Emotionen, Kinder, Leben, Menschen

geschafft

Nein, nicht ich bin geschafft, zum Glück, sondern die Woche ist geschafft. In dieser Woche gab es ja sogar ein Zwischenplateau, auf dem man sich auf den faulen Pelz legen konnten. Der 1. Mai, ein Feiertag für alle des Landes. Feiertag nicht ganz richtig, sondern genau gesagt, Maifeierrtag , denn es ist der Tag der Arbeit, der Tag der Arbeiterbewegung und der Tag der Arbeiterklasse.

In den Nachrichten war zu lesen, dass es in allen Städten Demos gab. Sie verliefen fast alle friedlich. Ich gebe zu, dass ich seit der Wende mich keiner Mai-Demo mehr angeschlossen habe. Die DDRler wurden damals ja „gezwungen“ an den Demos teilzunehmen. Die Betriebe bekamen von den Organisatoren Stellplätze zugewiesen, d.h. man ging als Firma geschlossen. Klar, es war ja auch damals schon Tag der Arbeit. Mit dem Wegfall meiner Firma blieb ich auch von den Demos weg.

Ich erinnere mich noch an die letzten Jahre vor der Wende, wie sehr ich als Lehrausbilder meine Lehrlinge dazu motivieren musste, daran teil zu nehmen. Sie wollten ja an einem freien Tag frei haben und sonst nix. Als ich sie dann endlich auf dem zugewiesenen Stellplatz zusammen hatte, wollte niemand die Fahne tragen. Und wieder musste ich Motivationsarbeit leisten. :D. Aber irgendwie kamen wir dann doch gemeinsam auf den Weg und ich musste mir auf dem Weg durch die Lange Straße ein paar grimmige Blicke meiner Lehrlinge gefallen lassen.

Geschafft, das alles ist schon lange Geschichte und die Lehrlinge von damals sind erwachsen.

Die Trainingswoche lief normal, ohne besondere Vorkommnisse. Der Kleine Mann kam in dieser Woche nicht zum Training. Vielleicht muss er sich wieder stabilisieren. Von seinen Mitschülern erfuhr ist, dass er aber in der Schule war.

Geschafft, Trainingswoche ohne besondere Verkommnisse verlaufen.

Am Montag überraschte mich ein Blick auf meinen Kontostand. Ich erwarte nur noch die letzten Groschen des Monats oder gar schon Miese. Doch ich traute meinen Augen nicht, ein höherer Geldbetrag wurde von der Krankenkasse auf meine Konto überwiesen. Das kann doch nur ein Irrtum sein, oder ? Nein, war es nicht. Mein Beitragskonto wurde erneut überprüft, aus dem Minus wurde Plus. Man stellte fest, dass ich in der Vergangenheit zu viel einzahlen musste. Man hatte mich versehentlich falsch einstuft oder ein so wichtiges Häkchen schlicht weg nicht gemacht. In der Vergangenheit hatte ich mich immer gewundert, warum man mich mit meinen paar Kröten als Großverdiener sah. So kann eine Woche auch beginnen…mit einem fetten Plus auf dem Konto.

Geschafft, erfolgreich Minus gegen Plus ausgetauscht.

Vergeblich versuchte ich in der vergangenen Woche vor Ort ein paar neue Wohnzimmer- Gardinen zu kaufen. Zumindest in den Geschäften, die in meiner Einflugschneise liegen, konnte ich keine Gardinen finden. Sie sind schlichtweg aus den Angeboten der städtischen Geschäfte verschwunden. Über den Onlinehandel gehe ich nur, wenn es nicht anderes geht. Also bestellte ich heute welche über den Ottoversand, der mit guten Angeboten lockte. Zur 40%igen Preisenkung, konnte 20 % Rabatt verrechnen lassen und weil der Ottoversand bis Ende Mai auf Versandkosten verzichtet, konnte ich heute ein echtes Schnäppchen machen.

Geschafft, am Ende nächster Woche hängen neue Gardinen in meinem Wohnzimmer.

Achja.. die Bäume haben in meinem Innenhof fast ihre Blütenpracht abgeworfen, leider

Das war s denn wohl mit dem Frühling

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so langsam wird´s

Schon 4 Tage alt ist der Frühling 2019. In diesem Jahr stand die Sonne schon am 20. März um 22.58 Uhr direkt über den Äquator. Na super schon einen Tag eher als sonst. Die Südstaatler Deutschlands hatten ja schon richtig warmes Wetter, wir Nordstaatler müssen noch warten. Nicht, das der Himmel über Rostock nicht blau ist, nein, so ist es nicht. Aber bis Mittag muss man sich gedulden und die Wärme bleibt dann doch hinter dem Horizont hängen.

