Zeit ohne Internet?

Nach guten 4 Wochen Schreibpause raffe ich mich endlich auf, um wieder Beiträge für meinen Blog zu schreiben. Während ich mein handschriftliches Tagebuch weiter geführt hatte, lag mein Blog leider etwas auf Eis. Dafür gab es einen triftigen Grund. Meine Enkelkinder waren zu Besuch und ich war wieder wie eine junge Mutter eingespannt. Die Mädels (14 und 15) sind mir schon über den Kopf gewachsen und ich hatte Mühe, ihnen zu folgen.

Ich musste mit flinker Socke folgen

Zwei Teenies, von denen jedes seinen eigenen Interessen folgte. Die Große hatte sich über Netflix die Serie „Orange is the New Black“, eine Frauenknast-Serie, hergemacht und die Kleinere von den beiden fertigte ununterbrochen kleine Videoclips von ihrem Sänger Schwarm Wincent Weiss an. Selbst der Strand von Warnemünde war für sie deshalb nur Nebensache.

Vorbei ist die Zeit von Badespaß am Ostseestrand und Kleckerburgen bauen. Von einem Jahr auf das andere Jahr änderten sich die Schwerpunkte der Mädels. Mich sahen sie mit Bedauern an, weil ich meine Jugend in einer Zeit verbrachte, als es noch kein Internet gab.

Stimmt, ein Internet gab es in meiner Jugend nicht. Nicht einmal eine Vision davon, dass es so etwas wie ein Internet geben würde. TV gab es, aber nur in Schwarz-Weiß und ein teures TV-Gerät gab es nur in wenigen Haushalten. Also suchten wir als Teenies unsere Idole im Dorf. Es gab Dorfkapellen und diese Jungs hatten wir damals ins Auge gefasst und waren immer voller Hoffnung, das unser Schwarm uns auf der Tanzfläche wahrnahm. Und wenn mich mal ein Blick von meinen Schwarm traf, fiel ich fast in Ohnmacht. Als ganz so langweilig war meine Jugend dann doch nicht. Aber die Mädels sahen mich trotzdem mit Bedauern an. 😁😀

Und zum Abschluss noch ein paar maritime Bilder vom Stadthafen Rostock (leicht überzeichnet)

Krisen sind wie Leuchttürme

Das Bild sendete ich als Morgengruß über WhatsApp. Ich war grade auf dem Rückweg vom Kindersport. 45 kleine „Springfrösche“ in 2 Gruppen und die wollten und sollten „besportelt“ werden. Mein Rentenalter hatte ich mir früher einmal viel ruhiger vorgestellt. So mit abhängen auf der Couch und so. Mal hier und mal da hin fahren und dann sich wieder am Strand rumtummeln. Aber es hat sich anders entwickelt und immer noch im prallen Leben verankert.

Achja.. ich bekam auf mein Morgengruß- Bild auch eine Antwort: „Verdammt lange Beine“ und mir fiel dann auch gleich eine passenden Antwort ein. „Genau, bin an meinen Aufgaben gewachsen“ und dabei hatte die großen und kleinen Krisen im Hinterkopf, die ich in dem Moment, als sie auftraten, meistern musste. Und die Kinder lieferten mir diese Woche genügend Krisen und ich fand mich in dem Moment erst einmal vor einer unüberwindbaren Wand.

Fall 1. Der sture H.

Er trieb mir nicht zum ersten mal die Schweißperlen auf die Stirn. H. ist ein Kindergartenkind, der regelmäßig mit zum Kindersport kommt. Die Sporthalle befindet sich 20 Minuten Fußweg entfernt vom Kindergarten und das bedeutet für uns Trainer , wir müssen mit einer Kindergruppe von 15 Kindern quer durch´s Wohngebiet zu marschieren. Und H. bemerkte auf halben Wege, dass er unterwegs ein Spielzeug (in Miniaturgröße) verloren hatte. Er wollte sofort und stehendes Fußes umdrehen und sich auf den Rückweg machen um es zu suchen.

Und damit begann die Krise. zwischen ihm und mir. Wenn H. etwas will oder nicht will, bewegt er sich keinen Zentimeter, er bleibt stehen und stur, hört nicht mehr zu, leiht mir weder Ohr noch seinen Blick, er will nur noch eins und zwar das, was er will. Er wollte zurück und ich musste mit der Kinderschar zur Sporthalle. Und es begann ein Kampf zwischen ihm und mir. Er schrie „ich will zurück“ und doch ich schob in die Richtung, in die restlichen 14 Kinder schon unterwegs waren. Er ließ sich nicht umstimmen und wurde lauter und lauter. Er war über fokussiert und mir musste es gelingen, ihn aus dem Fokus zu holen, den er allein nicht mehr verlassen konnte.

