Emotionen, Erinnerung, Leben, Menschen, Reise, Spaß, Urlaub

Sommer, Sonne, Strand und Meer

Die Wetterwelt scheint sich zu verdrehen. Betrat ich sonst nach dem Flug den spanischen Boden, schlug mir gleich die Hitzewelle ins Gesicht. Ich fühlte mich sofort in einen viel zu heißen Raum ausgesetzt. Puh..mein Körper musste sich erst klimatisieren. Doch in diesem Jahr war es anders. Auch wenn Ende Juni es auf Mallorca auch brüten heiß war, als wir Anfang Juni dort waren, war es kühl und frisch und windig.

Und es gab noch andere Klagen zu hören. Die Mallegäste blieben aus. Die Hoteliers hatten Probleme, ihre Hotel voll zu kriegen. 30 % weniger Buchungen als im Juni 2018. Man spekulierte, Tunesien , Türkei und Kroatien stünden jetzt wieder auf der Bestenliste der Strand- und Partyurlauber. Wir konnten es überall spüren.

Auch auch an sonnigen Tagen blieben die Strände leer. So richtig in Schwung wie vor Jahren kamen die Strandtange nicht mehr. Dann könnte ich mich genau so gut an den Strand von Warnemünde legen. Der Unterschied zu Warnemünde ist, dass die Menschen am spanischen Strand vom S`Arenal problemlos ins Gespräch kommen. Das ist wie unter den Hundehaltern. Ich weiß, das klingt komisch, dieser Vergleich. Aber wer einen Hund hat oder hatte oder einen Hund liebt, merkt schnell, dass Hundehalter problemlos ins Gespräch kommen auch wenn sie sich nicht kennen.

Hier und da bildeten sich ein paar Grüppchen. Das sah wirklich schon mal anders aus., wie auf dem Bild unten aus 2015 zu sehen ist.

Doch die Mädels unserer kleinen Weibergruppe musste sich über ausbleibende Unterhaltung nicht beklagen. Es dauerte nicht lange und sie wurden umringt und in Gesprächen verwickelt. Sie sind es als Krankenschwestern gewöhnt, sind täglich mit fremden so zu unterhalten, als würde man sich schon länger kennen. Ich sage mal so, die Mädels halten die Gespräche am laufen und ohne ihr Zutun würden die Gespräche auch schnell verstummen. Ich halte mich derweil aus allem raus und beobachte nur.

Zum Wochenende kamen dann die Gruppen dann doch in Scharen und überfluteten die Promenade. Damit sich sie sich nicht aus dem Auge verlieren, tragen sie häufig das gleiche Outfit. Hier sind schon mal sie Mädels am Start.

Und hier planen – denke ich mal – die Jungs den Abend schon mal durch.

Aber wirklich hart hat es diesen Sommer die fliegenden Händler getroffen.

Man nennt sie jetzt illegale Händler und man hat beschlossen, diese „auszuhungern“. Wer als Tourist von ihnen etwas kauft, kann mit einer Ordnungsstrafe von 100 – 750 € rechnen. Sie liefen aber trotzdem wie verrückt am Strand und Straßenrestaurants umher. Aber ihr Absatz muss dramatisch eingebrochen sein. Ich habe mich gefragt, wovon die Illegalen in Zukunft leben sollen? Und wie kommen die Jungs wieder heim, wenn sie kein Geld für einen Rückflug verdienen?

Eine mögliche Antwort bekamen wir noch in der Woche. Meiner Schwester verschwand die Geldbörse aus ihrer Tasche. Sie war entsetzt, wie kamen sie an ihre Tasche?

Der Zufall wollte es, dass sie sogar den Dieb auf ihrem Handy als kurzen Videoclip hatten. Zwei Mädels machten grade einen Selfi-Clip. Währenddessen trat aus dem Hintergrund ein illegaler Händler an sie ran. Er trällerte unbedarft mit den Mädels mit, sah dabei sogar freundlich lachend auch mit in die Kamera. Die Mädels dachten sich nichts dabei. Auf dem Kurzfilm konnte man dann später sehen, dass er einen Blick in die offene Tasche meiner Schwester sah. Dann warf er ein großes Tuch drüber und schob seinen Arm drunter. Meiner Schwester dämmerte es kurze Zeit später erst, was geschehen sein könnte. Doch da war der Dieb schon weg. Wenig später las ich in den neusten Mallorca-Nachrichten, dass eine Diebesbande unterwegs sei und man schon 2 von ihnen festgesetzt hatte. Es dauerte noch eine Weile, bis die Verärgerung meiner über den Diebstahl verrauchte. Zum Glück hatte sie nur 15 € dabei und keine weiteren Papiere oder Geldkarten.

