mein gesunder Menschenverstand

sagt mir, das unsere Lebensmittel nichts mehr mit dem Leben zu tun haben. Aus ihnen wird mehr und mehr ein technisches Produkt, selbst aus tierischen Nahrungsmittel werden technisches Produkte, in der das Tier als lebendiges Rad im Getriebe eingesetzt wird. Wider besseren Wissens, dass es so nicht weiter gehen kann, wird weiter gemacht.

Vielleicht hier und da etwas entschärft, d.h. die Legehenne darf, statt in einem Käfig in der Größe eines DIN A 4 Blattes ihre Eier auf ein Fließband rollen zu lassen, wieder auf den Boden oder sogar ins Freiland und scharren, wie es die Natur für sie vorgesehen hat. Aber an die blutigen Massaker, die die frisch geschlüpften männlichen Küken über sich ergehen lassen müssen, mag ich gar nicht denken. Ich frage mich, wer sich solch eine Gräultat überhaupt ausgedacht hat.

Ich bin ein Kind vom Lande, wie man so schön sagt. Ich erlebte die Landwirtschaft noch, wie man sie schon Millionen Jahre führte. Das hatte auch seinen Preis. Den wollen wir heute nicht zahlen. weil unsere Sinne nach anderen Gütern steht. Aus uns Menschen wurden Verbraucher, die ständig Hunger nach Neuanschaffungen befriedigen wollen und müsse  (ein)sparen und fängt bei den Lebensmitteln an.

ostern-018Die Osterzeit naht und die Küken werden gern als Symbol für die Festtage genutzt. Ein Bild der heilen Welt, die es nicht mehr gibt, wenn ich an die Tierhaltung und die Schredder denke.

Es wird Zeit fürs Umdenken.

Zitat

harte Logik des Lebens

Bei der Stapelung der Wohnungen nach oben geht zuerst der Mensch zugrunde und dann die Natur. Bei der Stapelung in die Breite läuft es umgekehrt.
Friedensreich Hundertwasser

Bild

Querschläger

Kleine Oase im Wohngebiet und davon gibt es in meiner Nähe ausreichend.  Wer auf den kurzen Weg in die Natur möchte, muss nicht weit gehen

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jetzt auch im Norden,

Nachdem die Nachrichten über Schneemassen im Süden berichteten, haben wir im hohen Norden nun auch den ersten Schnee..der  länger als 3 Stunden liegt. Die Nebenstraßen sind saumäßig glatt – die Chirurgen können schon mal genügend Gips ordern –  die ersten Knochenbrüche werden nicht lange auf sich warten lassen. Ansonsten soll sich laut Nachrichten das übliche Verkehrschaos auf den Straßen abspielen. Wir gut, dass ich kein Autofahrer bin und sich mein Leben – auch berufliches Leben – auf´s Nicht- Auto-fahren- müssen ausgerichtet hat. So bleibt mir ne Menge Stress erspart und ich kann mich mehr den winterlichen Natur in der Stadt widmen.

Autos mit Nachtmützen

Nachts stehen sie da – die parkenden Autos..als schliefen sie unter Nachtmützen…ein schönes Bild, das meine Kamera auch um Mitternacht noch einfangen konnte.

Laubbäume mit Zuckerguss

Ein kräftiger Laubbaum wird im Winter zu einem zarten Gehölz wie aus Zuckerguss

auf dem Heimweg von der Staßenbahn

Wer sein Rad liebt..der schiebt..so ein altes Sprichwort, dass ich noch aus den Kinderjahren kenne. Weiß der Teufel..woher der Spruch kam und welche Bedeutung er zu seiner Entstehung hatte. Dieser Radfahrer zog einen kleinen Hund an einer langen Leine hinter sich sehr. Er war nicht größer als die größte Schneeflocke und schaute sich stauend nach allen Seiten um. Jeder Schatten, der aus der Dunkelheit kam, schien dem Kleinen verdächtig. Herrchen forderte ihn mehr als einmal auf : “Nun komm aber”  der Kleine schien die Menschensprache nicht zu verstehen. und blieb stehen 😉

ein Mandelbaum im Winter

Und noch mal ein Laubbaum mit Zuckerguss. Bei diesem Bild setze ich das Blitzlicht mit ein, damit sich das dunkelweiße Geäst noch stärker von der Dunkelheit absetzt.

Amsel

Diese Amsel lies sich von mir nicht verschrecken..mit Zoom und respektablen Abstand zu ihr. bleib sie als Model für mich sitzen. Die Vögel haben in der Stadt sich an die Bewegungen der Menschen gewöhnt und fliegen nicht davon, wenn man an ihnen vorbei geht. Bleibt der Fußgänger stehen, machen sie sich aus dem Staub und sind schneller verschwunden, als man die Kamera in der Hand hat. An dieser Stelle bewundere ich jeden Natur- und Tierfotografen, der zu guten Bildern nur mit der allergrößten Geduld kommt.

nicht so groß...wie es scheint

Diese rote Frucht ist nicht größer als die Kuppe des kleinen Fingernagels. Leider kenn ich diesen Zierstrauch nicht mit Namen. Im Winter ziert er mit seinen kleinen roten Minifrüchten, die wie Miniaturäpfel aussehen, jede winterliche Grünanlage.

Und was es sonst noch gibt:

Aber die winterliche Idylle wird empfindlich gestört. Es knistert in Rostock, denn seid gestern beraten die Innenminster  der Länder in Warnemünde über das NPD Verbot. In dem Zusammenhang erfuhr ich, das die NPD 1,2 Mio. Euro vom Staat bekommt. Die finanziellen Unterstützung bekommen alle Parteien ein deinen demokratischen Staat. ich denke, das ist u.a. auch ein Grund, warum man sich verstärkt mit der Möglichkeit seines Verbotes auseinandersetzt. Die Politiker streiten über Sinn und Unsinn und so einfach..wie es scheint..ist es jedoch nicht. das Parteiengesetz kann nicht teilweise ausgehebelt werden und so kann dieses Verfahren an das Verfassungsgericht weiter geleitet werden.

Doch ersten Reaktionen auf die Beratung, die quasi vor der Tür statt findet, waren und sind im Anmarsch.

  • Es wird zu einer Demonstration der NPD am Tagungsort aufgerufen.
  • Die Lichtenhagen-Gedenktafel wurde ich der Nacht entfernt und  “an die Stelle der Gedenktafel klebten die möglicherweise aus dem rechtsextremistischen Umfeld stammenden Täter ein weißes Schild mit der Aufschrift „Für immer Deutschland!“, teilte die Polizei mit. Dabei sei das „s“ in Runenschrift geschrieben worden” Zitat OZ.

Oh je..das kann im Winter ja noch heiß im Norden werden.

Ostseemaus