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Reise, Reise

Gutes Wetter auf Mallorca

Wie geschmiert verlief der Flug von Palma de Mallorca nach Hamburg. Überpünktlich hoben wir ab.

Über den Wolken

Auf dem Bild nicht zu sehen, doch zur rechten Seite sah man den Vollmond, zur linken Seite den Sonnenuntergang.

Über Hamburg

Überpünktlich gestartet, vorzeitig am Ziel, dank Rückenwind? Rüttler gab es aber kaum. Wahrscheinlich war unser LuftKorridor gut geschmiert.😄

Gut gelandet

Die Heimat hat uns wieder, 15 Minuten vor der Zeit. Nun hat auch der Alltag uns wieder, den es täglich zu bestreiten gilt. Mal mit Begeisterung, mal mit Elan, mal mit Schwung, mal mit Spaß, mal mit zerknirschten Zähnen, mal mit hängendem Kopf, mal mit Lachen, mal mit Weinen. Eine ganze Palette von Möglichkeiten wartet auf uns…Nehmen wir es an, gehen wir es an. Wir nehmen es an und wir gehen es an und freuen uns auf unseren nächsten MallorcaUrlaub in 2022

Gruß aus Spanien

Über den Wolken

Der Flug ging wie geschmiert und ohne Rüttler. Wir waren wieder auf dem Weg nach Spanien. Nach 2 1/2 Stunden Flugzeit hatten wir wieder spanischen Boden unter den Füßen. Mir war so, als wären keine zwei Jahre seit unserer letzten Reise vergangen. Alles war wie gehabt. Menschen, Menschen, Menschen.

Vor dem online Einchecken mussten wir einen formellen Gesundheitscheck machen. Dafür bekam jeder Fluggast einen QR Code. Nur damit konnten wir das Flughafengelände verlassen. Aber Hut ab. Alles war gut durch organisiert. Wir wurden zügig zum Kontrollpunkt durchgeleitet, dann den QR Code auf den Scanner gelegt und das war’s.

Wir bekamen wieder ein Zimmer mit Ausblick auf s Mittelmeer. Das kostet etwas. Naja, dafür ist der Ausblick unbezahlbar.

Die Abende werden dieses Jahr wohl eher gediegen verlaufen. Also nix mit tanzen bis in die Puppen, sondern artig in den zahlreichen Restaurants sitzen und klönen.

Aufstieg

Man glaubt es kaum, aber auch im Trainingsbetrieb kann man Karriere machen. „Du bist jetzt die Stützpunktleiterin“ Meine Kollegin ist ab dieses Jahr in Trainer-Rente gegangen. Die hatte sich um alles gekümmert, was drum rum war, Anwesenheit feststellen, die Gespräche mit den Eltern führen und was es sonst noch zu regeln gab. Ich wollte aber noch weiter machen. Mit den Kindern arbeiten hält jung, schon allein, weil man sich immer wach sein muss, wenn man mit Ihnen arbeitet. !00% Präsenz ist das Minimum, was man aufbringen muss. Noch besser wären 200 – 300 %

Im August stand ich erst einmal ein paar Wochen mit den Kindern allein in der Sporthalle. Puhh..ich kann euch sahen, das war in den letzten Wochen ein richtiges Stück Arbeit. Steht man allein und ohne Plan vor den Kindern, dann „fressen“ sie einen und machen was sie wollen. Ab September kommt endlich der Zweitrainer mit in die Gruppe und dann wird s leichter. Der Zulauf ist groß, auf der Liste stehen schon 30 Kinder.

Gestern übergab ich erst mal die Gruppe an meine Vertretung, denn bei mir steht wieder Mallorca auf dem Plan.