Zu meinen kurzen Ausflug nach Warnemünde hätte ich mir gestern besser eine dickere Jacke angezogen. Auf der Fähre war es dann doch frisch, aber das hielt die Menschen nicht von ihren Wochenendausflügen ab.

Eigentlich war es kein richtiger Ausflug. Sohnemann wurde Freitag aus seinem freien Tag zur Arbeit gerufen. Eine Kollegin war plötzlich erkrankt und konnte nur zum Arzt, wenn jemand für sie einspringt.

Na super …ade..freier Tag. Er wurde erst weit nach Mitternacht abgelöst und übernachtete bei einem Kollegen, der seine Wohnung in Warnemünde hat. Nicht schlecht, Herr Specht, damit ersparte Sohnemann sich die Nachtfahrt von A nach B. Aber, er hatte keine Tabletten gegen seine Epilepsie für den nächsten Tag dabei. Also, was macht Mutters? Packt ein kleines „Köfferchen“ und legt zum Medikament auch gleich ein frisches weißes Hand dazu. Man weiß ja nie.

Am Abend erzählte Sohnemann mir, dass das besagte Hemd nicht er, sonder sein Kollege tragen würde. Einer der Köche hatte seine Kelleneroutfit aus Jux und Dallerei einmal kurz mit dem Schlauch der Spüle nass gespritzt. So richtiger Spaß konnte dabe aber nicht aufkommen. Naja..ich hätte es auch nicht lustig gefunden, wenn ich tropfnass vor die Gäste treten müsste. Aber Jungs lieben halt die derben Späße.

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Frühling im Innenhof

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…wie auf dem Bild zu sehen ist. Naja..nicht ganz, die Amsel – mein Moddel – auf dem Ast hat sich nicht verändert. Vielleicht ist es ja auch immer die selbe Amsel., aber nichts genaues weiß man nicht 🙂
Diese 3 Bilder machte ich  alle innerhalb der letzten 3 Wochen

kunterbunt, Leben, Natur, Tierleben

alles in Veränderung…

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leuchtender Frühling

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leuchtender Frühling

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ungetrübter Spaß ?

Schier aus allen Ecken strömen  seit Tagen  die Menschen wieder ins Freie.  Der hartnäckige Winter hat auch mich sonnenhungrig gemacht und auch auf die Straße ins Freie getrieben. Bevorzugtes Ausflugsziel, die Innenstadt. ich mag es, mich in den Menschenstrom zu werfen. Ich könnte auch stundenlang dazwischen hocken.

In der Innenstadt sprudelt wieder der Brunnen der Lebensfreude. Klar, dass er gleich Anziehungspunkt der Kinder ist.

Eine zusätzlich schöne Kulisse für die Besucher der Innenstadt bot der Blick auf den Ostermarkt, der bis gestern dauerte. Der übliche Rummel, aber er zog wieder  viele Menschen an. Für die Kinder gab es jede Menge Spaß 
Solch ein Freiluftsalto ist ganz nicht umsonst, aber dafür war der Spaß und Kribbeln im Bauch garantiert.

Achja, an einer meiner Lieblingsmotive in der Innenstadt komme ich ohne ein Foto geschossen zu haben auch nicht vorbei. Nein, es ist nicht das Unigebäude, was für viele auch ein attraktiver Fotomotiv darstellt, nein, ich liebe den zur Seite geneigten bewachsenen Baum.

Die bunte Budenreihe hatte für mein Auge auch etwas.

Alles in allen gingen die Menschen ihren ungetrübten Spaß nach und niemand kam dabei auf die Idee, dass er an solch einem Platz in Gefahr geraten könnte.

Aber wiedereinmal hat das Leben gezeigt,  das es auch anders kommen kann. Kaum zu glauben, das Menschen immer noch unschuldige Menschen mit in den Tod reißen müssen, wenn sie ihr eigenes Leben beenden wollen. Tickende Zeitbomben, wie der Amokfahrer von Münster können die ungetrübte Lebensfreude unbeteiligter Menschen ein jähes Ende setzen.  Ich sehe dahinter nicht nur das zuvor erfahrene Leid des Amokfahrer ,sondern ein übergroßes Ego, dass mit dem eigenen Selbstmord  mit  Tötung unbeteiligter unschuldiger Menschen sich noch einen spektakulären Abgang verschaffen will. Zwei Menschen mussten deshalb ihr Leben lassen.  Die Nachrichten berichten stündlich über die neuen Erkenntnisse zur Person des Amokfahrers. Man sucht nach Erklärungen.