Aber ich kann mir jetzt gut vorstellen, dass die arbeitslosen illegale Händler so oder ähnlich gegensteuern müssen. Sie müssen ausbaden, was die Geldsäcke, die hinter den Illegalen Handel stehen, ihnen eingebrockt haben.

Aber mir musste es gelingen, mich von den fremden Schicksalen zu distanzieren und ich hoffe blauäugig, dass es auch für den Abtransport der illegalen Händler einen Plan der Stadt. Seit 2011 bin ich regelmäßig auf Mallorca, bis dato wurden die Händler immer geduldet.

Zum Abschluss noch ein Schnappschuss, den ich von der Promenade mitbrachte. So ein Smartphone kann einen schon mal umhauen und in den Bann ziehen.

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Sonnenuntergänge

Heute mache ich es mir ganz einfach. Setze ein Bild nach dem anderen in den Blog. Bilder sprechen ja bekanntlich für sich.

Im Juni geht die Sonne auf Mallorca immer hinter dem höchsten Punkt von Palma unter und damit hatten wir jeden Abend ein wunderschönes Naturschauspiel mit einem perfekten Aussichtspunkt. Wie brachten uns in Positur und warteten jeden Abend auf das Lichtspiel der untergehenden Sonne.

Einige Bilder nahm ich mit meinen mittelmäßigen Smartphone auf, andere Fotos machte ich mit meiner richtigen Kamera. Daher ist die Bildqualiät untertschiedlich.

Und wir nahmen alles an Abendsonne mit nach Hause. Frauen gönnen sich ja sonst nix 🙂

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der Himmel kann warten

Und, kaum hab ich mich einmal umgesehen, ist mein Urlaub auf Mallorca in die Geschichte eingegangen. Kaum zu glauben. Heut sah ich mir noch einmal die Bilder an und kann gar nicht glauben, dass ich für 9 Tage in die Spanien war. Aber noch weniger konnte ich glauben, dass die Möglichkeit bestand, dass ich gar nicht erst an meinem Urlaubsort ankommen könnte. Nur ab und zu holte mich ein Gedanke ein. Was ist, wenn der Flieger abstürzt? Kaum taucht ein ängstlicher Gedanke zum Fliegen auf, wische ich ihn auch schon fort. Täglich gehen tausende und abertausende Flugzeuge in die Luft und alle sind heil wieder runter gekommen. Warum also sollte der Flieger von „Condor“ nicht auch heil runterkommen?

Bevor wir als Mädelsgruppe gemeinsam in die Luft gehen können, musste ich vor meiner Abreise noch ein paar Vorbereitungen treffen. Dann standen endlich der Reisekoffer vor der Tür und meine Fahrt mit dem Fernbus nach Kiel war meine erste Etappe für unsere gemeinsame Reise.

Am nächsten Morgen .. ach, was schreibe ich, noch in der Nacht stand das Taxi vor der Tür. Zu um 3.20 Uhr bestellt und es stand pünktlich bereit. Nach einer knappen Stunde Schlaf mussten Schwesterherz und ich uns wieder aufraffen, der Flieger wird auf uns nicht warten. Mein Schwester wohnt am Stadtrand von Kiel und wir machten uns deshalb als erste auf den Weg. Unterwegs würde die 3.aus unserem Bunde noch dazu kommen und gemeinsam sollte es zum Flughafen Hamburg gehen.

Meine Schwester setzte sich neben den Taxifahrer und ich döste auf dem Hintersitz. Kaum Verkehr auf der Straße, nur ein paar LKW s zogen auf der Gegenfahrbahn an uns vorbei. Ich sah aus dem Seitenblick ihre gefühlten tausend Lichter auf Motorhaube und rund um die Fahrerkabine. Ich wusste gar nicht, dass die Brummis bei Nacht wie überbelichtete Tannenbäume aussehen.