In all dem Chaos fiel mir eine Witz Pointe von Mittermeier ein, als er von gestressten Eltern im Flugzeug erzählte. „Wenn du nicht artig bist und du nicht gleich aufhörst, dann dreht der Pilot um und wir fliegen wieder nach Hause“ 😁😁😁😁😁😁 Weiß der Teufel, warum mir grade der Witz einfiel, aber ich erzählte dem kleinen sturen und aufgebrachten H. , dass ein Flugzeug ja auch nicht umdrehen und zurück fliegen kann, nur er weil auf dem Weg dorthin etwas verloren hätte.

Ich wusste nicht, ob der Kleine mich verstanden hatte, doch er lenket gleich auf das Flugzeug ein und erzählte mir, er sei schon mal geflogen und er das toll fand. Ich interessierte mich nun ausgiebig für seine erste Flugerfahrung und dabei vergaß der sture H. sein verloren gegangenes Spielzeug, dass nicht größer als sein Mittelfinger war. Während er und ich uns über seinem ersten Flug unterhielten, bedankte ich mich innerlich bei Mittermeier .

Fall 2. Die traurige A.

Die Arbeit in den Sporthallen mit dem Kleinen (bis 10 Jahre) stellt mich fast täglich vor neue Herausforderungen und kein „Fall“ ist wie der andere. Am Donnerstag musste wieder nach einen Weg suchen, um ein Mädchen aus einer Krise zu helfen und all dass muss mitten in der Trainingsstunde passieren. Eins von den Mädels saß weinend am Boden, weil kurz zuvor die Mutter die Sporthalle verlassen hatte. Sie wollte ihrer Tochter beim Sport zuschauen, ging jedoch vorzeitig, worauf das Mädel mit Tränen reagierte und vom Sport nichts mehr wissen wollte.

Ich bat sie, den Kopf nicht hängen zu lassen, doch sie verharrte ins sich zusammengesunken am Boden. Da fiel mir ein, dass ich eine Woche zuvor mit meinem Handy ein Bild von ihr gemacht hatte, als sie nach einem Wettkampf mit auf dem Siegertreppchen stehen konnte. „Hab ich dir das Bild schon gezeigt?“ „Nein, haben sie nicht“ Sie stand auf und ich ging mit mir auf die andere Seite der Sporthalle, dort befand sich meine Tasche mit dem Handy. Sie sah sich das Bild an und die eingetrübte Stimmung verschwand und wenig später sah ich sie mit Spaß bei der Sache, an den Sportübungen.

Die Titelzeile „Krisen sind wie Leuchttürme“ ist noch ein altes Erinnerungsstück als längst vergangen Zeiten. Damals steckte ich als junge Frau in einer schweren Krise und wusste nicht mehr, ob für mich jemals die Sonne wieder scheinen würde. Die Tage absolvierte ich kraftlos und die Nächte verbrachte ich schlaflos. Und während der schlaflosen Nächte verfolgte ich einmal die Woche im Radio eine Ratgebersendung für Sorgen und Nöte der Menschen. Man konnte anrufen und seine Fragen stellen und ein Psychologe antwortete auf die Lebensfrage der Anrufer.

Nicht nur ich hing damals in den Seilen, sondern viele andere auch. Das war zwar kein Trost, aber ich war nicht allein in einer schwierigen Situation. Und auf eine sorgenvollen Anfrage leitete der Moderator eine Antwort mit dem Satz:„Krisen sind sie wie Leuchttürme“ ein. „Sie weisen einem die Richtung, wenn der alte Pfand in einem Sackgasse geführt hat“.

Live ist live

Nur 14 Tage frei gehabt, aber sie kamen mir gefühlt wie 4 Wochen und mehr noch vor. Doch seit gestern bin ich wieder im vollen Trainingsbetrieb und ich fand erstaunlich schnell in den Alltag wieder zurück. Naja..logisch, hab ja auch schon zig Jahre Übung darin, von Gammel- auf Arbeitstag umzuschalten. 

Die zurückliegende Zeit hatten meine Enkeltöchter in Beschlag genommen. Sie nahmen aber nicht nur die Zeit, sondern auch meine Couch, meinen Fernseher, mein Bett und alles, was sonst meinen Tagesabaluf ausmacht, in Beschlag. 😀

Am zweiten Weihnachtstag kam eins meiner Enkeltöchter. Sie hatte ihre 4 Geschwister in Hamburg zurück gelassen, denn sie wollte mit ihrer Oma ganz allein sein, mit Kaffee trinken und Kino gehen und so. Sie stand voll im meinem Mittelpunkt 😀 , was will Kind mehr.

Ein paar Tage später kam ihre große Schwester dazu und hatte schon einen Plan in der Tasche,  was wir uns auf Netflix alles ansehen sollten.  Die Jugend von heute schaut kaum noch auf die TV Programme und Formate, die es täglich zu sehen gibt. Nein, bei den Jugendlichen von heute wird heute nur noch gestreamt.  Ich musste für diese Zeit auf meine Dokus verzichten.

