Emotionen, Erinnerung, Leben, Menschen, Reise, Spaß, Urlaub

Sommer, Sonne, Strand und Meer

Die Wetterwelt scheint sich zu verdrehen. Betrat ich sonst nach dem Flug den spanischen Boden, schlug mir gleich die Hitzewelle ins Gesicht. Ich fühlte mich sofort in einen viel zu heißen Raum ausgesetzt. Puh..mein Körper musste sich erst klimatisieren. Doch in diesem Jahr war es anders. Auch wenn Ende Juni es auf Mallorca auch brüten heiß war, als wir Anfang Juni dort waren, war es kühl und frisch und windig.

Und es gab noch andere Klagen zu hören. Die Mallegäste blieben aus. Die Hoteliers hatten Probleme, ihre Hotel voll zu kriegen. 30 % weniger Buchungen als im Juni 2018. Man spekulierte, Tunesien , Türkei und Kroatien stünden jetzt wieder auf der Bestenliste der Strand- und Partyurlauber. Wir konnten es überall spüren.

Auch auch an sonnigen Tagen blieben die Strände leer. So richtig in Schwung wie vor Jahren kamen die Strandtange nicht mehr. Dann könnte ich mich genau so gut an den Strand von Warnemünde legen. Der Unterschied zu Warnemünde ist, dass die Menschen am spanischen Strand vom S`Arenal problemlos ins Gespräch kommen. Das ist wie unter den Hundehaltern. Ich weiß, das klingt komisch, dieser Vergleich. Aber wer einen Hund hat oder hatte oder einen Hund liebt, merkt schnell, dass Hundehalter problemlos ins Gespräch kommen auch wenn sie sich nicht kennen.

Hier und da bildeten sich ein paar Grüppchen. Das sah wirklich schon mal anders aus., wie auf dem Bild unten aus 2015 zu sehen ist.

Doch die Mädels unserer kleinen Weibergruppe musste sich über ausbleibende Unterhaltung nicht beklagen. Es dauerte nicht lange und sie wurden umringt und in Gesprächen verwickelt. Sie sind es als Krankenschwestern gewöhnt, sind täglich mit fremden so zu unterhalten, als würde man sich schon länger kennen. Ich sage mal so, die Mädels halten die Gespräche am laufen und ohne ihr Zutun würden die Gespräche auch schnell verstummen. Ich halte mich derweil aus allem raus und beobachte nur.

Zum Wochenende kamen dann die Gruppen dann doch in Scharen und überfluteten die Promenade. Damit sich sie sich nicht aus dem Auge verlieren, tragen sie häufig das gleiche Outfit. Hier sind schon mal sie Mädels am Start.

Und hier planen – denke ich mal – die Jungs den Abend schon mal durch.

Aber wirklich hart hat es diesen Sommer die fliegenden Händler getroffen.

Man nennt sie jetzt illegale Händler und man hat beschlossen, diese „auszuhungern“. Wer als Tourist von ihnen etwas kauft, kann mit einer Ordnungsstrafe von 100 – 750 € rechnen. Sie liefen aber trotzdem wie verrückt am Strand und Straßenrestaurants umher. Aber ihr Absatz muss dramatisch eingebrochen sein. Ich habe mich gefragt, wovon die Illegalen in Zukunft leben sollen? Und wie kommen die Jungs wieder heim, wenn sie kein Geld für einen Rückflug verdienen?

Eine mögliche Antwort bekamen wir noch in der Woche. Meiner Schwester verschwand die Geldbörse aus ihrer Tasche. Sie war entsetzt, wie kamen sie an ihre Tasche?