Es rauschte ein Brummi seitlich vorbei, schon kam der nächste Brummi und der nächste Brummi war auch schon in Sicht. Einer nach dem anderen, kurz hinter einander. Der dritte Brummis hätte auch an meinem linken Auge vorbei fahren müssen, tat er aber nicht Unausgeschlafen, wie ich war, wunderte ich mich, dass das Lichtermeer des Brummis direkt auf uns zu fuhr und nicht, wie anderen wenige Momente zuvor, nicht links an uns vorbei fuhr. „Warum fährt er auf uns zu?“ Irgendwas stimmt da nicht. Irgendwas ist hier nicht richtig. Während ich mich wunderte und mich fragte, was hier nicht richtig ist, machte der Taxifahrer eine Vollbremsung und lenkte das Auto zeitgleich nach rechts. Ruckartig standen wir am rechten Rand eine Straßengrabens und nun stimmte auch das Bild wieder, was ich sah. Der Brummis zog links an uns vorbei.

„Wollte der uns überfahren?“ fragte ich naiv. Ich war noch nicht aus meinen Wundermodus raus. Hatte ich vielleicht als nächstes gedacht, das Taxi fährt die Flügel aus und überwindet im Überflug dem Brummi, der von der Gegenrichtung auf unserer Fahrbahn kam? Der Taxifahrer wetterte dem Brummifahrer hinterher, weil dieser wahrscheinlich mit Augen zu und durch auf unserer Fahrbahn die beidenBrummis überholen wollte und Dank des Taxisfahrer an uns vorbei rauschen konnte. Er hatte ja grade zu einem Überholmanöver angesetzt und deshalb beschleunigt. „Klar, wir wären jetzt platt gewesen. Den Frontalzusammenstoß hätten wir nicht überlebt“ sagte meine Schwester.

Ich fasse für mich zusammen. An diesem Morgen wären wir auch unter diesem Umstanden in den Himmel gegangen und ich wahrscheinlich mit dem fragenden Gedanken, warum der 3. Brummi nicht links an uns vorbei zieht, wie die anderen beiden auch, sondern seine Lichter direkt auf die Frontscheibe des Taxis zufahren. Für mich war der Moment so ein Art Nahtoderfahrung, bei der ich feststellte, dass meine Seele wundernd in die Himmel aufgestiegen wäre. Ich erinnerte mich noch an den Titel der letzten Blogeintrage „Die Tage sind gezählt“ Ich fand sie damals makaber und deshalb lustig.

Doch das Schicksal hatte zum Glück für uns zwei Schwestern kein so dramatisches plötzliches Ende vorgesehen und vor uns lagen wieder 9 lustige gemeinsame Tage auf Mallorca. Unser Flieger hob pünktlich 6.20 Uhr vom Hamburger Flughafen ab.

Von dem Schrecken in den frühen Morgenstunden erholten wir uns schnell, denn unser Fokus war ja auf Urlaub gerichtet. Nur ab und an schoss mit der Schrecken wegen des Beinaheunfalls noch in die Glieder.

Hotelzimmer mit Ausblick

Wie erhofft bekamen wir wieder ein Hotelzimmer in der oberen Etage und die Bucht lag wieder vor unseren Füßen. Die Mädels legten erst mal die Füße hoch und ich hielt den Moment auf der Kamera fest.

Der erste Urlaubstag kann beginnen

Nein, auf dem Tisch liegen keine Zigaretten, sondern ein Rommyspiel. Die Mädels haben endlich das Rauchen hinter sich gelassen und da dachte ich, falls sie doch noch eine Jieper auf eine Zigarette bekommen, dann sollten sie sich z.B. mit einen Kartenspiel ablenken können. Aber sie bekamen weder einen Jieper noch spielen wir Karten.

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Schnappschuss

Bild
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Blaue Jungs

Vielleicht sind wir Menschen so gestrickt, dass wir dazu gehören wollen. In der Jugend bildeten wir Cliquen, verständigten uns mit Worten,deren Bedeutung nur wir kannten und, wir kleideten uns zum Zeichen der Gemeinschaft für alle sichtbar ähnlich. Vielleicht kennt noch jemand die Halbstarken? Ja genau, das waren die Jungs, die ihre Haare im Nacken zu einer Ente zusammen kämmten. Und sie trugen alle Lederjacken.