Nun war es an mir, die Tage zur Jahreswende zu gestalten und geplant war ein Besuch im Zoo in den Abendstunden. Wir sahen uns sie geheimnisvollen Lichterwelten  im Rostocker Zoo an. So große Lust hatten meine Mädels nicht, denn die Lichterwelten waren ja nicht gestreamt.  Doch dann ließen sie sich doch von dem Zauber der beleuchteten Zootiere doch noch vereinnahmen. 

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Das ist nur ein kleiner bildlicher Eindruck von dem, was der Rostocker Zoo für seine Winterbesucher zu zeigen hatte. Die Mädels waren jedenfalls begeistert. Wir streiften fast 2 Stunden über das dunkle Zoogelände, während die realen Tiere schliefen. Denn der Einlass  war ja erst ab 18 Uhr. So, wie auf dem unteren Bild sah der Schlaf bei den Papageien aus. Die Kopfhaltung erinnerte mich stark an meinen Sekundenschlaf auf der Couch. 

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Der schlafende Papagei, wie er auf dem Bild zu sehen ist, war jedenfalls im Tiefschlaf und ließ sich auch von den zahlreichen  Besuchern im Papageienhaus nicht aus dem Schlaf bringen. Schlaf ist eben Schlaf.

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Am Ende hatten die Mädels dann doch ihren Spaß an dem von innen beleuchteten Zootieren und nachdem wir alle alles ausgiebig fotografiert hatten, verließen wir den Zoo nach 2 Stunden  wieder. Vor uns lag noch Silvester und das Neujahr. Damit es den Mädels nicht langweilig wird, hatte ich für diese Tage auch meine Pläne, aber davon morgen mehr. 

es weihnachtet sehr

Gestern hörte ich so im vorbeigehen im Radio, dass die Telefonseelsorge an den Weihnachtstagen Hochkonjunktur hätte. Die Mitarbeiter sollten pro Gespräch eine gute Stunden einplanen und gut im Zuhören geübt sein. Daher müssten noch zusätzliche Mitarbeiter über die Feiertag diesen schwierigen Job mit übernehmen. An diesen Tagen werden demnach viele Menschen von ihren Gefühlen überrollt. Vor ein paar Tagen hatte sogar ein Gast des Hotel Neptun seinen Gefühlen freien Lauf gelassen und sein Leben dort beendet. Oh, wie schrecklich und traurig für alle, die ihn von nun an vermissen werden und deren Tränen in Trauer um ihn unter den Weihnachtsbaum fließen werden. Es sei denn, der Gast hatte niemanden (mehr), der ihm eine Träne nachweint.

Aber wieder zurück zur Telefonseelsorge, deren Aufgabe es ist, Menschen über einen kritischen Punkt zu helfen, damit es nicht zu solch einer traurigen Eskalation kommt. Zu den Weihnachtstage gibt es , so ein Mitarbeiter, zwei große Schwerpunktthemen. Entweder, weil die Menschen an den Tagen allein sind und niemanden haben, oder weil die Familie anrück und sie deshalb in Stress kommen. Entweder zu wenig oder zu viel. Gar nicht so einfach der Mensch und sein Leben, dass er ja Tag für Tag lebt und organisiert.

Meine Weihachten hatte ich sich seit ein paar Jahren gravierend geändert. Der große „Familienauflauf“ , wie ich ihn immer liebte, findet nicht mehr statt. Der zentrale Sammelpunkt war damals unser Elternhaus und seit es unsere Eltern nicht mehr gibt, bröckelt es, was das Weihnachten in der erweiterten Familie betrifft. Ich bleibe in der Nähe von Sohnemann, der sonst niemanden hat, der auf ihn wartet, wenn er nach der Arbeit – Gastronomie – erst weit nach Mitternacht heim kommt.

Also fuhr ich gestern mit Sohnemann nach Warnemünde und machte dort einen Spaziergang an der frischen Ostseeluft. Er ging in sein Restaurant und ich ganz allein mit mir und meinen Gedanken den alten Strom entlang.

An solch einem Tag bzw. Nachmittag wie heilig Abend hat man Warnemünde fast für sich allein. Nur hier und da ein paar Glühweinstände, die gut besucht wurden.

Ansonsten waren die Straßen leer. Auch nicht schlecht, solch einen gut besuchten Ort wie Warnemünde mal fast für sich allein zu haben.

Man entdeckt , wenn etwas anderes läuft, als sonst, immer mal was neues, auch an sich. Ich rechnete mit einer aufkommenden Traurigkeit, weil ich den Rest des Tages und Abends allein verbringen musste. Der Tannenbaum stand geschmückt im Wohnzimmer und die Geschenke standen darunter, wie in Millionen anderen Wohnzimmern auch. Die Bescherung sollte aber erst stattfinden, wenn Sohnemann wieder heim kam. Dafür sollte es 2 Uhr werden. Das Restaurant, würde bis Mitternacht offen haben und die Küche wurde angewiesen, diese nicht vorher zu schließen. Also würde ich bis zur Übermüdung allein sein. Würde sich die Traurigkeit später einstellen?

