DDR- Bürger kann ich mir nicht vorstellen, dass eine Wahl ohne meine Stimme an mir vorbei läuft.