Hier auf Malle kleiden sich viele gern im Einheitslook und ich musst sagen, die Männer sind da sehr kreativ und einige gaben sich nicht nur mit einem einheitlichen T-Shirt zu frieden, nein, sie machten aus sich richtige Hingucker.

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Sehen sie nicht schön lustig aus ?

Aber den Vogel haben für mich die Schlümpfen abgeschossenen.

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Von oben bis unten in Blau als Schlümpfe mit viel Einfallsreichtum und Liebe zum Detail.

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Sich mal nicht so ernst nehmen und zum Affen machen, warum denn nicht. 🤡

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Und einer schleppt sich immer mit einen blauen SchlauchBoot ab. Mann gönnt sich ja sonst nix.

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Wir haben´s wieder getan….

Den Alltag vergessen und hinter sich lassen, das Ziel jeder Reise. Auch ich machte mich wieder auf den Weg um mich aus meinen Alltäglichkeiten auszuklinken. Mit dem Fernbus Richtung Kiel, von dort aus sollte es am nächsten Tag weiter gehen.

Auf dem Weg von Rostock nach Kiel

 

Das Gästezimmer für die Übernachtung war schon belegt. Nein, es sind nicht alles Plüschtiere. Wer genau hinsieht, wird erkennne, eins von den flauschigen Tieren ist echt.

belegtes Gästebett

 

Am nächsten Tag traten wir Weiber mit der Strandtasche als Handgepäck über der Schulter  – unsere Koffern wurden schon in den Flieger geladen – die Reise an, die uns auf die beliebte spanische Insel Mallorca bringen sollte.

Mädels im Anmarsch

Mit Bangen schaute ich auf den dunklen Himmel. Er zeigte sich in einer großen Palette von Schwarz- und Grauschattierungen über uns und sah bedrohlich aus. Am liebsten wäre ich gar nicht erst eingestiegen, auch weil es für die Zeit unseres Abfluges eine Sturmwarnung mit starken Windböen gegeben hatte. Ohje, das kann ja heiter werden. Auch das unsere Airline „Air Berlin“ mitten in einem Insolvenzverfahren steckte, lies meine Anspannung steigen. Ist das Flugpersonal nicht schon davon genervt?

In meinen Magen grummelte es vor Angespanntheit. Zum Glück hatte ich mit den Mädels vor dem Start schon 2 Gläser Prosecco getrunken. Daher mischten sich meine angespannten Gefühle mit der Beschwingtheit, den der Prosecco bei mir hinterlassen hatte.

Durch diese dicke Wolkendecke will er fliegen?

Aus den Wolken wurde nun eine schwarze Wand. Ohje..wir würden gleich in diese schwarze Wand hineinfliegen und mit den angekündigten Sturmböen würde mir mit Sicherheit das Herz in diie Hosen rutschen, wenn der Flieger das erste mal rüttelt.

wie eine schwarze Wand

Doch just in dem Moment, als der Flieger für seinen Start hochtouren konnte, riss die Wolkendecke auf und wir stiegen in einen blauen Himmel auf. Die schwarze Wand verschwand wie vom Zauberhand von einer Minute zur anderen. Heißt es nicht: „Wenn Engel reisen, scheint die Sonne“? Den Spruch konnten wir Mädels uns zu mindest für diesen Moment auf unsere Fahnen schreiben.

Unterwegs nur blauer Himmel über uns und leichte Bewölkung unter uns. Unser Flieger von Air Berlin glitt wie Butter durch die Luft.

über uns blauer Himmel, unter uns zarte Wolken

Die Zeit verging wie im Fluge und nach 2 Flugstunden lag Mallorca schon unter uns.

Endlich wieder Land unter uns

Am Flughafen Palme de Mallorca gab es dann doch noch eine kleine Aufregung. Einer der Mädels hatte ihr Handgepäck im Gepäckfach über den Sitzen im Flieger vergessen. Und fiel das erst auf, als wir den Sicherheitsbereich bereits verlassen hatte. Ohje, nun ist gute Rat teuer. Aber man hatte direkt am Ausgang einen Mann platziert, der uns vielleicht weiter helfen konnte. Aber er sprach nicht unsere Sprache und „wollte“ auch nicht verstehen, worum es uns ging. Aber weil wir uns nicht anweisen lassen wollten und hartnäckig blieben, rief er die Polizei. Wenig später kam ein junger spanischer Polizist, verstand sofort, warum es uns ging: Ein kurzes Telefonat und schon durfte mit ihm das Mädels wieder zurück in den Sicherheitsbereich. „Die Polizei, dein Freund und Helfer“ das hatte er hier bewiesen. Wenig später war unser Gepäck wieder vollständig

Der sonnige Urlaub konnte beginnen.