Der Zufall wollte es, dass sie sogar den Dieb auf ihrem Handy als kurzen Videoclip hatten. Zwei Mädels machten grade einen Selfi-Clip. Währenddessen trat aus dem Hintergrund ein illegaler Händler an sie ran. Er trällerte unbedarft mit den Mädels mit, sah dabei sogar freundlich lachend auch mit in die Kamera. Die Mädels dachten sich nichts dabei. Auf dem Kurzfilm konnte man dann später sehen, dass er einen Blick in die offene Tasche meiner Schwester sah. Dann warf er ein großes Tuch drüber und schob seinen Arm drunter. Meiner Schwester dämmerte es kurze Zeit später erst, was geschehen sein könnte. Doch da war der Dieb schon weg. Wenig später las ich in den neusten Mallorca-Nachrichten, dass eine Diebesbande unterwegs sei und man schon 2 von ihnen festgesetzt hatte. Es dauerte noch eine Weile, bis die Verärgerung meiner über den Diebstahl verrauchte. Zum Glück hatte sie nur 15 € dabei und keine weiteren Papiere oder Geldkarten.

Aber ich kann mir jetzt gut vorstellen, dass die arbeitslosen illegale Händler so oder ähnlich gegensteuern müssen. Sie müssen ausbaden, was die Geldsäcke, die hinter den Illegalen Handel stehen, ihnen eingebrockt haben.

Aber mir musste es gelingen, mich von den fremden Schicksalen zu distanzieren und ich hoffe blauäugig, dass es auch für den Abtransport der illegalen Händler einen Plan der Stadt. Seit 2011 bin ich regelmäßig auf Mallorca, bis dato wurden die Händler immer geduldet.

Zum Abschluss noch ein Schnappschuss, den ich von der Promenade mitbrachte. So ein Smartphone kann einen schon mal umhauen und in den Bann ziehen.

Werbeanzeigen
Standard
Bildgalerie, Erinnerung, Leben, Menschen, Natur, Spaß, Urlaub

Sonnenuntergänge

Heute mache ich es mir ganz einfach. Setze ein Bild nach dem anderen in den Blog. Bilder sprechen ja bekanntlich für sich.

Im Juni geht die Sonne auf Mallorca immer hinter dem höchsten Punkt von Palma unter und damit hatten wir jeden Abend ein wunderschönes Naturschauspiel mit einem perfekten Aussichtspunkt. Wie brachten uns in Positur und warteten jeden Abend auf das Lichtspiel der untergehenden Sonne.

Einige Bilder nahm ich mit meinen mittelmäßigen Smartphone auf, andere Fotos machte ich mit meiner richtigen Kamera. Daher ist die Bildqualiät untertschiedlich.

Und wir nahmen alles an Abendsonne mit nach Hause. Frauen gönnen sich ja sonst nix 🙂

Standard
Bildgalerie, Emotionen, Erinnerung, Leben, Menschen, Reise, Spaß, Traumzeit, Urlaub

der Himmel kann warten

Und, kaum hab ich mich einmal umgesehen, ist mein Urlaub auf Mallorca in die Geschichte eingegangen. Kaum zu glauben. Heut sah ich mir noch einmal die Bilder an und kann gar nicht glauben, dass ich für 9 Tage in die Spanien war. Aber noch weniger konnte ich glauben, dass die Möglichkeit bestand, dass ich gar nicht erst an meinem Urlaubsort ankommen könnte. Nur ab und zu holte mich ein Gedanke ein. Was ist, wenn der Flieger abstürzt? Kaum taucht ein ängstlicher Gedanke zum Fliegen auf, wische ich ihn auch schon fort. Täglich gehen tausende und abertausende Flugzeuge in die Luft und alle sind heil wieder runter gekommen. Warum also sollte der Flieger von „Condor“ nicht auch heil runterkommen?

Bevor wir als Mädelsgruppe gemeinsam in die Luft gehen können, musste ich vor meiner Abreise noch ein paar Vorbereitungen treffen. Dann standen endlich der Reisekoffer vor der Tür und meine Fahrt mit dem Fernbus nach Kiel war meine erste Etappe für unsere gemeinsame Reise.

