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so langsam wird´s

Schon 4 Tage alt ist der Frühling 2019. In diesem Jahr stand die Sonne schon am 20. März um 22.58 Uhr direkt über den Äquator. Na super schon einen Tag eher als sonst. Die Südstaatler Deutschlands hatten ja schon richtig warmes Wetter, wir Nordstaatler müssen noch warten. Nicht, das der Himmel über Rostock nicht blau ist, nein, so ist es nicht. Aber bis Mittag muss man sich gedulden und die Wärme bleibt dann doch hinter dem Horizont hängen.

Zu meinen kurzen Ausflug nach Warnemünde hätte ich mir gestern besser eine dickere Jacke angezogen. Auf der Fähre war es dann doch frisch, aber das hielt die Menschen nicht von ihren Wochenendausflügen ab.

Eigentlich war es kein richtiger Ausflug. Sohnemann wurde Freitag aus seinem freien Tag zur Arbeit gerufen. Eine Kollegin war plötzlich erkrankt und konnte nur zum Arzt, wenn jemand für sie einspringt.

Na super …ade..freier Tag. Er wurde erst weit nach Mitternacht abgelöst und übernachtete bei einem Kollegen, der seine Wohnung in Warnemünde hat. Nicht schlecht, Herr Specht, damit ersparte Sohnemann sich die Nachtfahrt von A nach B. Aber, er hatte keine Tabletten gegen seine Epilepsie für den nächsten Tag dabei. Also, was macht Mutters? Packt ein kleines „Köfferchen“ und legt zum Medikament auch gleich ein frisches weißes Hand dazu. Man weiß ja nie.

Am Abend erzählte Sohnemann mir, dass das besagte Hemd nicht er, sonder sein Kollege tragen würde. Einer der Köche hatte seine Kelleneroutfit aus Jux und Dallerei einmal kurz mit dem Schlauch der Spüle nass gespritzt. So richtiger Spaß konnte dabe aber nicht aufkommen. Naja..ich hätte es auch nicht lustig gefunden, wenn ich tropfnass vor die Gäste treten müsste. Aber Jungs lieben halt die derben Späße.

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Über Nacht

Ich habe darauf gewartet, dass sich die alten freudigen Gefühle wieder einstellen, wenn ich über die Brücke fahre. Aber vergeblich, diesmal traten sie nur spärlich auf. Vielleicht, weil der Rügendamm nicht mehr als Überfahrt vom Festland auf die Insel genutzt wird ? Zumindest von denen, die über die Autobahn auf die Insel wollen. Seit 2007 überspannt eine hohe Brücke den Strelasund.

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Mächtig gewaltig“, würde Egon von der Olsenbande sagen. Den alten Rügendamm gibt es noch, kann auch weiter befahren werden. Er signalisierte mir die alten Heimat und ließ mein Herz immer gleich höher schlagen. Doch wir fuhren über die neue Brücke und der Anblick, der sich für mich als Beifahrer für kurze Zeit bot, war herrlich. Ebenso herrlich, wie das Wetter. Sonne satt, so weit das Auge reichte.

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Schwesterherz und ich, wir taten uns wieder zusammen und fuhren nach einigen Jahren mal wieder Richtung Heimat. Auch bei ihr setzte das freudige Gefühl während der Überfahrt nicht mehr ein. wie sie es von früher kannte. Damals, als unsere Eltern noch lebten und wir uns wieder für ein paar Tage wie Kinder fühlen durften. Unsere Eltern sind schon seit Jahren im Himmel und das Elternhaus verkauft. Wir besuchten den Sohn unserer verstorbenen Schwester und der lebte in der Kleinstadt.

Unsere Neffe hatte uns zur Bergener Musiknacht eingeladen und weil Schwesterherz und ich die Tanzmäuse der Familie sind, ließen wir uns nicht lange bitten. Veranstaltungen dieser Art gibt es in fast allen Städten, nur ihre Bezeichnungen variieren. Kneipen und Restaurants öffnen bis 3 Uhr und in ihren Häusern spielen Bands. Nach Zahlung eines einmaligen Eintrittspreises kann man von Kneipe zu Kneipe ziehen und nach Livemusik tanzen.