Eine Traurigkeit, auch nicht unterschwellig, setze auch später nicht ein. Ganz im Gegenteil, ich genoss das Alleinsein und vermisste den Stress, vor Weihnachten gar nicht. Vielleicht hatte ich alles, was mit großen Familientreffen zu tun hat, schon damals abgearbeitet, als meine Eltern noch lebten. Ich partizipiere davon heute noch. Ich beame mich einfach in die Zeit zurück, erinnere mich an das Gefühl, dass ich damals hatte und habe aktuell wieder das Gefühl einer fröhlichen Weihnachten in mir.

So ganz allein verstrich der Abend dann aber doch nicht. Dank der Smarthphone und Facetime zeigten meine Enkelkinder mir,was sie von ihren Eltern bekommen haben. Damit hatten sie eine gute Stunde zu tun. Morgen kommt eine meiner Enkeltöchter dann schon mit dem Zug zu mir. Sie will mit ihrer Oma ein paar Tage ganz allein sein und 2 Tage später darf dann die große Schwester nachkommen. Mit den zwei reizenden Enkelkindern und Schwestern verbringe ich dann den Rest des Jahres. 😀

Ich wünsche allen Bloggern und Lesern ein schönes Weihnachtsfest und eine entspannte Zeit mit denen, mit denen ihr gern zusammen seid.

Kopfzerbrechen

Kinder haben es heute auch nicht leicht. Ja..auch wenn es den Kindern im Gegensatz zu meiner Generation gut geht und sie alles haben, wovon man zu meiner Kinderjahre noch nicht mal zu geträumt wagte oder unsere Fantasie damals nicht so weit reichte, was das Leben der Kinder heut ausmacht. Sie stehen heute unter einem anderen Stress, als wir damals. Denk ich mal.

Am Donnerstag kam eins der Mädchen mit Kopfschmerzen zum Kindertraining. Sie litt so vor sich hin, hielt permanent ihre Hände an die Schläfen und konnte sich nicht wirklich am Sport beteiligen. Manchmal schieben die Mädels auch Migräne vor, weil sie keinen Bock auf Sport haben, die Eltern aber wollen, dass sie zum Sport gehen. Aber dieses Mädel litt wirklich. Deshalb trieb ich sie nicht an, wie ich es sonst mache. Wir sind als Trainer keine Antreiber. Nicht, dass ich jetzt falsch verstanden werde. Aber wenn wir einem Kind erlauben, sich auf die Bank zu setzten und dem Training als Zuschauer zu folgen, dann sitzt am Ende die komplette Gruppe auf der Bank und wir Trainer werden zum Alleinunterhalter. 😀

Bei diesem Mädchen machte ich einen Ausnahme und ich legte ihr meine Hände an die Schläfe. Ich machte vor Jahren eine REIKI Ausbildung und ich wollte ihr mit einem Händen etwas Entspannung geben. Das mit dem Reiki sagte ich dem Mädchen nicht, sondern ich machte genau das, was das Mädchen selbst schon die ganze Zeit gemacht hatte. sich die Hände auflegen.

Nach ein paar Minuten kündigte ich ihr an, dass ich die Hände langsam wieder entfernen werde. Langsam entfernen ist wichtig, so endet die Berührung nicht abrupt. Ihre rechte Schläfe folge meiner Hand, sie neigte dabei den Kopf zum Seite. Ich musste schmunzeln. Das Mädchen ist sonst ruppig und nun war sie Wachs in meinen Händen. Ihre Freundin stand daneben und litt mit. Ich wollte noch einen kleinen Scherz am Rande machen und sagte beiläufig, weil sie ihren Kopf immer noch neigt, um den Kontakt nicht abbrechen zu lassen „Oh, Mathe hat dir heute wohl deinen Kopf schwer gemacht und du hast dir darüber den Kopf zerbrochen“ Den Zusammenhang zwischen ihrer Migräne und Mathe stellte einfach so her, weil er mir just in dem Moment in den Sinn kam.

Da hatte ich was gesagt. Eine ganze Klage-Lawine hatte ich damit los getreten. Ich hatte wohl den Nagel auf den Kopf getroffen. Die Mädels hatten an dem Tag Dezimalrechnung und sie wurden damit von ihrem Lehrer getriezt. Sie wussten mit dem Begriff „Dezi“ noch nichts anzufangen und sollten ihr Wissen schon anwenden. Nach dem klagen ging es dem Mädel schon etwas basser, baten mich aber darum, ob sie wegen der frischen Luft mal kurz vor die Tür gehen dürften. „Aber wieder bei mir zurück melden“ das ist wichtig, denn unsere Aufsichtspflicht als Trainer endet erst nach dem Training. Solange muss ich die Kinder im Auge haben und das geht nur, wenn sie die Halle nicht verlassen.

wie das Leben so spielt

Nur noch 3 Wochen, dann ist für mich das Trainingsjahr beendet. Neben dem Yoga bin ich ja noch im Kindersport unterwegs. Die jüngsten sind 3 Jahre und die ältesten 10 Jahre alt. Die meisten von ihnen kommen entweder selber oder werden von den Eltern, bzw. von den Erziehern aus den Tagesstätten in die Sporthalle gebracht. Andere wieder sammeln wir Trainer im Kindergarten eine und gehen mit ihnen in die Sporthalle, die fußläufig nach 20 Minuten erreicht ist.

