im Blick…

…hab ich auf dem Heimweg ganz gern auch mal den Himmel.

Das nicht nur, weil ich mich nach meinen Ableben einen Platz im Himmel statt in der Hölle wünsche, sondern, weil ich die Wolkenformationen wie diese imposant finde… 

 

…oder auch das Lichtspiel der Sonnenstrahlen bei untergehender Sonne einen extra Blick wert ist.  

Dabei kam auch eine Litfaßsäule in den Sucher meiner Kamera.

Ich staunte nicht schlecht, wer heute alles mit seinem Fachwissen große oder kleine Auftritte auf der Bühne hinlegen kann. Der Hundecouch Martin Rütter ist nicht nur Hundehaltern bekannt. Er reist mit seinen Fachwissen durch Deutschland von Bühne zu Bühne und führt den Hunden ihre Herrchen und Frauchen vor. Diese lachen erfrischend über sich selbst. 

Dr… Mark Benecke, auch scherzhaft Dr.. Made genannt,  ist mir aus TV Sendungen wie  Medical Detektives – Geheimnisse der Gerichtsmedizin bekannt. Darin trat er als Gastkommentator in Erscheinung. Den einen oder anderen Vortrag über das spritzende Blut habe ich auf diese Weise meinem Gehirn schon gegönnt. Die Sendungen lief immer sehr spät – so um die Mitternacht herum – und war genau die richtige Zeit, um sich eine genaue Ausführung über  das Verhalten den menschlichen Blutes außerhalb das Körpers anzuhören Für mich war das Blut bisher nur rot, dass ich außerhalb des Körpers nicht sehen konnte. Für ihn kann das Blut tropfen, spritzen, durch die Luft liegen, dünn- oder zähflüssig sein. Aus der Art und Weise, wie ein Blutstropfen eines Opfers auf den Boden, an die Wand oder die Klamotten kommt, kann Dr.. Made logische Schlüsse auf den Tatherganges schließen.

Mit diesem Wissen können Lügengeschichten auffliegen und für den unerkannten Täter kann es eng werden.

Nun bereist Dr.. Made Deutschland und macht mit seinem Wissen schon den zukünftigen Übertätern Angst.

Ostseemaus

oh Schreck oh Schreck

Eigentlich wollte ich erst einkaufen gehen und anschließend meine Hausmüll in die Tonne kloppen. Doch ich überlegtees mir anders und trage doch erst den Müll raus. Da sehe ich das Drama vor der Tür. Oder anders herum gesagt, das Drama hat sich schon abgespielt. Vielleicht ist er unter die Räder gekommen. Aber an der Ecke?  Eine kleine Gabelung mitten im Wohngebiet ? Jedenfalls liegt mitten auf der Straße und direkt in der Kurve ein Mann am Boden und wird noch am Boden eine gefühlte Ewigkeit behandelt, bevor er auf Trage gelegt werden kann. Auf der Straße eine Blutlache. Gruselig, so auf der Straße mit der Verletzlichkeit des Menschen konfrontiert zu werden.

Zur Zeit wird er schon eine gefühlte Ewigkeit im Krankenwagen weiter behandelt.

Scheinbar muss der Verletzte noch weiter stabilisiert werden, bevor er transportfähig ist. Ich muss nachher genau den selben Weg zum Supermarkt gehen. Vielleicht wollte oder war dieser Mann auch nur einkaufen. Doch sein Weg wurde abrupt an dieser Stelle beendet.

Dieser traurige Anblick lässt mich wieder einmal  über mein eigenes  Ende  nachdenklich werden.  Ich bin ja schon in die Jahre gekommen, muss mich auch mit meinem Ende auseinander setzen. Kein körperliches Leben ist  für die Ewigkeit gemacht. Es sind zwar – aus heutiger Sicht – nicht die Tage, die gezählt sind, aber auf jeden Fall sind meine Jahre gezählt. Vorausgesetzt, es passiert mir kein fataler Unfall, der im schlimmsten Fall meinem Leben sofort ein Ende setzen kann und mich in den Himmel holt.

Wird es mir leicht fallen, vom Leben zu lassen? Oder werde ich kämpfen und den letzten Zipfel meines Lebens verkrampft festhalten? Wer weiß? Vielleicht werde ich resignieren , damit ich es schnell hinter mich gebracht habe.

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