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Wir zogen als Familie in und durch die Nacht. Aus dem ersten Lokal kamen uns zwei sich schupsenden Männer entgegen. Es brauchte nur einen minimalen Funken und eine handfeste Prügelei wäre daraus entstanden. Zum Glück verließen sie das Lokal und vielleicht haben sie im Freien ihren Kampf fortgesetzt. Im Lokal wäre dafür kein Platz gewesen, denn wir mussten uns sogar seitlich hinein schieben, um in die Lokalität zu kommen, Für Menschen mit Platzangst wäre das eine Unmöglichkeit. Mir macht solche Enge nichts aus und so drangen wir erst mal bis zum Tresen vor.

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Die Barkeeper waren voll im Stress und man durfte nicht ungeduldig werden, wenn man an ein Getränk wollte. Ich sah derweil in die Runde und dachte an die Zeit von damals zurück, als ich in der Stadt als Verkäuferin im Rundfunk- und Fernsehladen arbeitet. Damals waren die Menschen, die sind in dem kleinen Gang vor der Bar drängten, noch Kinder oder sogar noch Quark im Schaufenster.

Kinder, wir die Zeit vergeht. Sind seit dem wirklich schon 40 Jahre ins Land gegangen? Ja, es sind und es wird mich niemand mehr kennen. Ich bin für sie eine Fremde und sie sind für mich Fremde. Meine Nichte, die an dem Abend auch dabei war, zog mich mit den Worten: „Tante I…., ich habe eine Überraschung für dich“ an einer Hand aus den tanzenden Massen. Im engen Gang vor dem Tresen angekommen stellte sie mir einen jungen Mann vor, denn ich auf den ersten Blick nicht kannte. „Das ist F…. H…..“

„Waaaaaas. das ist F…..? „ Spontan brach in einen extremen, mir bis dato unbekannten überschwänglichen Gefühl von Wiedersehensfreude aus. Ich umarmte ihn und ließ ihn für ein paar Minuten nicht mehr aus meinen Armen. Was er wohl gedacht haben mag? Er war der Neffe meines Ex- Mannes und sah ihn seit Anfang der 80iger Jahre, also nach unserer Scheidung, nie mehr wieder. Das einzige, was von ihm in meiner Erinnerung haften blieb, war ein Kinderbild in Schwarzweiß, das von einem Fotografen gemacht wurde.

Nachdem ich mich dann wieder eingekriegt hatte, unterhielten wir uns über die vergangenen Zeiten und es dauerte nicht lange, bis wir auch das Familiengeheimnis in unsere Gespräch aufnahmen. Sein Großvater und der Vater meines Ex-Mannes verschwand Anfang der 50iger Jahre aus dem Leben seiner Familie über Nacht und ließ die Mutter seiner 6 Kinder allein zurück..

Mein Ex-Mann erzählte mir seine Version: Er ist einfach (in den Westen?) abgehauen. Doch von F…… erfuhr ich noch von anderen Versionen von den Kindern über das Verschwinden ihres Vaters über Nacht. Für den einen wurde er erschlagen, für den anderen hatte er sich das Leben genommen. Die Geschichten variierten, doch einiges haben sie gemeinsam. Der Mann verschwand über Nacht und niemand weiß, was aus ihm geworden ist-

Als wir bei dem traurigen Thema ankamen, stellten wir fest, dass die alte Familiengeschichte doch zu anstrengend für eine Musiknacht wäre und wir stürzten uns dann wieder in pralle Musikleben der Nacht und jeder ging zu seinen Leuten zurück. ich sah F….. nur noch einmal flüchtig, aber am nächsten Tag beschäftigte mich unsere Begegnung doch noch etwas. Ich fragte mich, warum ich so emotional auf das Wiedersehen reagierte? Er war für mich damals einer meiner Neffen und wir sahen uns eher selten. Aber ich nahm ihn schon damals, als er noch klein war, als freundlichen sympatischen Jungen war. Vielleicht kreuzen sich unsere Wege ja doch noch einmal. 🙂

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„dann geht doch ….