Ich  erwischte mich heute beim abchecken des  Außenbereiches in meinem Lieblingscafe`s . Ist er für eine Amokfahrt geeignet? Auf den ersten Blick nicht, aber was sagt der 2. Blick ?

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neue Eiszeit?

Mit dem Frühling geht es mir momentan wie mit einer Schwangerschaft, die ihren Termin schon überschritten hat.  Als errechnete Geburtstermin schon um ein paar Tage überzogen war, glaubte ich, ich müsste nun für den Rest meines Lebens mit dem ausladenden Leibumfang, den jede Frau vor der Geburt erreicht, für den Rest des Lebens leben müssen.

Genauso fühlte ich heute früh, als ich aus dem Fenster sah und der Anblick vom tief verschneiten Innenhof mich in Erstaunen versetzte – Dieser Winter endet nie.

Bevor die Pracht wieder in sich zusammenfällt, sollte sie noch auf die Kamera gebannt werden.

Der nächste Frühling kommt bestimmt und es wird nicht ewig Winter bleiben, dessen bin ich mir sicher.

Im März letzten Jahres sah es Ende des Monats schon etwas bunter aus – hier ein heute-und-letztes-Jahr-Vergleich.

29. März 2018

5 April 2017

 

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Leben, Natur

Der Januar muss krachen ?

Die Eskimos können aus allen möglichen Wettererscheinungen Schlüsse auf die zukünftige Wetterlage schließen, Dafür benötigten sie “nur” ihre Erfahrung und ihren Instinkt. Sie erkennen z.B am Schnee, an den Wolken und des Lichteinfalls der Sonnen- oder Mondstrahlen, ob ein Sturm zu erwarten ist oder nicht. Ein Fehler in ihrer Deutung könnte ihnen das Leben kosten. Sie könnten sich zur falschen Zeit auf den falschen Weg begeben.

Wir Europäer haben den 100 jährigen Kalender

“Der Hundertjährige Kalender ist eine Zusammenstellung von Wettervorhersagen. Er wurde im 17. Jahrhundert von Mauritius Knauer (* 1613 oder 1614; † 1664), Abt des Klosters Langheim als Calendarium oeconomicum practicum perpetuum verfasst. Das Buch sollte ihm und seinen Mönchen ermöglichen, das Wetter in Franken vorherzusagen und so die klösterliche Landwirtschaft zu optimieren.” (Zitat Wiki)

und die Bauerregeln. Diese  erlaubten damals auch einen Blick in die Zukunft der zu erwartenden Wetterlage

Bauernregeln sind aus Beobachtung nacheinander folgender Umstände entstanden und wurden über Generationen weitergegeben. Eine Bauernregel versucht, aus bestimmten Wetterlagen Vorhersagen und Rückschlüsse auf später kommende Ereignisse zu treffen. Die meisten Bauernregeln befassen sich mit der mittelfristigen Wettervorhersage, zum Beispiel ausgehend vom Wetter oder anderen natürlichen Ereignissen an bestimmten Lostagen eines Monats oder dem Wetter eines ganzen Monats. Auch der Bezug auf Wetterboten ist weit verbreitet. (Zitat Wiki)

Nach dem flotten Spruch aus den Bauernregeln zu urteilen, legt der Januar  den Grundstein für den kommenden Frühling.

Weil bisher “Tief Egon” den Norden vergessen hat, wird die Aussicht auf einen tollen Frühling aus heutiger Sicht eher mäßig sein.  Milde Temperaturen, kaum  Schnee, kaum nennenswerter Wind, die zarte Schneedecke verwandelte sich in kurzer Zeit in eine Matschlandschaft.

Für uns Nordstaatler soll der Frühling in diesem Jahr nicht lachen ?

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Erinnerung, kunterbunt, Leben, Natur

Dezemberfrühling

Die letzten Tage vor Weihnachten: Das Fest steht fast vor der Tür. In der Stadt verdichtet sich der Menschenstrom. Die, die ein Geschenk nicht per Mausklick übers Internet sondern über den Ladentisch erwerben wollen, werden täglich aktiver. Mich wird man ab Montag auch bei meinen letzten Angstkäufen in den Geschäften antreffen. Erst kommt der Plan, dann der Kauf.

Die Spannung steigt.

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