Mallorca, wir sind heil gelandet

7 Tage Malle liegen vor uns. Unser Hotelzimmer lag dieses Jahr auf der untersten Etage. Der ersten Sonnenuntergang im diesem Urlaub sollte aber unbedingt noch festgehalten werden.

Das Hotel „Play Golf liegt im Zentrum von der Partymeile.

Blick auf den Hotelbereich

Um ein Foto vom Sonnenuntergang zu bekommen, mussten wir uns schon mehr anstrengen, als sonst.

Der Sonnenuntergang muss in den „Kasten“

Blick vom Balkon in den Hotelbereich.

Hotelzimmer-Balkon mit Ausblick

das Mittelmeer ist an jeden Abend schööööön.

Sonnenuntergang über dem Mittelmeer

 

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wieder einmal in den Süden….

hat es uns Frauen gezogen. Wieder mal nach Spanien, auf des Deutschen liebsten Insel, Mallorca. Noch vor dem Aufstehen (4.00 Uhr) mussten wir uns auf den Weg machen. Unser Flieger würde um 6 Uhr sonst ohne uns losfliegen. Die Fluggesellschaft von Airberlin sollte uns auf die Insel bringen fliegen.  Unser Abflug verzögerte sich etwas, die Transportbänder standen still und wir konnten unsere Koffer nicht so schnell loswerden wie sonst. Deshalb startete der Flieger verspätet, wir standen in einer “Warteschleife”. Es war ein kommen und gehen.. natürlich im alles im Flug.

Landeanflug auf Hamburger Flughafen

Bevor wir starten konnten, musste unser Flieger die Ladungen eines anderen Fliegers abwarte. Hinter uns reihten sich schon die nächsten Flieger um auf die Start –und Landebahn zu kommen.

Über Hamburg nach dem Start

Wenig später lag auch schon Hamburg unter uns. Wir hatten herrliches Flugwetter und so konnte ich den Flug auch ohne Turbulenzen genießen. Nach 2 1/2 Stunden hatten wir schon spanischen Boden unter uns. Massen an Menschen strömten aus dem Flughafengelände. Fast könnte man glauben der Rest der Welt treibt sich auf Mallorca rum. 10 Tage spanische Sonne und Spaß lagen vor uns.

Hotel Playa Golf

Schon am Vormittag konnten wir unser Hotelzimmer im Playa Golf  beziehen. Es liegt genau gegenüber dem B6 und gehört zu den ältesten Hotels vor Ort.  Vor dort aus können wir sternförmig ausschwärmen, erreichen binnen weniger Minuten alle bekannten Lokalitäten. Ja, wir Mädel gehören zu der Sorte Urlaubern, die sich auch wegen der Partymeile dort einfliegen lassen. Wer weiß, wie lange der Spaß dort noch dauern wird. Die sogenannten “Krawalltouristen”   arbeiten grade daran, dass man uns Deutsche auf der Insel nicht mehr haben möchten, wenn man den Worten des Bürgermeisters von Palma folgen wird.

Große Erwartungen setzte man in die Verwandlung vom B6 – im Volksmund Ballermann 6 genannt.  Man hofft, dass die trinkfreudige Gesellschaft nun fern bleibt. Was dem B 6 betrifft, halten die Menschen sich nicht dran. Sie treiben trotzdem ihren Spaß weiter.

der Neue Ballermann 6

Die Mauer zum Strand wurde entfernt. Der Strandabschnitt in der Breite vom B6  mit Sonnenschirme mit Liegen ausgestattet, die man nur bezahlt, wenn man Geld im Überfluss hat. Für 45 € pro Tag kann man sie in dem Abschnitt Schatten und Bequemlichkeit kaufen. Dieser Strandabschnitt blieb während der Tage, als ich dort war, fast immer leer. Es lohnte sich nicht mal ein Foto davon zu machen, weil nur Sand und zusammengeklappte Schirme als Motiv gewesen wäre. Dafür sah es 10 Meter rechts und links aus, wie ich es schon seit Jahren dort kenne.