Bei der Gelegenheit möchte ich meinen Hut vor den Erziehern ziehen, deren Job es ist, die lieben kleinen den ganzen Tag zu betreuen. Schon wenn ich an die Prozedur denke, wenn die Kinder sich ihre Sportsachen anziehen müssen. Das kann schon mal Ewigkeiten dauern, den Kinder sind schnell abgelenkt. Aber das ist es nicht allein. Die Wintersachen sind oft steif, die Reißverschlüsse der Anoraks lassen sich häufig nur schwer bewegen. Ein Kraftakt für Kind und Trainer oder Erzieher, jedes mal.

Zum Glück stehe ich nicht allein davor. Zum Kindersport müssen ab einer bestimmt Anzahl von Kindern immer 2 Trainer vor Ort sein. Und vor kurzem bekam ich , nachdem die Gruppenstärke wieder auf 20 gestiegen war, eine 2. Mann an die Seite gestellt. Ein netter junger Mann mit Format, der bis zum Beginn seiner Ausbildung sind im Kindersport nützlich machen will. Man sieht ihm das an, er kommt nicht aus Deutschland. Er spricht aber sicher deutsch und kann mit den Kindern gut umgehen. Ich glaubte, er käme auch Thailand und wäre ca. 25 Jahre alt. Gefragt hatte ich ihn aber nicht. Er ist auch als Sportler unterwegs. In seiner Heimat hätte er Kickboxen gemacht, so erzählte er mir. Aber in Rostock fand er keinen Sportverein dafür, also mache er „nur noch“ Boxen.

Später erfuhr ich von der Chefin des Vereins, das „M.“ erst 18 Jahre alt wäre und er seit 4 Jahren in Deutschland lebe. Er kam als unbegleiteter Minderjähriger aus Syrien nach Deutschland. Seine Familie sei bei einem Angriff gestorben. Alle weg. Ich war sprachlos und ich fragte mich, was ein Mensch alles aushalten kann, wenn er muss. Wenn ich an meine eigene Jugend denke und an die Jugend meiner Kinder in seinem Alter. Wir hatten nur „Grappen“ im Kopf, wie es bei Teenager halt so ist. Und dieser Junge hatte das schlimmste erleben müssen, was Mensch nur erleben kann. Den Verlust seiner ganzen Familie. Ihn hat das Leben jedenfalls böse mitgespielt. Und nun baut er sich ein Leben in Deutschland auf. Er will Tischler werden und damit kann er später in seiner Heimat eine Menge anfangen.

Als ich am selben Tag in einer Poststelle darauf wartete, dass ich dran kam, wurde ich ungewollt Zuhörer eines Gespräches zwischen Postkunden und der Angestellten. Er regte sich auf, weil er sein Paket von der Poststelle abholen musste. Irgendwas muss ja schief gelaufen, sonst hätte er sich mit seinem Gezeter nicht so lange aufgehalten. „Und dann kommen da noch Zusteller, die kaum deutsch sprechen“ bemerkte er.und er würde ihnen schon beibringen, wie man zustellt und deutsch spricht. Dabei konnte ich zusehen, wie sein Kamm im Nacken schwoll und höher und höher wurde. Seine Arroganz hatte noch Wachstumspotential. Er macht aus einen Furz einen Kanonenschuss und glaubt, dass das Leben ihm böse mitspielt.

Die Anstellte zog sichtlich den Kopf ein, versuchte dabei nicht, den Kunden zu widersprechen. „Sie und wir müssen es dann ausbaden“ Ich fragte mich, was wir wirklich ausbaden müssen und was so schlimm daran is wenn wir unser Päckchen nicht so pünktlich in die Hand bekommen, wie wir uns es vorgestellt haben.

Achja..allen Bloggern einen schönen 1. Advent.

Kinder, Kinder, Kinder

So sieht zur Zeit meine Woche aus. Kinder, Kinder, Kinder. Montags, Dienstags, Mittwochs, Donnerstags, Freitags. Jeden Tag eine oder zwei Kindersporteinheiten, in denen meine Kollegin und ich den Kleinen „Beine“ machen müssen. Wir lassen sie laufen, springen, weitspringen und hoch springen, hüpfen, werfen, kleine Bälle, große Bälle. Und wir sorgen auch dafür, dass der Spaß für die Kleinen nicht zu kurz kommt.

