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Reise, Reise

Gutes Wetter auf Mallorca

Wie geschmiert verlief der Flug von Palma de Mallorca nach Hamburg. Überpünktlich hoben wir ab.

Über den Wolken

Auf dem Bild nicht zu sehen, doch zur rechten Seite sah man den Vollmond, zur linken Seite den Sonnenuntergang.

Über Hamburg

Überpünktlich gestartet, vorzeitig am Ziel, dank Rückenwind? Rüttler gab es aber kaum. Wahrscheinlich war unser LuftKorridor gut geschmiert.😄

Gut gelandet

Die Heimat hat uns wieder, 15 Minuten vor der Zeit. Nun hat auch der Alltag uns wieder, den es täglich zu bestreiten gilt. Mal mit Begeisterung, mal mit Elan, mal mit Schwung, mal mit Spaß, mal mit zerknirschten Zähnen, mal mit hängendem Kopf, mal mit Lachen, mal mit Weinen. Eine ganze Palette von Möglichkeiten wartet auf uns…Nehmen wir es an, gehen wir es an. Wir nehmen es an und wir gehen es an und freuen uns auf unseren nächsten MallorcaUrlaub in 2022

Tag und Nacht

Treffe ich am Urlaubsort ein, dann denke ich: „Toll, noch so und so viel Tage liegen vor mir“ Eine gefühlte Ewigkeit mit viel Zeit, die ich für mich allein habe. Ich muss weder zur Arbeit, noch putzen, noch Betten manchen, noch Essen kochen, noch abwaschen, ich muss nur aufstehen und den Tag für mich gut sein lassen. Ich sag euch was, man kann sich daran gewöhnen. Aber ohne einen Volltreffer im Lotto wird sich das Luxusleben nur auf ein paar Tage im Jahr beschränken.

Unser Stammhotel

Mit Meerblick war gebucht, aber das Zimmer wird erst vor Ort vergeben. Wir hatten Glück und bekamen auf Wunsch ein Zimmer in der 6. Etage des Hotels. Höher hinaus kommt man in dem Hotel nicht. Die beliebte Mittelmeerbucht lag uns zu Füßen.

Für alle Besucher, die die absolute Stille lieben, wird dieser Ort zu laut sein. Denn Tag und Nacht dringt der Straßenlärm und das permanente Rauschen des Mittelmeeres bis ins Zimmer vor. Aber für uns war der Lärm kein Thema. Ich kann den Lärm gut ausblenden oder ich schloss die Balkontür, wenn ich noch bis in die Puppen schlafen wollte. Außerdem zog es uns jeden Abend in die Nacht und wir kamen erst gegen 5 Uhr wieder heim.

Uns zog es am Tag an den Strand und am Abend in die bunte Nacht.

Ebenso, was dem Lärm betrifft, gilt auch für die Menschen am Strand, die eng bei einander liegen. Im Juni und Juli sollen der Strand leer gewesen sein, aber im September strömten wie gewohnt die Massen wieder nach Mallorca. Die „Mittelalter“ hielt der Insel die Treue, die jungen Wilden blieben in diesem Jahr weg. Die haben sich ein anderen Domizil gesucht. Die Maßnahmen gegen den Sauftourismus haben erste Wirkungen gezeigt.

Wir hatten so unsere Laufstrecke, wenn es in die Nacht geht. Wir trafen immer gegen 22.30 Uhr in der Bierstrasse. Die Plätze waren knapp und die Stimmung auf Hochtouren. Als erstes machen wir uns zu „Yvönnchen“ auf dem Weg.(links im Bild)

Yvonne arbeitet im „Palmeiras Biergarten“ als Kellnerin und das nun schon seit 20 Jahren. Wir nennen sie Yvönnchen, weil sie kaum zu sehen ist, wenn sie sich mit dem voll beladenden Tablett durch die Menschen drängt.

Um 0 Uhr wird die donnernde Musik abgeschaltet und bis wir uns auf den Weg zur nächsten Etappe machen, dauert es etwas. Die Gespräche zu Ende führen, die Rechnung bezahlen. Doch um 1 Uhr kennt auch das Personal kein Pardon. Sie stapeln Tisch und Hochstühle, fegen die Straße und spätestens um 1.30 Uhr ist von dem Treiben der Menschen nichts mehr zu sehen.

Auf uns wartet eine weitete Etappe. Der Bolero, eine Diskothek mit einer Liveband, die sich „Sunny Way“ nennt. Mal nix aus der Tonspurkonserve, sondern live gespielt und gesungen. Die Band begrüßte uns mit Freude, man kennt uns schon :D. Zum Abschluß dieses Beitages noch ein kleiner zusammengestellter Videoclip, der die Sängerin nach getaner Arbeit zeigt. Sie tanzt mit einem Kellner, der auch froh ist, das die lange Nacht bald beendet ist.