..zu Penny“ schreit es aus einer bekannten Werbung. Wohl kaum einer, der diese Werbung noch nicht gesehen hat. Und ja, ich gehe zu Penny. Aber nicht, weil mir die Werbung mich dazu animiert hat, sondern weil der Markt in meiner Nähe ist. Aber auch nicht nur deshalb gehe ich dort hin, sondern weil das Personal nett ist. Sie arbeiten die Kunden an der Kasse nicht stoisch ab. Sie lächeln nicht, weil die Firmenleitung ihnen das aufgetragen hat, sondern sie immer natürlich und entspannt und geben den Kunden ein nettes Wort mit auf den Weg. Man kennt sich halt schon.

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hier ein Bild aus alten Zeiten

Es ist ein junges Team, das zum Glück nur selten  wechselt. Sie blieben zu mindest in der letzten Zeit immer in der selben Formation. Als ich mit meinem Einkauf an der Kasse stand, unterhielt das Personal sich nur kurz miteinander. Aus dem Wortwechsel konnte ich erkennen, dass es sich um einen gemeinsamen Grillnachmittag am Sonntag handelte. Man sah ihnen die Vorfreude darauf schon an. Ich schmunzelte in mich rein, denn zu genüge kannte ich die Vorfreude auf gemeinsames Grillen mit Kollegen aus jüngeren Jahren. Spaß muss auch mal sein.

Es fielen nur ein paar Sätze, die das Essen fürs Grillen betraf, als sich ein Kunde aus der Warteschlange an der Kasse lautstark bemerkbar machte. Der Klang seiner Stimme dröhnte hart und freudlos. „Über privates können sie (oder hat er ihr gesagt?) nach Feierabend reden und machen sie ihre Arbeit !!!!!!!!!!“  DAS konnte ich auf das von mir geschätzte Personal nicht sitzen lassen. dabei stieg nicht mal mein Blutdruck an, als ich das Personal in Schutz nahm „Ein bisschen Spaß wird doch wohl  erlaubt sein. Die Mädels arbeiten doch trotzdem weiter und lassen ihre Arbeit deshalb nicht liegen“ Mein Satz wurde von einem Kollegen erweitert : „..und Jungs“ Stimmt, einer junger Kollege des Teams schob ja grade meine Ware über den Scanner. „..und Jungs“ betonte ich noch einmal lautstark und sah mich dabei bei um, wer der Mann war, der zum lachen in den Keller geht.

Ein hochgewachsener dunkelbraun gebrannter Mann im höheren  Mittelalter, er sah böse und unversöhnlich in die Runde. Unterstützung von anderen Kunden bekam er keine. Und er schwieg und konterte auch nicht auf meinen Einwurf. Aber augenblicklich war die bis dahin lustige Stimmung erstickt und ein Art totenstille herrschte an der Kasse.

Dabei erinnerte ich mich, dass der Yogalehrer uns damals bei der Ausbildung den Rat gab, uns nicht in die negative Energie einer frustrierten Person ziehen zu lassen. Negative Energie, auch als schlechte Laune bekannt, sein ansteckend und wenn man sich nicht anstecken lassen will, empfahl er uns, sollte man  mit „Das ist ja interessant“ kontern, Dann wäre die Luft raus und sie Ansteckungsgefahr gebannt. Schade, der Satz fiel mir erst später ein.

Vielleicht war der Mann an dem Tag schlecht gelaunt oder aber er hatte kein Verständnis für einfaches und menschenliches. Manchmal finde ich es traurig, das es Menschen gibt, die glauben, dass ihnen das Person gehört, die für sie eine Dienstleistung erbringt. Ich denke, wir sollten weniger verbissen durch die Welt gehen und nicht glauben, dass man als Mensch in der Arbeitswelt nur funktionieren muss. Man darf auch menschlich und lustig sein.