Am nächsten Morgen .. ach, was schreibe ich, noch in der Nacht stand das Taxi vor der Tür. Zu um 3.20 Uhr bestellt und es stand pünktlich bereit. Nach einer knappen Stunde Schlaf mussten Schwesterherz und ich uns wieder aufraffen, der Flieger wird auf uns nicht warten. Mein Schwester wohnt am Stadtrand von Kiel und wir machten uns deshalb als erste auf den Weg. Unterwegs würde die 3.aus unserem Bunde noch dazu kommen und gemeinsam sollte es zum Flughafen Hamburg gehen.

Meine Schwester setzte sich neben den Taxifahrer und ich döste auf dem Hintersitz. Kaum Verkehr auf der Straße, nur ein paar LKW s zogen auf der Gegenfahrbahn an uns vorbei. Ich sah aus dem Seitenblick ihre gefühlten tausend Lichter auf Motorhaube und rund um die Fahrerkabine. Ich wusste gar nicht, dass die Brummis bei Nacht wie überbelichtete Tannenbäume aussehen.

Es rauschte ein Brummi seitlich vorbei, schon kam der nächste Brummi und der nächste Brummi war auch schon in Sicht. Einer nach dem anderen, kurz hinter einander. Der dritte Brummis hätte auch an meinem linken Auge vorbei fahren müssen, tat er aber nicht Unausgeschlafen, wie ich war, wunderte ich mich, dass das Lichtermeer des Brummis direkt auf uns zu fuhr und nicht, wie anderen wenige Momente zuvor, nicht links an uns vorbei fuhr. „Warum fährt er auf uns zu?“ Irgendwas stimmt da nicht. Irgendwas ist hier nicht richtig. Während ich mich wunderte und mich fragte, was hier nicht richtig ist, machte der Taxifahrer eine Vollbremsung und lenkte das Auto zeitgleich nach rechts. Ruckartig standen wir am rechten Rand eine Straßengrabens und nun stimmte auch das Bild wieder, was ich sah. Der Brummis zog links an uns vorbei.

„Wollte der uns überfahren?“ fragte ich naiv. Ich war noch nicht aus meinen Wundermodus raus. Hatte ich vielleicht als nächstes gedacht, das Taxi fährt die Flügel aus und überwindet im Überflug dem Brummi, der von der Gegenrichtung auf unserer Fahrbahn kam? Der Taxifahrer wetterte dem Brummifahrer hinterher, weil dieser wahrscheinlich mit Augen zu und durch auf unserer Fahrbahn die beidenBrummis überholen wollte und Dank des Taxisfahrer an uns vorbei rauschen konnte. Er hatte ja grade zu einem Überholmanöver angesetzt und deshalb beschleunigt. „Klar, wir wären jetzt platt gewesen. Den Frontalzusammenstoß hätten wir nicht überlebt“ sagte meine Schwester.

Ich fasse für mich zusammen. An diesem Morgen wären wir auch unter diesem Umstanden in den Himmel gegangen und ich wahrscheinlich mit dem fragenden Gedanken, warum der 3. Brummi nicht links an uns vorbei zieht, wie die anderen beiden auch, sondern seine Lichter direkt auf die Frontscheibe des Taxis zufahren. Für mich war der Moment so ein Art Nahtoderfahrung, bei der ich feststellte, dass meine Seele wundernd in die Himmel aufgestiegen wäre. Ich erinnerte mich noch an den Titel der letzten Blogeintrage „Die Tage sind gezählt“ Ich fand sie damals makaber und deshalb lustig.

Doch das Schicksal hatte zum Glück für uns zwei Schwestern kein so dramatisches plötzliches Ende vorgesehen und vor uns lagen wieder 9 lustige gemeinsame Tage auf Mallorca. Unser Flieger hob pünktlich 6.20 Uhr vom Hamburger Flughafen ab.

Von dem Schrecken in den frühen Morgenstunden erholten wir uns schnell, denn unser Fokus war ja auf Urlaub gerichtet. Nur ab und an schoss mit der Schrecken wegen des Beinaheunfalls noch in die Glieder.