In den Schulkindergruppen bleiben die Kinder bis zu vier Jahre in der Gruppe und kommen 2 mal die Woche zum Breitensport. Wenn meine Kollegin und ich an der Sporthalle eintreffen, wartet ein großer Pulk an Kindern auf uns. Noch bevor wir die Halle gemeinsam betreten, erzählen sie uns, was sie bewegt.

Einen Jungen von 8 Jahren möchte ich in diesem Betrag erwähnen, der schon ein paar Jahre bei uns ist. Er ist eher ruppig, aber lieb und nett und wenn es was zu klären gibt, ist er einsichtig und versucht sein bestes und hält sich an jede Absprache, so gut er kann. Gestern kam er uns schon entgegen und erzählte uns, dass sie einen aufregenden Schultag hatten.

„Die Polizei war bei uns in der Klasse“ erzählte er. „Warum?“ wollten wir wissen. „Sie haben eine Jungen gesucht, der nicht nach Hause gekommen ist. Er hat den selben Nachnamen wie ich“ Aus seinen Worten konnte ich entnehmen, dass er glaubte, die Polizei wollte ihn „verhaften“. „Nein, nein, da musst du keine Sorge haben. Besorgte Eltern vermissen ihr Kind und lassen ihn deshalb von der Polizei suchen“ Er war beruhigt.

Der Kleine, der diesem Schrecken bekam, hat jedoch ganz andere Sorgen. Sorgen, die mir manchmal, wenn ich mit ihm spreche, mein Herz bluten lassen. Vor ein paar Wochen kam er nach längerer Abwesenheit wieder in die Sportgruppe zurück. Er erzählte uns, warum er nicht kommen konnte. „Meine Mutter ist gestorben. Aber sie war schon ganz lange krank“ Er erzählte uns, worunter sie litt, ohne eine Träne zu vergießen. Er begriff noch nicht, was der Tod seiner Mutter für ihn bedeutet. Die kindliche Naivität schütze ihn vor dem Schock.

Gestern erzählte er mir nebenbei, dass er beim Sport und dem Spaß, den er dabei hat, seine Traurigkeit über den Verlust seiner Mutter für diese Zeit vergisst. Seine Eltern lebten getrennt. Seit dem Tod seiner Mutter lebt er wieder beim Vater und wenn der für Tage oder Wochen wegen seiner Arbeit nicht zu Hause sein kann, springen seine Großeltern ein. „Opa ist jetzt bei mir“ erzählte er mir noch auf die Schnelle und lief dann wieder zu den anderen Kindern, die mitten in einen wilden Spiel waren. Ich sah ihm nach, er hatte Spaß

dieser Schlingel

fast ein Schuljahr lang beschäftige mich ein kleiner Junge im Kindersport mit seinem Leiden. Alles begann damit, dass er mir im vorbeigehen sagte, er hätte einen Herzfehler und bekäme deshalb keine Luft. Es nahm Asthmaspray, wenn ihm die Luft nach den schnellen Lauf ausging. Es brach förmlich auf dem Weg zu seinem Medikament zusammen und lag erst mal am Boden. Sowas darf ich als Trainer nicht unbeachtet lassen und so betreute ich den Kleinen nach jedem Zusammenbruch, bis er seine Atemnot überwand, während meine Kollegin das Training weiterleitete Hatte sich der Kleine wieder erholt, schoss er aber wieder los und warf sich ins Kindergetümmel.

Seine Zusammenbrüche während der Sportstunde nahmen zu und ich musste mehrfach mit ihm vor die Hallentür gehen, damit er sich wieder erholen konnte. Ich machte mir um ihn Sorgen wie um meine eigenen Sohn, konnte mir aber nicht vorstellen, dass mit dem Stand der Dinge der ärztlichen Möglichkeiten das Ende seiner Fahnenstange an Lebensqualität schon erreicht waren. Ich rang mit mir, denn ich hätte ihm gern geholfen, aber wie? Ich sah nur eine Möglichkeit. Mein Schwager ist ein bekannter Herzchirurg, der auf Kinderherzen spezialisiert ist. Warum den Kleinen mal nicht einen anderen Facharzt vorstellen?

Als ich mich endlich dazu durchgerungen hatte, wollte ich dem Vater den Hinweis auf den bekannten Herzchirurgen geben. Doch der Vater blockte mich vorher schon ab. „Mein Sohn hat nichts mit dem Herzen, er bekommt „nur“ keine Luft“ Sein Sohn widersprach, doch auch den Sohn blockte der Vater sofort ab. Verdutzt und mit tausend Fragezeichen im Kopf brach ich das Gespräch ab. Ich fragte mich aber, ob die Eltern des Kleinen uns ein Herzleiden ihres Sohnes verheimlichen wollten. Er wurde als ein „nur“ am Asthma erkranktes Kind avisierte. Ich konnte mir aber auch keinen Reim darauf machen, warum uns die Eltern dies verheimlichen sollten. Auch behauptete der Vater , sein Sohn würde nur in der Sporthalle zusammenbrechen, ansonsten springt er wie alle anderen Kinder wild rum, ohne dass es zu dramatischen Zusammenbrüchen kommt und schon gar nicht wie ich die Zusammenbrüche 3- 4 viel mal in einer Trainingseinheit erlebte. Es wurde nach dem kurzen Gespräch noch rätselhafter für mich.