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Heute ist wieder so ein Tag

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..der einen zusätzlichen Namen bekommen hat. Heute ist der Weltyogatag. Obwohl Yoga schon auf eine zig-Tausendjährige Geschichte – die ersten Schrifte dazu tauchten bereits ca 700 v. Chr. auf – zurück blicken kann, ist der Weltyogatag noch relativ jung. In 2014 wurde beschlossen, das Yoga alljährlich am 21. Juni seinen Welttag bekommt. Die Begründung dafür sind vielfältig, aber um nur einige zu nennen, dass Yoga förderlich für die Gesundheit ist, das Yoga die Menschen über die Ländergrenzen hinaus verbindet. Yoga ist international und bedarf keine Anpassung an die unterschiedlichen Nationen..

Für mich entdeckte ich Yoga erst mal auf körperlichen Ebene, denn ich fühlte mich nach jeder Yogapraxis nicht nur kräftiger und wohl, sondern auch entspannter. Ich konnte besser schlafen und das ohne „Hamsterrad“ im Kopf. Das hatte zuvor nachts immer mit einem Gedanken begonnen und der wiederum löste den nächsten und der den nächsten und den nächsten Gedanken aus. Am Morgen steig ich erschöpft aus meinen Bett und startete übermüdet und zermürbt in den Arbeitstag. Seit ich Yoga praktiziere, haben sich die Plagegeister der Nacht aus dem Staub gemacht.

Später erkannte ich, dass Yoga meine mentalen Kräfte wachsen lies. Stress stresste mich nicht mehr so sehr, wie ich es sonst in meinem Leben gewöhnt war. Er lies sich von meiner neu gewonnenen mentalen Kraft gut beherrschen und damit gewann ich für mich eine neue Form der Lebensqualität.

Meine Kinder meinen immer, „Du wirst nicht krank, du machst ja Yoga“ Und wenn ich zurück schaue, gehört ein Arztbesuch für mich wirklich zur Seltenheit. Vielleicht habe ich auch nur gute Gene, ober ich habe Glück oder ich habe mir meine Gesundheit mit Yoga erhalten können.

Zur Zeit leite ich mehrere Yogagruppen und gefühlt kann ich das noch 30 Jahre machen. Die älteste Yogalehrerin, die zur Zeit unterrichtet, ist jetzt 99 Jahre alt.

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Blaue Jungs

Vielleicht sind wir Menschen so gestrickt, dass wir dazu gehören wollen. In der Jugend bildeten wir Cliquen, verständigten uns mit Worten,deren Bedeutung nur wir kannten und, wir kleideten uns zum Zeichen der Gemeinschaft für alle sichtbar ähnlich. Vielleicht kennt noch jemand die Halbstarken? Ja genau, das waren die Jungs, die ihre Haare im Nacken zu einer Ente zusammen kämmten. Und sie trugen alle Lederjacken.

Hier auf Malle kleiden sich viele gern im Einheitslook und ich musst sagen, die Männer sind da sehr kreativ und einige gaben sich nicht nur mit einem einheitlichen T-Shirt zu frieden, nein, sie machten aus sich richtige Hingucker.

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Sehen sie nicht schön lustig aus ?

Aber den Vogel haben für mich die Schlümpfen abgeschossenen.

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Von oben bis unten in Blau als Schlümpfe mit viel Einfallsreichtum und Liebe zum Detail.

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Sich mal nicht so ernst nehmen und zum Affen machen, warum denn nicht. 🤡

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Und einer schleppt sich immer mit einen blauen SchlauchBoot ab. Mann gönnt sich ja sonst nix.

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Der Aufsteiger

 

Gestern war es endlich soweit…wir gingen in die Luft. Wir mussten jedoch in diesem Jahr auf Airberlin verzichten, denn diese Flotte gibt es ja nicht mehr. 💀
Deshalb flogen wir in diesem Jahr mit der Eurowings. Der Flieger zog sich wie
Butter durch die Luft.In Nachgang stellten wir fest,das die Flotte von Eurowings genau so gut oder sogar noch besser als Airberlin ist. Den Eindruck machten wir an den Start und der Landung fest.