Die Welt von oben

Mein Reisegepäck ist bereit und ich bin es auch. Hinter mir liegen aufregende Wochen. Eigentlich fühle ich mich reif für die Insel und Abstand von all den traurigen Ereignissen könnte mir gut tun.

Zum Zeitpunkt der Abreise ist es so heiß, wie ich es nur aus Spanien kenne. Denn immerhin ist es schon Mitte September. Deshalb bin ich froh, dass ich den spanischen Fächer vom letzten Spanienbesuch noch auf die Schnelle in meine Handtasche warf. Er ha sich als Klimaanlage bewährt und mit mir während der 3 stündigen Busfahrt genug frische Luft beschert.

Dann ist  es wieder soweit. Der Flieger steht  für uns bereit. Nein, nicht ganz. Er kam zu spät von Mallorca und wir mussten warten, bis wir an Bord können. Aber dann, dann ist es soweit.

Alle Plätze sind schnell besetzt und die Spannung steigt – bei mir. Nicht das ich Flugangst hätte, aber ich bin froh, wenn ich die Röhre wieder verlassen kann und das ohne das Abenteuer der Turbulenzen erlebt zu haben. Bis nach Palma der Mallorca sind es nur 2 Std. und 40 Minuten. Damit habe ich den Zenit meiner Belastbarkeit als Fluggast erreicht.

Der Start lässt dann auch nicht lange auf sich warten und der Flieger bewegt sich langsam aber stetig auf die Startbahn.

Dann hebt der Flieger auch schon ab. Kaum zu glauben, aber wenige Sekunden beschleunigt der Flieger nur, düste dann los und schon liegt er in der Luft,

Der Zufall wollte es, dass ich eine Woche vor dem Start mit meiner Hamburger Familie bei einem Spaziergang in die Nähe des Hamburger Flughafens kam und so den Start auch von Boden aus erleben konnte.

Um mich von dem Unbehagen, den der Start bei mir dann doch immer wieder verursacht, abzulenken. nehme ich mit meiner Kamera alles auf, was mir unter die Linse kommt. Hier ein schöner Blick auf Hamburg. und wie man sieht, eine wirklich grüne Stadt.

Und wieder ein Stück höher.. kaum zu glauben. Ich staune jedes mal auf s Neue, warsdie Menschheit alles entwickelt hat und um sich nicht nur auf dem Boden bewegen zu müssen

Nach 2 Stunden ist die Insel wieder in Sicht. Der Landeanflug dauert ca. 20 Minuten, dann ist es wieder geschafft.

Die Welt sieht unter mir wie ich Schachbrett aus. Klein und filigran die kleinen Orte, die sich in die Karree´s einschmiegen.

Ungewöhnlich war der Anblick eines Golfplatzes aus luftigen Höhen. Um genau zu sein, habe ich auch noch nie einen Golfplatz gesehen, weder von Boden aus noch aus der Luft. Ich fragte mich spontan, wie man in Spanien, ein Land das im Sommer unter Gluthitze leidet, eine solch grünen und satt aussehenden Rasenfläche erhalten kann.

Die Landung ist  sanft und erleichternd für mich. Keine Rüttelei während des Fluges, keine Turbulenzen, die mich hätten in Angst versetzt.

Zur Begrüßung beschert Spanien uns einen so wunderschönen Abendhimmel Ein Woche Spanien liegt vor uns.

Ostseemaus

timeline 1. Teil

“Kinder, wie die Zeit vergeht” ein schon mehr als abgenutzter Ausspruch schon seid was weiß ich wie vielen Generationen. Aber wenn ich das Datum meines letztes Eintrages sehe, dann fällt mir nur dieser Satz ein. Es gab in dieser Zeit einiges zu berichten, doch mir fehlte die Zeit dafür.  Deshalb noch einmal alles zusammen gefasst im Schnellwaschgang. Mein letzter Eintrag endete am 9.Oktober 2015 – abgesehen, von dem kurzen Zitat 2 Tage später.

Trauerfall

Am Samstag darauf war ich schon am Morgen mit dem Zug unterwegs in Richtung alte Heimat,die Insel Rügen. Kaum bin ich über den Rügendamm, sind die Heimatgefühle sofort präsent. Die ..zig Jahre in Rostock scheinen verschwunden aus meinem Gedächtnis, als hätte es Rostock für mich nie gegeben. Der Anlass meine Reise sagt ja schon die kurze Überschrift.