Hotelzimmer mit Ausblick

Wie erhofft bekamen wir wieder ein Hotelzimmer in der oberen Etage und die Bucht lag wieder vor unseren Füßen. Die Mädels legten erst mal die Füße hoch und ich hielt den Moment auf der Kamera fest.

Der erste Urlaubstag kann beginnen

Nein, auf dem Tisch liegen keine Zigaretten, sondern ein Rommyspiel. Die Mädels haben endlich das Rauchen hinter sich gelassen und da dachte ich, falls sie doch noch eine Jieper auf eine Zigarette bekommen, dann sollten sie sich z.B. mit einen Kartenspiel ablenken können. Aber sie bekamen weder einen Jieper noch spielen wir Karten.

Standard

Im September war mal wieder so weit. Solange der Spaß auf Malle nicht ganz vorbei ist, wollten wir Mädels die Zeit noch nutzen und am  „Ballermann“ den Alltag hinter uns lassen. Nein, eine Sause am Ballermann ist damit nicht gemeint, sondern unsere Hotel  das sich genau befindet. Sonne, Strand und Meer und abends in die „Bierstraße“ zu Yvonne – eine Kellnerin in der Bierstraße- , nicht mehr und nicht weniger. 

Als wir im Hotel zum einchecken eintrafen, lief es dieses mal nicht so wie gewohnt. Der Hotelier an der Rezeption sah verwundert abwechselnd in seine Unterlagen, dann auf seinen PC und wieder zurück, teilte uns dann mit,  das geplante Zimmer für uns schon bezogen wäre. Ihnen war ein Irrtum unterlaufen. Am ersten Tag der Anreise wollten nur 2 von uns 3 Mädels im Hotel einchecken und 2 Tage später würde die 3. dazu kommen. Doch man verstand es genau anders herum. Am Tag der Reise checkte ein) ein und 2 Tage späte erwartete man die nächsten 2 Gäste. Und so gaben sie das Zimmer der Einperson, die vor uns eincheckte. Damit war das „Juniorzimmer“ – so nennen sie die Hotelzimmer mit einer Aufbettung. Echt dumm gelaufen. Wir bekamen aber ein Ersatzzimmer, erst mal für 2 Gäste. 

Nach 2 Tagen kam die 3. im Bunde und wir hofften, dass es von Hotel aus mit dem „Juniorzimmer“ geklappt hat.

Und es hatte geklappt und besser, als wir zu hoffen wagten. 2 Zimmer, die mit einander verbunden sind und jedes der Zimmer hatte einen Balkon. Und das beste daran war, es lag in der 5. Etage. So weit oben haben wir im Hotel noch nie gewohnt und waren neugierig auf den Ausblick. So weit das Auge reichte, konnten wir in die L´Arenal sehen. 

unser Urlaub kann beginnen, mit  Sommer, Sonne, Strand und Meer

Anfangs konnten wir uns an der wunderschönen Aussicht gar nicht satt sehen. Was vor uns lang, war die wunderschöne Strandbucht. Wir fühlten uns privilegiert und besonders. Deshalb konzentriere ich mich heute nur auf ein paar Bilder, die ich von hoch oben aus luftiger Höhe machte.

Blick auf den ehemaligen B6 – ist jetzt zu einen Edelstrand umgewandelt worden
Dafür schmiegt sich das einfache Volk rechts und links vom B6 ganz eng zusammen
in Deutschland brannte noch die Sonne, auf Mallorca wurde sie knapp und die Strände leerten sich 
an manchen Tagen sah es wettermäßig  trübe aus. 
und hier gab es nur noch Grauzonen für meine Kamera einzufangen.
Blick auf den Hängekorb, auf dem Mann oder Frau sich im wahrsten Sinne des Wortes hängen lassen konnte. 
Eine Festnahme fand direkt unter unseren Augen statt. Der Zugriff erfolgte plötzlich. 
Auf diesem Bild sieht man Palma, ein Boot auf dem Wasser und einen Flieger in der Luft
Die Insel wird im Minutentakt bis in die späten Abendstunden angeflogen.Es sah für mich aus der Ferne aus, als würden große fette Bienen in die Bienenkorb fliegen.
Bildgalerie, Erinnerung, kunterbunt, Leben, Menschen, Spaß, Urlaub