Nachdem ein anderes Kind uns erzählte. dass der Kleine während er am Boden lag, für einen kurzen Moment verschmitzt lächelte, wunderten meine Kollegin und ich uns ein weiteres mal. Man konnte förmlich die Fragezeichen auf unseren Köpfen tanzen sehen. Er lag so oft filmreif am Boden, hielt dabei eine Hand an seinem Herzen, wenn ich ihn nach einem Zusammenbruch vorfand. Ich hob ihn genau so oft vom Boden auf und ging unter den Armen gestützt und mit eingeknickten Beinen mit ihm vor die Sporthalle. Dort schnappte er dann heftig nach Luft und erholte sich wieder. Wir baten den Kleinen in einem kurzen Gespräch, er sollte uns nur um Hilfe bitten, wenn er sie auch wirklich benötigt. Und wir sprachen noch einmal mit den Eltern.

Seit dem kippt der Kleine nicht mehr aus den Latschen und muss auch nicht mehr nach jeder Anstrengung an die frische Luft geführt werden. Er läuft und springt mit der Ausdauer eines fast gesunden Kindes 90 Minuten durch die Sporthalle, ohne auch nur einen einzigen klitzekleinen Schwächeanfall. Die tanzenden Fragezeichen schwirren noch immer um meinen Kopf, trotz der Klarheit, die ich nun endlich gewonnen habe.

Dieser kleine Schlingel hat sich nach seinen Regeln der Kunst von mir während der Zeit fürsorglich bemuttern lassen und wusste genau, wie er meine fürsorgliche Aufmerksamkeit bekommen konnte. Meine Kollegin und ich konnten es aber auch verstehen und mit einem schmunzeln nachvollziehen. Auch wenn er „nur“ keine Luft bekommt, ist Asthma etwas dramatisches, auch wenn alle so tun, er hätte nur einen leichten Schnupfen.

kleiner Mann, was nun?


Zum Glück habe ich mich damals in der letzten Phase meines Wachstums noch ausreichend gestreckt, so schaffte ich mit 4 cm den klar definierten „Kleinwuchs“ von unter 150 cm zu überschreiten. So bin ich nur klein, aber nicht kleinwüchsig.

Zur Zeit haben wir ein Kind in der Sportgruppe, der zu den Kleinwüchsigen zählt, wie man sie schon an ihrem Körperbau erkennt. Er macht mit, was er kann und wenn es ihm zu viel wird, darf er sich ausruhen. Für uns als Trainer ist es wichtig, dass wir keine „Extrawurst“ für ihn braten, nur der zwischenzeitlich Ausruhmodus ist erlaubt.

Und wir haben noch einen weiteren “ kleinen Mann“ in der Kindergruppe, der sich mit seinem Körper ganz anders auseinander setzen muss. Die Asthmasprayflasche muss er immer bei sich haben, ohne sie geht es nicht. Eher so nebenbei erzählte er mir, dass er am Herzen erkrankt wäre (oder mit einem Herzfehler geboren wurde – so genau weiß ich es nicht mehr) und deshalb hätte er das Asthma gekommen.

Wie sieht eine Trainingstunde mit solch einem kleine Kerl aus? Er will wie de anderen Kinder laufen, springen und toben, doch alle 15 Minuten muss ich mit ihm vor die Tür, damit er sich an der fischen Luft erholen kann. Nicht selten bricht er schon in der Sporthalle zusammen und schafft es allein ohne meine Hilfe nicht an die frische Luft.

Vorgestern wartete er – wegen der sommerlichen Temperaturen schon zusammengefallen und in den Schatten geflüchtet – mit den anderen Kindern vor der Sporthallentür darauf, dass er mit den anderen Kindern in die Halle stürmen zu dürfen. Er berappelt sich, doch kaum hatte er den Umkleideraum betreten, brach er wieder zusammen. Also entschied ich, er solle sich in der Sporthalle umziehen. Anders, als in der engen Umkleidekabine, in der sich auch noch viele Kinder aufhalten, zirkuliert die Luft in der großen Sporthalle besser. Und so war es auch. Er erholte sich schnell und trat wie die anderen Kinder zum Sport an.

