Nur langsam schlägt der Puls

47. Tag seit der Maßnahme

der Stadt wieder, aber er schlägt. Die Einkaufsstraßen füllen sich. So dicht gedrängt, wie auf dem Titelbild sind die Menschen noch nicht unterwegs. Aber, das seit gestern die großen Geschäfte wieder öffnen durften, was schon zu erkennen.

Als ich gestern die Straßenbahn verließ, fielen mir als Erstes die Stände auf dem Marktplatz auf.

Ein vertrauter Anblick, der nur noch besser werden kann, wenn nicht, ja wenn uns nicht noch eine weitere Viruswelle überrollt. Aber erst mal kann Deutschland aufatmen, auch wenn die Wirtschaft halb am Boden liegt. Ich vertraue auf die Wirtschaftskraft des Landes und den Mut der verzweifelten Wirtschaftsbosse. Wie oft hat das Land sich schon aus dem Sumpf gezogen? Und was noch wichtiger ist, den meisten Erkrankten konnte geholfen werden, auch wenn auch genügend gab, die COVID-19 nicht überlebten.

Kröpeliner Straße Rostock

Aber zum Einkaufen fuhr ich gestern nicht Stadt einwärts, sondern ich war mit Sohneman unterwegs. Seine Wohnung in der Innenstadt wird bis zum Monatsende aufgelöst. Bis zum Möbeltransport dauert es noch ein paar Tage und deshalb holten wir Kleinkram per Rollkoffer aus seiner „verblichenen“ Wohnung. Ohne Auto ist alles umständlicher, aber machbar.

Wir nahmen den Weg über die Wallanlagen der Stadt. Eine grüne Oase mitten in der Stadt. Im Frühling, wenn das Grün sprießt, kann man an diesem Ort für kurze Zeit die Welt vergessen,