von oben

Galerie

Bildgalerie, Erinnerung, Leben, Menschen, Spaß, Urlaub

Schnappschuss

Bild
Erinnerung, kunterbunt, Leben, Menschen, Spaß

Blaue Jungs

Vielleicht sind wir Menschen so gestrickt, dass wir dazu gehören wollen. In der Jugend bildeten wir Cliquen, verständigten uns mit Worten,deren Bedeutung nur wir kannten und, wir kleideten uns zum Zeichen der Gemeinschaft für alle sichtbar ähnlich. Vielleicht kennt noch jemand die Halbstarken? Ja genau, das waren die Jungs, die ihre Haare im Nacken zu einer Ente zusammen kämmten. Und sie trugen alle Lederjacken.

Hier auf Malle kleiden sich viele gern im Einheitslook und ich musst sagen, die Männer sind da sehr kreativ und einige gaben sich nicht nur mit einem einheitlichen T-Shirt zu frieden, nein, sie machten aus sich richtige Hingucker.

IMG_20180607_142318392_HDR.jpg

Sehen sie nicht schön lustig aus ?

Aber den Vogel haben für mich die Schlümpfen abgeschossenen.

IMG_20180607_144119895_HDR.jpg

Von oben bis unten in Blau als Schlümpfe mit viel Einfallsreichtum und Liebe zum Detail.

IMG_20180607_140411265.jpg

Sich mal nicht so ernst nehmen und zum Affen machen, warum denn nicht. 🤡

IMG_20180609_165158808_HDR.jpg

Und einer schleppt sich immer mit einen blauen SchlauchBoot ab. Mann gönnt sich ja sonst nix.

Standard
Clips, Erinnerung, kunterbunt, Leben, Menschen, Spaß, Traumzeit, Urlaub

Der Aufsteiger

 

Gestern war es endlich soweit…wir gingen in die Luft. Wir mussten jedoch in diesem Jahr auf Airberlin verzichten, denn diese Flotte gibt es ja nicht mehr. 💀
Deshalb flogen wir in diesem Jahr mit der Eurowings. Der Flieger zog sich wie
Butter durch die Luft.In Nachgang stellten wir fest,das die Flotte von Eurowings genau so gut oder sogar noch besser als Airberlin ist. Den Eindruck machten wir an den Start und der Landung fest.

Auf Mallorca angekommen, begrüßte uns erst mal eine frische Brise und Warnung vor starken Regengüssen, der uns zum Glück erspart bliebt.IMG_20180606_133746562_HDR.jpg

Gefühlt sind in diesem Sommer deutlich weniger Urlauber vor Ort, aber noch ist kein Wochenendes und auch nicht alle Tage Sonntag. Wir legen erst mal die Füße hoch und lassen alle Fünfe grade sein

IMG_20180606_230951195.jpg

Standard
Emotionen, Erinnerung, kunterbunt, Leben, Menschen, Spaß, Traumzeit, Urlaub

Bin ein Aussteiger..

…aber nicht für den Rest meines Lebens, sonder für die nächsten 14 Tage außer Haus, außer Landes.  Ich werde für ein paar Tage glücklich sein dürfen. Glücklich sein nach einer Erkenntnis von  Harald Juhnke „“keine Termine und leicht einen sitzen“ Wer mich kennt, weiß, wohin meine Reise gehen wird.Ja..richtig, ab in den Süden

und zwar von Hamburger Flughafen aus. Dieser machte vor ein paar Tagen eher keine gute Schlagzeile, aber seit heute soll alles wieder roger sein. So schnell kann Mensch alles wieder in Ordnung bringen.