Auf Mallorca angekommen, begrüßte uns erst mal eine frische Brise und Warnung vor starken Regengüssen, der uns zum Glück erspart bliebt.IMG_20180606_133746562_HDR.jpg

Gefühlt sind in diesem Sommer deutlich weniger Urlauber vor Ort, aber noch ist kein Wochenendes und auch nicht alle Tage Sonntag. Wir legen erst mal die Füße hoch und lassen alle Fünfe grade sein

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Jetzt kommt`s …

..aber Dicke. Als ich heute früh aus dem Fenster sah, konnte ich die Bäume auf der anderen Seite vor Schneefall fast nicht mehr sehen. Endlich mal wieder ein Winter, wie ich ihn aus alten Zeiten kenne. Zumindest hatte ich aus Kinderjahren  jährlich die weißen Winter in Erinnerung.

Dann hieß es Schlitten und Ski raus und unsere Eltern hatten Stunden Ruhe vor uns Kinder. Eine kurvenreiche Rodelbahn im nahe gelegenen Wald versprach Spaß für viel Stunden, aber auch für deinen einen und anderen ein Gipsbein. Ob wir damals wirklich jeden Winter mit viel Schnee eingedeckt waren? Damals stand der Spaß im Vordergrund und nur den Spaß

 

hat meine  verdichtet Erinnerung abgespeichert.

Ich war von Kindes Beinen ein Spaßtyp und mein Fokus  war nur auf Spaß gerichtet. So sind auch meine Erinnerung aus den Kinderjahren,. Es gab nichts, was eine Erinnerung eintrüben konnte, auch wenn meine Eltern mir nicht alles geben konnten, wie sie es vielleicht gern getan hätte. Ich spürte einfach, dass sie ihre Kinder liebten, auch wenn meine Mutter des öfteren klagte, wie viel Arbeit Kinder doch machen.

Aber zurück in die Gegenwart, auch wenn die dichte Schneedecke die alten Erinnerungen wieder wach gerufen hat. Das kleine Spielhäuschen im Innenhof wird mit Sicherheit heute nach Schulschluss von den Kindern in Beschlag genommen.

Mein Innenhof hat etwas romantisches bekommen und das musste ich unbedingt für mich und für die Ewigkeit festhalten.

Seit Stunden rieselt der Schnee und  noch ist kein Ende in Sicht. Wer arbeitsmäßig mit dem Auto unterwegs sein muss, muss sich erst mal auf das winterliche Wetter einstellen und das  es auf den Straßen nicht mehr so flüssig laufen wird, wie gewohnt.

Ich bin gespannt, wie der Rostocker Nahverkehr bei den zunehmenden Schneemassen zurecht kommt. Es schneit seit Stunden ununterbrochen und der Winterdienst wird sich keine Pause gönnen können. Noch einmal ein richtig echter Winter. Für den einen ein Fluch, für den anderen ein Segen.

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Wir haben´s wieder getan….

Den Alltag vergessen und hinter sich lassen, das Ziel jeder Reise. Auch ich machte mich wieder auf den Weg um mich aus meinen Alltäglichkeiten auszuklinken. Mit dem Fernbus Richtung Kiel, von dort aus sollte es am nächsten Tag weiter gehen.

Auf dem Weg von Rostock nach Kiel

 

Das Gästezimmer für die Übernachtung war schon belegt. Nein, es sind nicht alles Plüschtiere. Wer genau hinsieht, wird erkennne, eins von den flauschigen Tieren ist echt.

belegtes Gästebett

 

Am nächsten Tag traten wir Weiber mit der Strandtasche als Handgepäck über der Schulter  – unsere Koffern wurden schon in den Flieger geladen – die Reise an, die uns auf die beliebte spanische Insel Mallorca bringen sollte.

Mädels im Anmarsch

Mit Bangen schaute ich auf den dunklen Himmel. Er zeigte sich in einer großen Palette von Schwarz- und Grauschattierungen über uns und sah bedrohlich aus. Am liebsten wäre ich gar nicht erst eingestiegen, auch weil es für die Zeit unseres Abfluges eine Sturmwarnung mit starken Windböen gegeben hatte. Ohje, das kann ja heiter werden. Auch das unsere Airline „Air Berlin“ mitten in einem Insolvenzverfahren steckte, lies meine Anspannung steigen. Ist das Flugpersonal nicht schon davon genervt?