Nach 2 Jahren sind wir reizenden Mädels wieder da, auf der Lieblingsinsel der Deutschen. Es wird in diesem Jahr alles eher verhalten ablaufen, aber immerhin, es geht wieder los. Ab September reist eher die ältere Generation an, d. h. die Mehrheit der Touristen sind wie ich im Rentenalter. Also werde ich morgen mit der Eurowings aufsteigen und mein Abendbrot schon im unserem geliebten Hotel einnehmen und anschließend die Füße hochlegen. 🤩😎

Viel mit Tanzen wird es noch nicht gehen, aber damit kann ich leben. Im Geiste nehme ich alle mit, die nicht mehr unter uns sind. Ich werde, wann immer es geh, in Liebe an sie denken und hoffen, dass es ihnen, da wo sie jetzt sind, genau so gut geht, wie mir.

Angesichts der Schicksale der drei Verblichenen, kann ich jedem nur raten, statt im Groll zu verharren, sich auf die Freude im Leben zu konzentrieren.

Die Welt von oben

Mein Reisegepäck ist bereit und ich bin es auch. Hinter mir liegen aufregende Wochen. Eigentlich fühle ich mich reif für die Insel und Abstand von all den traurigen Ereignissen könnte mir gut tun.

Zum Zeitpunkt der Abreise ist es so heiß, wie ich es nur aus Spanien kenne. Denn immerhin ist es schon Mitte September. Deshalb bin ich froh, dass ich den spanischen Fächer vom letzten Spanienbesuch noch auf die Schnelle in meine Handtasche warf. Er ha sich als Klimaanlage bewährt und mit mir während der 3 stündigen Busfahrt genug frische Luft beschert.

Dann ist  es wieder soweit. Der Flieger steht  für uns bereit. Nein, nicht ganz. Er kam zu spät von Mallorca und wir mussten warten, bis wir an Bord können. Aber dann, dann ist es soweit.

Alle Plätze sind schnell besetzt und die Spannung steigt – bei mir. Nicht das ich Flugangst hätte, aber ich bin froh, wenn ich die Röhre wieder verlassen kann und das ohne das Abenteuer der Turbulenzen erlebt zu haben. Bis nach Palma der Mallorca sind es nur 2 Std. und 40 Minuten. Damit habe ich den Zenit meiner Belastbarkeit als Fluggast erreicht.

Der Start lässt dann auch nicht lange auf sich warten und der Flieger bewegt sich langsam aber stetig auf die Startbahn.

Dann hebt der Flieger auch schon ab. Kaum zu glauben, aber wenige Sekunden beschleunigt der Flieger nur, düste dann los und schon liegt er in der Luft,

Der Zufall wollte es, dass ich eine Woche vor dem Start mit meiner Hamburger Familie bei einem Spaziergang in die Nähe des Hamburger Flughafens kam und so den Start auch von Boden aus erleben konnte.

Um mich von dem Unbehagen, den der Start bei mir dann doch immer wieder verursacht, abzulenken. nehme ich mit meiner Kamera alles auf, was mir unter die Linse kommt. Hier ein schöner Blick auf Hamburg. und wie man sieht, eine wirklich grüne Stadt.

Und wieder ein Stück höher.. kaum zu glauben. Ich staune jedes mal auf s Neue, warsdie Menschheit alles entwickelt hat und um sich nicht nur auf dem Boden bewegen zu müssen

Nach 2 Stunden ist die Insel wieder in Sicht. Der Landeanflug dauert ca. 20 Minuten, dann ist es wieder geschafft.

Die Welt sieht unter mir wie ich Schachbrett aus. Klein und filigran die kleinen Orte, die sich in die Karree´s einschmiegen.

Ungewöhnlich war der Anblick eines Golfplatzes aus luftigen Höhen. Um genau zu sein, habe ich auch noch nie einen Golfplatz gesehen, weder von Boden aus noch aus der Luft. Ich fragte mich spontan, wie man in Spanien, ein Land das im Sommer unter Gluthitze leidet, eine solch grünen und satt aussehenden Rasenfläche erhalten kann.

Die Landung ist  sanft und erleichternd für mich. Keine Rüttelei während des Fluges, keine Turbulenzen, die mich hätten in Angst versetzt.

Zur Begrüßung beschert Spanien uns einen so wunderschönen Abendhimmel Ein Woche Spanien liegt vor uns.

Ostseemaus