In dem Zusammenhang dachte ich sofort an ein Buch, das ich kürzlich gelesen habe. Der Buchautor setzte sich mit dem Thema Stromausfall auseinander., jedoch europaweit flächendeckend. Was auf dem Hamburger Flughafen passierte war ein kleiner Vorschmack auf gefürchtetes Blackout des Stromnetzes.  Also wer wissen will, wie sich unsere Welt verändert, wenn des Strom uns mal im Stich lässt, nur zu, der schlage dieses Buch auf und lasst sich überraschen. Lässt sich davon überraschen, wie hilflos wir Menschen sind, wenn es keinen Strom mehr gibt.

Als Reiselektüre werde ich mir das Buch jedoch nicht in die Tasche stecken, da bevorzuge eher leichte Kost oder vielleicht einen Thiller? Am Stand beim lesen in die menschlichen Abgründe schauen, während um mich  herum der ausgelassene Bär tobt? Naja..ganz so schlimm ist es am Ballermann 6 – den es ja nicht mehr gibt – nicht mehr, denn den hat man für die Reichen ausstaffiert. Wer sich auf den weißen Strand vom B 6 legen will,. muss einen Sonnenschirm kaufen und der kostet pro Tag 50 €. Wer sich daneben legt. liegt daneben und wird vertrieben. Naja.. wer´s hat, kann das ja 50 € hinblättern. Ich hab´s nicht. Wäre mir das Geld auch nicht wert.

Ich mag die einfachen Menschen, wenn sie unverblümt und ausgelassen ihren Spaß haben. Vielleicht kennt jemand den Film über Toulouse Lautrec? In einem Pariser Ballhaus fertigte er unzählige Zeichnungen an, die alle samt berühmt würden Nicht nur seine Bilder und er wurden berühmt, sondern auch das Ballhaus und es dauerte nicht lange, bis man daraus einen Nobelschuppen  machte unt damit verschwand auch das lebendige Lebengefühls der einfachen Leute.

Ich stürze mich ab morgen auch in das pralle Leben der einfachen Leute, freue mich aber auch auf das bequeme Leben, also keine Termine und leicht einen sitzen 🙂 und kein Haushalt und alle Alltagssorgen lass ich in Deutschland zurück. Sie müssen nun für ein paar Tage ohne mich auskommen.

 

 

Standard
Erinnerung, Leben, Menschen, Reise, Spaß, Urlaub

Die Welt von oben

Mein Reisegepäck ist bereit und ich bin es auch. Hinter mir liegen aufregende Wochen. Eigentlich fühle ich mich reif für die Insel und Abstand von all den traurigen Ereignissen könnte mir gut tun.

Zum Zeitpunkt der Abreise ist es so heiß, wie ich es nur aus Spanien kenne. Denn immerhin ist es schon Mitte September. Deshalb bin ich froh, dass ich den spanischen Fächer vom letzten Spanienbesuch noch auf die Schnelle in meine Handtasche warf. Er ha sich als Klimaanlage bewährt und mit mir während der 3 stündigen Busfahrt genug frische Luft beschert.

Dann ist  es wieder soweit. Der Flieger steht  für uns bereit. Nein, nicht ganz. Er kam zu spät von Mallorca und wir mussten warten, bis wir an Bord können. Aber dann, dann ist es soweit.

Alle Plätze sind schnell besetzt und die Spannung steigt – bei mir. Nicht das ich Flugangst hätte, aber ich bin froh, wenn ich die Röhre wieder verlassen kann und das ohne das Abenteuer der Turbulenzen erlebt zu haben. Bis nach Palma der Mallorca sind es nur 2 Std. und 40 Minuten. Damit habe ich den Zenit meiner Belastbarkeit als Fluggast erreicht.

Der Start lässt dann auch nicht lange auf sich warten und der Flieger bewegt sich langsam aber stetig auf die Startbahn.

Dann hebt der Flieger auch schon ab. Kaum zu glauben, aber wenige Sekunden beschleunigt der Flieger nur, düste dann los und schon liegt er in der Luft,

Der Zufall wollte es, dass ich eine Woche vor dem Start mit meiner Hamburger Familie bei einem Spaziergang in die Nähe des Hamburger Flughafens kam und so den Start auch von Boden aus erleben konnte.

