aufgewacht

So langsam sollte die schlafende Ente von der letzten Seite meines Bloges verschwinden. Das tut sie jedoch nur, wenn ich meinen Blog mit einen neuen Eintrag wieder zum Leben erwecke.  Ich denke, die Ente hat genug geschlafen und lässt nun dem geschriebenen Wort den Vortritt.

Seit meinem letzten Eintrag, Anfang September,  ist schon wieder eine gefühlte Ewigkeit vergangen und wenn ich in die Zukunft schaue, dann sehe ich schon die Weihnachtstage und den Jahreswechsel auf mich zu kommen. Mit der Zeitumstellung am nächsten Wochenende wird die dunkle Jahreszeit unwiderruflich eingeläutet. Auf diese habe sich so gar keinen Bock. Aber egal, ob Sommer- oder Winterzeit, die Tage verkürzen sich in den nächsten Wochen weiter und weiter.

49-P1080064Doch noch hält die Sonne an ihrem sommerlichen  Programm fest  und macht dem goldenen Oktober alle Ehre. Ein Fotograf kann sich über viele Motive freuen und den Herbst in seiner Vielfalt festhalten.

Wie auf dem Bild links zu sehen ist, hielt ich ein schon fast zerfallenes Blatt, das weder von Sturm noch von Regen so verzaust wurde, vor meine Kamera und schon hatte ich mal ein ganz anderes Bild, das den Herbst in seiner Natur eingefangen hatte.

18-P1080033

Wie auch ich war Sohnemann auf Motivsuche und versuchte sein Glück mit dem Smartphone.

verdichtet

Dunkelheit ist noch im Überfluss

als kommt aus ihrer Nische

die Sonne für die Sommerfrische

sie nimmt die Nacht unter Beschuss

 

Gelbe Strahlen krachen und blitzen

dringen ein in jede Kammer.

Sie drängen sich in alle Ritzen

zerreißen Träume, wenn sie noch klammern.

 

Das Traumhaus ist nun lichtdurchflutet

der Albtraum wird restlos ausgeblutet

Traumfiguren zerfallen in graue Nebenschwaden

werden hingerichtet, ohne Gnaden.

Ostseemaus