Immer Donnerstags muss ich 30 Minuten die Kinder allein trainieren. Meine Kollegin kommt an den Tag immer später. Also kann ich mich um den“kleinen Mann“ nicht so intensiv kümmern. Ein weiteres Kind übernimmt in dem Fall die Fürsorge für den Kleinen. „Wenn es schlimm wird, dann rufst du mich“ gab ihm mit auf den Weg. Es sieht immer süß aus, wenn die beiden Jungs Hand in Hand an die Tür gehen.

Wenig später kam er aber aufgeregt in die Sporthalle zurück. „Frau H…., Frau H…., Frau H…, Ni….liegt im Flur auf dem Boden“ Es wurde also doch wieder schlimmer. Zum Glück war meine Kollegin schon eingetroffen und übernahm das Training. In solchen Momenten wird deutlich, warum immer zwei Trainer im Kindertraining vor Ort sein müssen. Ich konnte mich sofort wieder um den kleinen Mann kümmern. Er lag seitlich ausgestreckt und kraftlos im engen Flur, der von der Sonne aufgeheizt war und kam aus eigenen Kräften nicht wieder hoch. Ich hob ihn auf und unter dem Armen gestützt gingen wir wieder zur großen Ausgangstür, die zum Glück im Schattenbereich lag. Er erholte sich relativ schnell und ließ auch keine weiter Zeit verstreichen und fädelt sich sofort wieder in das laufende Training ein.

Diese Intervalle durchlaufen wir mit dem Kleinen zu jeder Traningseinheit. Der Vater erklärte uns, dass sein Sohn dieses Problem nur in der Sporthalle hätte, ansonsten hüpft er umher, ohne von den eben geschilderten Problem geplagt zu werden.

Ich frage mich, ob der Kleine wirklich nur in der Sporthalle so sehr wegen seines Herz- und Asthmaleidens eingeschränkt ist. Vielleicht wird er von seinen fürsorglichen Eltern eher ausgebremst? Für mich aber ist auffällig, dass er sich ganz schnell erholt und genau so schnell wieder ins Training einsteigt, natürlich auch mit „Hochgewindigkeit“, wie seine Altersgleichen es tun.

Und ich frage mich, ob das alles ist, was der Kleine an Lebensqualität auch für die Zukunft zu erwarten hat ? Wie sieht seine Prognose aus? Wird sie besser oder schlechter? Welcher Schatten geht seinem Leben voraus?

Nix neues…

gibt es aus Rostock und meinen Leben zu berichten. Mein Leben läuft und läuft, kaum habe ich mich am Morgen aus den Federn erhoben, ist der Tag auch schon vorbei. Die Tage unterscheiden sich nur durch die Richtung, in die ich gehe oder fahre und mit welchen Menschengruppen ich an den Tag arbeite. Ich wechsle vom Kindersport, zu Yoga und Breitensport.

Vor kurzem überschlug ich die Anzahl der Kinder, die zusammengerechnet in den Gruppen sind. Es sind ja fast 100 Kinder. Nicht schlecht, Herr Specht. Deren Namen ich mir aber merken muss, will ich sie persönlich ansprechen. Das wäre kein Problem wenn ihre Eltern ihnen Namen wie Paul oder Willi gegeben hätten. Nein, heute bekommen die Kinder Namen wie Liara oder Kiara oder Alea. Und dann sind sie noch auseinander zu halten und ich darf nicht zu verbiestern zwischen, Lina, Lea, Leni, Lara oder Laura. Und immer wenn ich mich irre, hagelt es Protest. Ja..manchmal schwirrt mir wirklich der Kopf, wegen der unbekannten oder ähnlich klingenden Namen. Aber es macht Spaß, mit all den Kindern im Alter von 3 – 10 Jahren zu arbeiten. Die Fantasie muss ins Spiel gebracht werden, damit die Kinder sich immer wieder neu herausgefordert fühlen

Im Wohngebiet wird wieder gebaut, aufgebaut, was vor Jahren abgerissen wurde. Seit Monaten werden die Löcher, die die Wohnungsgesellschaften zuvor in die Struktur der Wohngebietes gerissen haben, wieder aufgebaut. Dazu muss man wissen, dass dieses Wohngebiet – in den 80iger Jahren begonnen – nach den neusten Erkenntnissen über Windkanäle gebaut wurde. D.h. wenn über Deutschland ein heftiger Sturm weht, fliegt von meinem Balkon nicht mal die Zeitung, die ich dem Balkontisch hab liegen lassen.. Doch als man einige Blöcke abriss, wurde es auch in meinem Wohngebeit ungemütlich und zugig. Zur Zeit aber fühle ich mich von Baukränen regelrecht umzingelt

Jeder freie Fleck wird gegenwärtig bebaut. Aus dem schnöden Plattenbauwohngebiet soll jetzt was Besseres werden?

Ich lasse mich überraschen. Man plant für die nahe Zukunft sogar einen Bürgerpark. Wir werden sehen, denn dieser wir von der Stadt aufgebaut, wofür die entsprechenden Fördergelder schon bereit gestellt wurden.