vierbeiniger Lehrmeister

Mit Hund, Katze, Maus, Hühner, Kühe und Pferde wuchs ich auf einem Bauernhof auf. Normal all die Tier um mich herum. Schnell wusste man als Kind, welchen Tieren man lieber aus dem Weg gehen sollten, wie z.B. Gänse und Puten, wenn sie einen langen Hals machten, nix wie weg. Andere Tiere wurden zu Freunden erklärt, weil sie mit uns Menschenkindern kommunizierten. Dazu gehörte unser Hofhund, ein schwarzer Mischlingshund, namens Bobbi. Damals bekamen die Hunde noch klassische Hundenamen wie Hasso oder Bobbi oder Bello.

Neben der Hauptaufgabe eines Hofhundes, den Hof zu bewachen oder auch nur Ratten und Mäuse vom Hof fernzuhalten, spielte er auch mit uns Kindern. Lief mit uns um die Wette  oder hielt sich nur so in unsere Nähe auf, nur um dabei uns zu sein.

Später als Stadtmensch musste ich auf die Gesellschaft des Hundes verzichten. Das soll sich im Zukunft ändern. Bis es so weit ist, schau ich mir andere Hunde an, die von ihren Haltern über Youtube an den Späßen ihrer Hunde teilhaben lassen, wie dieser kleine Clip zeigt.

Achja.. vor kurzem las ich, das der Anblick von Hundewelpen den Menschen sanfter macht, den Blutdruck senken und die Stimmung aus dem Tal holen kann.  Vorausgesetzt. man mag Hunde, dann kann man sich schon an ihren Bildern erfreuen. Manchmal braucht es nicht viel um wieder in Stimmung zu kommen.

Ostseesemaus

wahre Freude

Gestern schrieb ich über Freundschaften, die wir Menschen pflegen, weil sie unserer Leben reicher machen. Zufällig fand ich gestern ein Clip passend zum Thema und welche Höhenflüge wahre Freundschaften annehmen können.

Hier ein Höhenflug der Freude, der zur Ohnmacht führte, eine herzzerreißend Wiedersehensfreude von Hundchen, als er Frauchen nach 2 Jahre Abwesenheit wieder begrüßen durfte.

 

Damit wird wieder einmal deutlich, warum wir Menschen den Hund als unseren besten Freund ausgesucht haben. Hier der Clip mit Übersetzung und Kommentar.

Ostseemaus 

 

geben und nehmen

Also das ist wirklich nicht der Ort, auf dem man mit einem Rollator gut voran kommt. Schon von weitem sah ich den gebrechlichen Mann, der sich mühevoll mit dem Rollator über eine holprige Wiese mit hoch gewachsenem Gras bewegte.

Und dazu kommt noch, dass zwischen ihm und dem nahegelegenem Gehweg ein tiefer Graben lag, auf dem ich mich flott mit meinem Cityrolle von A nach B bewegte. Ich schickte gleich mal meinen Wunsch an´s Universum, das es meine Beweglichkeit bis zu m einem jüngsten Tag erhält. Es sah wirklich sehr mühevoll aus, wie der gebrechliche Mann auf dem grünen Randstreifen sich bewegte.

Als ich auf seine Höhe kam, sah ich einen schwarzen Hundeschwanz wedelnd über das hohe Gras herausragen. Sein Fell glänzte in der Sonne, die Leine war mit dem Rollator verbunden. Der Hund beschnüffelte die Gegend Grashalm für Grashalm. War vertieft und glücklich mit dem, was er tat. Ebenso glücklich sah der gebrechliche Mann auf seinen Hund, der sich sichtlich auf dem Rasenstück in seinem Element fühlte.

Der gebrechliche Mann wirkte nun nicht mehr gebrechlich auf mich, sondern wandelte sich in meinen Augen zu einen fürsorglichen Hundehalter.Auch wenn er körperliche Einschränkungen hatte, sein Hund sollte darunter nicht leiden. Der Hund – ein schwarzer Spitz – machte seinem Herrchen sichtlich Freude, wenn er begeistert mit Schnüffelnase und Schnauze die Wiese untersuchte und nicht nur das. Für Herrchen gab es keinen Zweifel, er musste 2 – 3 mal täglich bei jedem Wetter vor die Tür um seinem Hundchen die nötige Bewegung zu verschaffen und das konnte nur gut für den Mann sein, dem das gehen sichtlich sehr schwer fiel. Doch mehrmals täglich an die frische Luft zu kommen, ist tausend mal besser, als vor dem TV auf den jüngsten Tag zu warten. Der Hund gibt dem Mann wieder ein Stückchen Lebendigkeit und Lebensfreude zurück.

Ostseemaus

was guckst du ?

 

“meine Herrschaften haben mich hier mal kurz abgestellt und angeleint. Sie suchen nach  Schnäppchen wie ich meine versteckten Knochen in der Erde. Ähh…in nächsten Leben natürlich, wenn die Natur mir die Schnauze zum buddeln wieder zurück gibt.  Aber dafür ist schon ein schönes rosa Klamöttchen für mich abgefallen. Der Hund gönnt sich ja sonst nix und kommt nicht auf den gemeinen Straßenköter”

Diese Worte hab ich Hundchen einfach mal in sein Maul gelegt. Der arme Kerl wartete geduldig im Kaufhaus auf seine Herrchen und musste sich von jedem anglotzen lassen – so wie von mir auch 😉

Eine Klimaanlage….

…könnte ich an einem heißen Tag wie diesem gut gebrauchen. Die Wärme drückt sich regelregt durch den Spalt der an gekippten Fenster in die Zimmer. Der langersehnte Sommer hat sich nicht mit sanfter Wärme niedergelassen, sondern er krallt sich mit Hitze Tag und Nacht in mein Leben. Ich glaube, ich lebe am falschen Platz auf dieser Erde. Es gibt Menschen, die sehnen sich nach dem Süden des Mittelmeeres und fühlen sich mit jedem Grad, der im Thermometer nach oben steigt, besser und besser. Bei mir läuft mein Wohlgefühl mit jedem Grad nach oben schlechter und schlechter. Kopfschmerzen und Stimmungsschwankungen sind die Begleiterscheinungen bei Temperaturen über 20 °C und ich sehne mich nach dem hohen Norden.

An solch heißen Tagen wie diesen suche ich gern  Plätze mit dicken fetten Bäumen auf. Sie sind für mich wahre Naturwunder. Unter ihrem dicken Blätterdach fühlt sich die Luft frisch und belebend an.

Ein paar Sonnenstahlen dringen durch, aber das war es auch schon.

Diese große freistehende Rotbuche spendet sogar 2 Schatten. Einen großflächigen weniger gekühlten und einen im Kern, mit Extra Kühlung. Der zugige Wind unter ihr erfrischt zusätzlich.

Direkt im Kernschatten der Rotbuche kann sich mein vor Hitze geschwächte Körper wieder erholen. Nach wenigen Minuten merke ich schon, wie sich meine Lebensgeister beleben und räkeln. Der Schatten hat sie wieder auf die Beine gebracht. Zum Glück hat die Stadt viele solch natürlichen Klimaanlagen.

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