In meinen Magen grummelte es vor Angespanntheit. Zum Glück hatte ich mit den Mädels vor dem Start schon 2 Gläser Prosecco getrunken. Daher mischten sich meine angespannten Gefühle mit der Beschwingtheit, den der Prosecco bei mir hinterlassen hatte.

Durch diese dicke Wolkendecke will er fliegen?

Aus den Wolken wurde nun eine schwarze Wand. Ohje..wir würden gleich in diese schwarze Wand hineinfliegen und mit den angekündigten Sturmböen würde mir mit Sicherheit das Herz in diie Hosen rutschen, wenn der Flieger das erste mal rüttelt.

wie eine schwarze Wand

Doch just in dem Moment, als der Flieger für seinen Start hochtouren konnte, riss die Wolkendecke auf und wir stiegen in einen blauen Himmel auf. Die schwarze Wand verschwand wie vom Zauberhand von einer Minute zur anderen. Heißt es nicht: „Wenn Engel reisen, scheint die Sonne“? Den Spruch konnten wir Mädels uns zu mindest für diesen Moment auf unsere Fahnen schreiben.

Unterwegs nur blauer Himmel über uns und leichte Bewölkung unter uns. Unser Flieger von Air Berlin glitt wie Butter durch die Luft.

über uns blauer Himmel, unter uns zarte Wolken

Die Zeit verging wie im Fluge und nach 2 Flugstunden lag Mallorca schon unter uns.

Endlich wieder Land unter uns

Am Flughafen Palme de Mallorca gab es dann doch noch eine kleine Aufregung. Einer der Mädels hatte ihr Handgepäck im Gepäckfach über den Sitzen im Flieger vergessen. Und fiel das erst auf, als wir den Sicherheitsbereich bereits verlassen hatte. Ohje, nun ist gute Rat teuer. Aber man hatte direkt am Ausgang einen Mann platziert, der uns vielleicht weiter helfen konnte. Aber er sprach nicht unsere Sprache und „wollte“ auch nicht verstehen, worum es uns ging. Aber weil wir uns nicht anweisen lassen wollten und hartnäckig blieben, rief er die Polizei. Wenig später kam ein junger spanischer Polizist, verstand sofort, warum es uns ging: Ein kurzes Telefonat und schon durfte mit ihm das Mädels wieder zurück in den Sicherheitsbereich. „Die Polizei, dein Freund und Helfer“ das hatte er hier bewiesen. Wenig später war unser Gepäck wieder vollständig

Der sonnige Urlaub konnte beginnen.

Mallorca, wir sind heil gelandet

7 Tage Malle liegen vor uns. Unser Hotelzimmer lag dieses Jahr auf der untersten Etage. Der ersten Sonnenuntergang im diesem Urlaub sollte aber unbedingt noch festgehalten werden.

Das Hotel „Play Golf liegt im Zentrum von der Partymeile.

Blick auf den Hotelbereich

Um ein Foto vom Sonnenuntergang zu bekommen, mussten wir uns schon mehr anstrengen, als sonst.

Der Sonnenuntergang muss in den „Kasten“

Blick vom Balkon in den Hotelbereich.

Hotelzimmer-Balkon mit Ausblick

das Mittelmeer ist an jeden Abend schööööön.

Sonnenuntergang über dem Mittelmeer

 

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Anspielung

Ich bestreite die Wahrhaftigkeit der Besucherstatistik meines WordPressblogs.  Von den gefühlten 1 000 000 Besucher wurden in der Statistik nur 10 erfasst und angezeigt. Man hat in der Statistik die restlichen 5 Nullen einfach so mir nichts dir nichts unterschlagen. SIE gönnen mir den Erfolgsrausch nicht ? Oder was ?

Ich hätte jetzt augenblicklich was wichtigeres zu tun, aber meine Verärgerung über die Lügenstatistik lässt mich nicht zur Tagesordnung übergehen. Deshalb musste ich meinen Schwiegersohn um die erste Amtshandlung bitten, er hat ja ein gutes Händchen dafür.

Sollte meine Klage irgendeine Ähnlichkeit mit Eurer Peinlichkeit darstellen, dann ist das nur dem Zufall geschuldet.

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