individuelle Strandidylle

indivyduelle Strandbar

Einheitslook der Gleichgesinnten

fliegende Händler

Schulterschluss

Diese Aufnahmen machte ich auf dem Weg zum MEGA Park und es scheint, als würden sich diese Richtung verlagern. Im MEGA Park liegt am B 5 und kann man schon am Tag die große Sause machen. Wer empfindliche Ohren hat, wird dem MEGA Park nur mit Ohrstöpsel betreten können, wenn er überhaupt sich unter die Leute mischen will.

Megapark mega voll mega laut

Die Mädels meiner Truppe hatten keinen Bock auf MEGA Park. sie gönnten sich Sonne und Strand.

Strandmietzen 😉

Ich bin kein Sonnenanbeter und so zog ich um die Häuser am S`Arenal und brachte statt Sonnenbrand eine große Sammlung von Bildern mit.

Hotellzimmer mit Ausblick am Abend

Das war der erste Teil und der nächste folgt dann bald.

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Die Welt von oben

Mein Reisegepäck ist bereit und ich bin es auch. Hinter mir liegen aufregende Wochen. Eigentlich fühle ich mich reif für die Insel und Abstand von all den traurigen Ereignissen könnte mir gut tun.

Zum Zeitpunkt der Abreise ist es so heiß, wie ich es nur aus Spanien kenne. Denn immerhin ist es schon Mitte September. Deshalb bin ich froh, dass ich den spanischen Fächer vom letzten Spanienbesuch noch auf die Schnelle in meine Handtasche warf. Er ha sich als Klimaanlage bewährt und mit mir während der 3 stündigen Busfahrt genug frische Luft beschert.

Dann ist  es wieder soweit. Der Flieger steht  für uns bereit. Nein, nicht ganz. Er kam zu spät von Mallorca und wir mussten warten, bis wir an Bord können. Aber dann, dann ist es soweit.

Alle Plätze sind schnell besetzt und die Spannung steigt – bei mir. Nicht das ich Flugangst hätte, aber ich bin froh, wenn ich die Röhre wieder verlassen kann und das ohne das Abenteuer der Turbulenzen erlebt zu haben. Bis nach Palma der Mallorca sind es nur 2 Std. und 40 Minuten. Damit habe ich den Zenit meiner Belastbarkeit als Fluggast erreicht.

Der Start lässt dann auch nicht lange auf sich warten und der Flieger bewegt sich langsam aber stetig auf die Startbahn.

Dann hebt der Flieger auch schon ab. Kaum zu glauben, aber wenige Sekunden beschleunigt der Flieger nur, düste dann los und schon liegt er in der Luft,

Der Zufall wollte es, dass ich eine Woche vor dem Start mit meiner Hamburger Familie bei einem Spaziergang in die Nähe des Hamburger Flughafens kam und so den Start auch von Boden aus erleben konnte.

Um mich von dem Unbehagen, den der Start bei mir dann doch immer wieder verursacht, abzulenken. nehme ich mit meiner Kamera alles auf, was mir unter die Linse kommt. Hier ein schöner Blick auf Hamburg. und wie man sieht, eine wirklich grüne Stadt.

Und wieder ein Stück höher.. kaum zu glauben. Ich staune jedes mal auf s Neue, warsdie Menschheit alles entwickelt hat und um sich nicht nur auf dem Boden bewegen zu müssen

Nach 2 Stunden ist die Insel wieder in Sicht. Der Landeanflug dauert ca. 20 Minuten, dann ist es wieder geschafft.

Die Welt sieht unter mir wie ich Schachbrett aus. Klein und filigran die kleinen Orte, die sich in die Karree´s einschmiegen.

Ungewöhnlich war der Anblick eines Golfplatzes aus luftigen Höhen. Um genau zu sein, habe ich auch noch nie einen Golfplatz gesehen, weder von Boden aus noch aus der Luft. Ich fragte mich spontan, wie man in Spanien, ein Land das im Sommer unter Gluthitze leidet, eine solch grünen und satt aussehenden Rasenfläche erhalten kann.