Um mich von dem Unbehagen, den der Start bei mir dann doch immer wieder verursacht, abzulenken. nehme ich mit meiner Kamera alles auf, was mir unter die Linse kommt. Hier ein schöner Blick auf Hamburg. und wie man sieht, eine wirklich grüne Stadt.

Und wieder ein Stück höher.. kaum zu glauben. Ich staune jedes mal auf s Neue, warsdie Menschheit alles entwickelt hat und um sich nicht nur auf dem Boden bewegen zu müssen

Nach 2 Stunden ist die Insel wieder in Sicht. Der Landeanflug dauert ca. 20 Minuten, dann ist es wieder geschafft.

Die Welt sieht unter mir wie ich Schachbrett aus. Klein und filigran die kleinen Orte, die sich in die Karree´s einschmiegen.

Ungewöhnlich war der Anblick eines Golfplatzes aus luftigen Höhen. Um genau zu sein, habe ich auch noch nie einen Golfplatz gesehen, weder von Boden aus noch aus der Luft. Ich fragte mich spontan, wie man in Spanien, ein Land das im Sommer unter Gluthitze leidet, eine solch grünen und satt aussehenden Rasenfläche erhalten kann.

Die Landung ist  sanft und erleichternd für mich. Keine Rüttelei während des Fluges, keine Turbulenzen, die mich hätten in Angst versetzt.

Zur Begrüßung beschert Spanien uns einen so wunderschönen Abendhimmel Ein Woche Spanien liegt vor uns.

Ostseemaus

Standard
Clips, Emotionen, kunterbunt, Leben, Menschen, Musik, Spaß, Traumzeit, Tränen

Geschichten, die das Leben schreibt

Nach ein paar Tagen auf Mallorca kam ich diesmal mit einem ganz anderen Eindruck wieder in die Heimat.

Wie immer waren die meisten Besucher nicht nur zum sonnen auf Mallorca,  sondern sie wollten , wie sollte es anders sein, auch tanzend und feiernd  durch die Nacht ziehen. In Deutschland kommt meine Freude am Tanzen einfach zu kurz, deshalb zog es mich auch in die Nacht und das bunte Treiben. Ich nenne es gern Karneval der Nacht

Jedes Jahr gibt es den besonders beliebten Partyhit, der dann fast aus jede Ecke zu hören ist. In der Regel ist es Musik, die die Menschen richtig anheizt, eben richtiger Partykracher. Dieses Jahr war es nicht „Atemlos durch die Nacht“, davon gab es im letzten mehr als genug zu hören. Für den Sommer 2016 entschieden sich die Menschen für einen anderen Titel und sie singen ihn mit voller Inbrunst mit, wenn der schlichte Text und die eingängige Melodie aus dem Lautsprecher tönt.

„Was ist das?“ fragte ich mich, als ich die Stimmung des Liedes aufnahm. Trotz großer Bemühungen konnte ich die Hauptzeile nicht wirklich verstehen, obwohl Hunderte in Partyzelt die Titelzeile laut mitsangen. Ich verstand nur Bahnhof um genau zu sagen „Immala“.  Hätte ja auch was spanisches sein können, englisch war es jedenfalls nicht. Der gesungene Text ging im Partylärm unter, nur die Hauptzeile, da waren sich alle einige, die konnten und wollten alle  möglichst laut mitsingen.

Dieser Partyhit hatte etwas, was die anderen Hits bis dato nicht hatten. Doch was war daran anders? Mit dem Ohrwurm ging ich wieder zurück ins Hotel und fragte die Mädels, mit denen ich nach Spanien gereist war, was das für ein Lied wäre. Sie klärten mich auf. Das hieße nicht „Immala“ sondern „Die, die immer lacht Achja ? Darin ist vom Lachen die Rede. Aber warum schwingt es trauriges in mir mit, wenn ich die Musik höre?

Weiterlesen

Standard