Wieder einmal finde ich mich in der Trauerhalle wieder,zusammen mit all den Angehörigen, die deshalb ebenfalls angereisten.. Unsere letzten großen Familientreffen fanden nur auf dem Friedhof statt.  Diesmal verstarb mein Onkel. Der Pastor, der die Trauerrede hielt,sprach von seinem fast biblischen Alter. Er wurde 92 Jahre alt und lebte bis zuletzt mit seiner Frau gemeinsam mit seiner Familie im geräumigen Haus. Beigesetzt wurde er in der Nähe das Grabes meiner Eltern und meiner Schwester und auf der ehemaligen Grabstelle der seiner Schweigereltern, d.h. meiner Großeltern. Selbst auf dem Friedhof bleibt die Familie eng zusammen. Die Gradstelle hat Blick auf den kleinen Jasmunder Bodden.

Mein Onkel möge in Frieden ruhen

Kinderaufsicht in Hamburg

An diesem Tag passierte ich gleich 2 mal die Rügendammbrücke.

Direkt von der Beisetzung saß ich wieder im Zug von Rügen nach Hamburg. Ich wurde dort erwartet von meinen Enkelkinder. Ihre Eltern waren am  Sonntag  außer Haus und ich übernahm die Aufsicht für die Kleinen. Brav folgten sie  mir und meinen Anweisungen. Das Wetter war perfekt, der Kinderspielplatz war die beste Möglichkeit, die Kleinen bis zum Abend müde zu machen. Ohne kleine Unfälle schafften wir es nicht nach hause. Der  Kleinste war schon auf dem Spielplatz auf die Nase gefallen, der zweikleinste hatte sich ins Auge gepiekt, die Größe hatte sich den Finger eingeklemmt und die 2.Größte ist auf den Weg nach Haus auf die Knie gefallen. Leicht lädiert kamen wir wieder an,als die Eltern so nach und nach auch eintrafen.

Fortsetzung folgt..

no post ?

Wahrscheinlich verhält sich die Fitness beim laufen ebenso wie beim schreiben. Wer lange nicht gelaufen ist, dem fällt es schwer, wieder in die Gänge zu kommen. Wer lange nix geschrieben hat? Der selbe Schluss?

Mir jedenfalls geht es so Bin gleich zurück 

Mehr als 14 Tage nichts geschrieben..oder wie man heut sagt – gepostet – doch nun wird es Zeit, wieder in die Gänge zu kommen, sonst verliere ich meinen Blog – aus den Augen – aus dem Sinn. Trauriges Smiley

Dabei war der Juli in diesem Jahr mit Abwechslung vollgestopft. Anfang Juli die Kurzreise nach Hiddensee.

Auf der Rückreise bliebt mir noch etwas Zeit für Stralsund. Eine Stadt, die sich gemausert hat.

In der letzten Woche war nach lange Zeit meine Familie wieder mal für ein paar Tage bei mir.

Und am letzten Wochenende war die Insel Rügen mein Reiseziel.

Meine Heimat, ein kleines Dorf mitten auf der Insel. An solchen Tagen scheint die Gegenwart wie verschwunden, weil die Vergangenheit zur Gegenwart wird.  Auch wenn das Dorf sich in den Jahren meiner Abwesenheit gewandelt hat, die Stimmung, die es in mir erzeugt, ist immer noch die selbe. Sie enthält das Gefühl der Kindheit und Jungend in sich. Weil das Elternhaus in der Hand der Familie bliebt, ist es für mich immer wieder eine Reise in die Vergangenheit, die den selben Erholungseffekt erzeugt, als hätte ich meine Eltern besucht.

Blick

Kurz vor der Abreise besuchte ich das Grab meiner Eltern und meiner älteren Schwester und ich wusste in dem Moment, das ich genau an diesem Ort ebenfalls begraben sein möchte. Ein herrlicher Platz auf einer kleinen Anhöhe mit Blick auf den kleinen Jasmunder Bodden. Das war nur ein kurzes Gefühl von Abschiedsstimmung. Erstaunlich, wir sehr man mit seinen Angehörigen doch verbunden bleibt, auch wenn sie nicht mehr unter uns weilen.

Dann ging es auch schon wieder  los…Richtung Heimat…meiner zweiten Heimat – Richtung Rostock.

Vorbei an den bekannten Hügelgräbern auf der Insel und weiter….

und weiter über die Rügenbrücke auf das Festland Richtung Rostock. Dort wartet der Alltag wieder auf mich und das ist auch gut so Zwinkerndes Smiley 

Ich würde sagen, es war ganz schön was los bei mir. Hab´s eben erst beim schreiben und zusammenstellen bemerkt.

Ostseemaus