Die Landung ist  sanft und erleichternd für mich. Keine Rüttelei während des Fluges, keine Turbulenzen, die mich hätten in Angst versetzt.

Zur Begrüßung beschert Spanien uns einen so wunderschönen Abendhimmel Ein Woche Spanien liegt vor uns.

Ostseemaus

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die jungen Wilden

Zu den jungen Wilden gehöre ich schon lange nicht mehr.

Die jungen Wilden tun was sie wollen und denken dabei nicht an Morgen, sie schlagen über die Strenge und wenn ein strenger Blick sie wieder zur Räson bringen soll, spornt es sie zu noch mehr Unsinn an. Jung ist man eben nur einmal. Wie wahr, wie wahr. Trotzdem denken die jungen Wilden sicher wie ich damals auch, dass die Jugend ewig währen würde. “Was will das Alter mir, wir bleiben ewig jung” naja.. und so verkehrt war dieser Gedanke damals auch nicht. Im Herzen jung bleiben und nicht nur der Körper sondern auch den Geist fit halten, so hält sich ein Teil der Jungend noch lange frisch

Stehe ich auf einer Tanzfläche und es ertönt Musik, mit der mein Körper in Schwingung kommt, dann werde ich in kurzer Zeit in meine Jugend zurück versetzt. Damals wie heute stand der Walzer nicht auf meiner Bestenliste, sondern es musste schon etwas härter und  rhythmischer sein, damit ich in die für mich unerklärliche Trance komme. Die Diskotheken auf Malle bieten für jeden Musikgeschmack das passende. Ich kann mich austoben, wie damals und so tun, als wäre es mein letzter Tanz.  Aber damit haben sich meine Kapriolen auf Malle schon erschöpft.

Aber auf Malle benehmen sich die Leute immer ein wenig anders, als in der Heimat. Damit meine ich jetzt nicht die berüchtigten Sauforgien, von denen dann immer die Rede ist, sondern diesmal meine ich die bunte Gruppen, die auf der Promenade hin und her schleichen.

Mal ist es ein bunter Haufen, wie der auf dem Bild zu sehen ist.

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Geschichten, die das Leben schreibt

Nach ein paar Tagen auf Mallorca kam ich diesmal mit einem ganz anderen Eindruck wieder in die Heimat.

Wie immer waren die meisten Besucher nicht nur zum sonnen auf Mallorca,  sondern sie wollten , wie sollte es anders sein, auch tanzend und feiernd  durch die Nacht ziehen. In Deutschland kommt meine Freude am Tanzen einfach zu kurz, deshalb zog es mich auch in die Nacht und das bunte Treiben. Ich nenne es gern Karneval der Nacht

Jedes Jahr gibt es den besonders beliebten Partyhit, der dann fast aus jede Ecke zu hören ist. In der Regel ist es Musik, die die Menschen richtig anheizt, eben richtiger Partykracher. Dieses Jahr war es nicht „Atemlos durch die Nacht“, davon gab es im letzten mehr als genug zu hören. Für den Sommer 2016 entschieden sich die Menschen für einen anderen Titel und sie singen ihn mit voller Inbrunst mit, wenn der schlichte Text und die eingängige Melodie aus dem Lautsprecher tönt.

„Was ist das?“ fragte ich mich, als ich die Stimmung des Liedes aufnahm. Trotz großer Bemühungen konnte ich die Hauptzeile nicht wirklich verstehen, obwohl Hunderte in Partyzelt die Titelzeile laut mitsangen. Ich verstand nur Bahnhof um genau zu sagen „Immala“.  Hätte ja auch was spanisches sein können, englisch war es jedenfalls nicht. Der gesungene Text ging im Partylärm unter, nur die Hauptzeile, da waren sich alle einige, die konnten und wollten alle  möglichst laut mitsingen.

Dieser Partyhit hatte etwas, was die anderen Hits bis dato nicht hatten. Doch was war daran anders? Mit dem Ohrwurm ging ich wieder zurück ins Hotel und fragte die Mädels, mit denen ich nach Spanien gereist war, was das für ein Lied wäre. Sie klärten mich auf. Das hieße nicht „Immala“ sondern „Die, die immer lacht Achja ? Darin ist vom Lachen die Rede. Aber warum schwingt es trauriges in mir mit, wenn ich die Musik höre?

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