mein gesunder Menschenverstand

sagt mir, das unsere Lebensmittel nichts mehr mit dem Leben zu tun haben. Aus ihnen wird mehr und mehr ein technisches Produkt, selbst aus tierischen Nahrungsmittel werden technisches Produkte, in der das Tier als lebendiges Rad im Getriebe eingesetzt wird. Wider besseren Wissens, dass es so nicht weiter gehen kann, wird weiter gemacht.

Vielleicht hier und da etwas entschärft, d.h. die Legehenne darf, statt in einem Käfig in der Größe eines DIN A 4 Blattes ihre Eier auf ein Fließband rollen zu lassen, wieder auf den Boden oder sogar ins Freiland und scharren, wie es die Natur für sie vorgesehen hat. Aber an die blutigen Massaker, die die frisch geschlüpften männlichen Küken über sich ergehen lassen müssen, mag ich gar nicht denken. Ich frage mich, wer sich solch eine Gräultat überhaupt ausgedacht hat.

Ich bin ein Kind vom Lande, wie man so schön sagt. Ich erlebte die Landwirtschaft noch, wie man sie schon Millionen Jahre führte. Das hatte auch seinen Preis. Den wollen wir heute nicht zahlen. weil unsere Sinne nach anderen Gütern steht. Aus uns Menschen wurden Verbraucher, die ständig Hunger nach Neuanschaffungen befriedigen wollen und müsse  (ein)sparen und fängt bei den Lebensmitteln an.

ostern-018Die Osterzeit naht und die Küken werden gern als Symbol für die Festtage genutzt. Ein Bild der heilen Welt, die es nicht mehr gibt, wenn ich an die Tierhaltung und die Schredder denke.

Es wird Zeit fürs Umdenken.

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Murmeltiertag

Heute ist Murmeltiertag,d.h. sieht das Murmeltier heute seine Schatten, wird es eine frühen Frühling geben. Nach dem Schatten, den die Wohnblöcke um mich herum werfen, würde ich mir auch gern eine frühen Frühling prophezeien.

Aber die Prophezeiung gilt leider nicht für Deutschland, sondern für Amerika, im Städtchen Punxsutawney im US-Bundesstaat Pennsylvania und der Film: „Täglich grüßt das Murmeltier“ hat den 130 Jahre alten Brauch in den Städtchen weltweit bekannt gemacht.

Über den Film kann ich mich mindestens einmal im Jahr schlapp lachen.

abgeblasen

Bildquelle: Klick Bild

Seit Tagen gab es kontroverse Reaktionen über eine Mitteilung an die Bevölkerung. Es sollte heute zur Jagt auf die Rehe, die sich für ein Revier in der Nähe der Autobahn A 20 entschieden haben, geblasen werden.  Diese sollten heute aus den Autos abgeschossen werden. Puh.. wie grausam wir Menschen doch sein können. Das Verkehrsministerium des Landes und die Autofahrer sahen darin eine Notwendigkeit, die Tierschützer jedoch gingen auf die Barrikaden.

Und …. sie kamen damit durch, die erklärte Jagt am 30.April, also heute wurde kurzfristig abgesagt.

Für die Rehe ist diese Entscheidung das große Los, doch die Autofahrer müssen, wenn sie diesen Straßenabschnitt passieren, weiter wachsam sein, damit ihnen die Rehe beim überqueren der Autobahn nicht zum fatalen Verhängnis werden.  Es fehlen für den Straßenabschnitt Schutzzäune und geleitete Weg auf kleine Brücken über die Autobahn, damit das Wild für die mobile Gesellschaft nicht zur lebensbedrohlichen Gefahr wird.

Unser menschlicher Lebensraum breitet sich weiter und weiter aus. Wir vereinnahmen dabei die Lebensräume der Tiere. So geraten Mensch und Tier  in der Natur immer häufiger aufeinander, kommen damit in schwere Konflikte, dass einer von den Parteien weichen muss.  Klar, dass die Tiere dann aus ihren Revieren verschwinden müssen. Diese haben keine Ahnung, keine Stimme und bleiben dort, wo ihr Revier ist. Auch wenn es ihnen das Leben kosten würde, wie es fr sie Rehe an A 20 vorgesehen war.

Dass die Tiere sich nicht einfach vertreiben lassen, beweist eine Route der Elefanten in Afrika.. Genau auf ihrer Route wurde wegen der schönen Lage ein Hotel gebaut. Die Elefanten nehmen daran zwar keinen Anstoß, doch sie weichen auch nicht aus. Stattdessen spazieren quer durch die Lobby des Hotels und bleiben so auf ihrer Route. Bevor sie weiterziehen, inspizieren sie das Hotelgelände erst mal gründlich. Sie sind eben neugierig und interessiert.

Es gibt noch zahlreiche andere Beispiele, die zeigen, dass die Tiere sich nicht so einfach vertreiben lassen.

Achja.. was die Rehe an der A 20 betrifft, da gehen die Entscheidungsträger noch einmal in Klausur und suchen nach einer weniger blutigen Lösung für die Verkehrssicherheit.

Ostseemaus