Querbeet

Tag 17. seit der Maßnahme

Ich hab geträumt, heut Nacht

Ich hätte nicht gedacht, dass ich so schnell laufen kann, Aber wenn einem die Gefahr im Nacken steckt, dann kann der Körper, so sagt man, jede Menge Reserven freisetzen. Ich wurde verfolgt, sah aber nicht, wer oder was hinter mir her war. Aus Sorge, ich könnte wertvolle Zeit dabei verlieren, drehte ich mich auch nicht um. Zielstrebig lief ich auf mein Haus zu, dass bereits schon eingestürzt war. Aber egal, zu Hause ist zu Hause. Dort würde ich schon heraus finden, was ich für meine Rettung tun könnte.

Der Trümmer meines Hauses lagen schief und krumm übereinander. Ich erinnerte mich daran, dass es unter den Trümmern auch Hohlräume geben kann, in denen Verschüttete nach einen starken Erdbeben überlebten. Nach solchen einen Hohlraum hielt ich Ausschau, unter dem ich verstecken und damit aus dem Sichtfeld meine Verfolger verschwinden könnte. Geschmeidig schob ich mich unter den ersten Hohlraum, denn ich schon aus der Ferne entdeckte. Zum Glück führte der Hohlraum in den nächsten und den nächsten Hohlraum. Unter den Trümmern meines Hauses gab es ein ganzes Labyrinth von Hohlräumen, das mir vor meinen Verfolgern genügend Schutz bieten konnte. Mein zerstörtes Hause meinte es in dem Zustand noch gut mit mir.

Ich unterdrückte meinen Atmen, als meine Verfolger die Trümmer absuchten, unter denen ich versteckt hielt. Sie sollten nicht mal eine Hauch meines Atems zu spüren bekommen. Die Spannung stieg, denn ich konnte nicht länger meinen Atem nach dem gehetzten Laufen ruhig halten. Endlich zogen meine Verfolger ab, die mich, weil ich mich tief in das Labyrinth zurück gezogen hatte, nicht finden konnten. Trotzdem spürte ich, dass sie sich wieder zurück gezogen hatten. Ich war gerettet und richtete mich unter dem Trümmerhaufen für längere Zeit ein. Ich hatte Glück und fand Lebensmittelvorräte, die eher zufällig vor dem Einsturz meines Hauses angelegt hatte.

Endlich mal raus

Kaum zu glauben, aber seid dem 21. März war ich nicht mehr vor die Tür gegangen. Ich wollte mich wohl mit der veränderten Welt vor der Haustür noch nicht auseinander setzen. Gestern setzte ich also das erste mal einen Fuß vor die Tür und alles war wie sonst. Naja..weniger Menschen und keine Menschengruppen, wie es die Regel gegenwärtig vorschreibt. Im Supermarkt waren die Regale gefüllt, außer das Regal für Toilettenpapier und Küchentücher, was mir immer noch ein Rätsel ist. Arbeiten die Menschen ihren Stress am Klopapier ab? Oder bauen sie sich um ihr Hause damit ein Schutzschild auf, damit der Virus einen Bogen um sie macht? 🤔

Alle 5 Minuten wurde im Supermarkt eine laute Durchsage gemacht:

„Wir haben für sie geöffnet“ dann die Bitte, genügend Abstand gegenüber den anderen Kunden einzuhalten „Und kaufen sie nur so viel ein, wie sie für ihren täglichen benötigen“ und eine weitere Bitte an die Kunden „Bitte zahlen sie möglichst zum Schutz für unsere Mitarbeiter bargeldlos“

Die äußere Welt liegt zwar nicht im Trümmern, aber sie ist im Ausnahmezustand.

Bild des Tages

IMG_3611

Frühling in der Stadt

Video

Valium

Ich hab geträumt heut Nacht..Nein, nicht heute Nacht, aber in den Morgenstunden.

Mein Traum hielt sich an einer Valiumverpackung fest , die in Grunde nur wie eine banale Bäcker aus dem Supermarkt aussah. Mein Tochter führte mir die Funktion mehrmals Valiumverpackung vor. Sie verpackte darin Waren, die nicht so schnell verderben sollten, wie an der frischen Luft. Sie erklärte mir, dass die Sachen in der Tüte statt verderben nur schlafen würden Nicht schlecht. Die kleinen Mikroorganismen einfach schlafen lassen, statt die Lebensmittel zu verderben.

Oder wollte der Traum mir eine völlig anderer Botschaft zukommen lassen?

Vielleicht das die Backwaren aus dem Supermarkt mich müde machen? 

Im übertragenen Sinne liegt diese Botschaft der Realität sehr nahe. Weil die klassischen Bäckereien fast ausgestorben sind, ich nur von Supermärkten umgeben sind, in dem das Verkaufspersonal so nebenbei die Backwaren aufbackt, begleiten mich Kopfschmerzen und Müdigkeit in einem Maße, wie ich es aus jüngeren Jahren nicht kannte. Klar, es liegt nahe, man wird ja auch nicht jünger. Aber deshalb immer müde und Kopfschmerzen? Meine Eltern wurden alt auch ohne diese Beschwerden.

“Was du immer hast” hieß es dann, wenn ich wieder und wieder über Kopfschmerzen um Müdigkeit klage. Meine Augenlider wurden schon am Tag schwer, als hätte ich mich schon am tag mit Valium voll gepumpt. dem war aber nicht so und Alkohol gibt es bei mir nur 2 mal im Jahr..Zum Jahreswechsel und Urlaub aus Mallorca. Und doch erwachte ich fast täglich mit einem verkaterten Kopf…ich nannte diesen Zustand für mich“versifft”. So nach 2 Stunden Bewegung verflogt dieses Gefühl von versifften Kopf.

Der Zufall wollte es, das ich am Tag Brot aß, was, so das Verkaufspersonal der Stadtbäckerei urgesund sein sollzte –  das Urbrot. Doch kurz nach dem Verzehr setzen die Kopfschmerzen schon am Tag ein. Diese Querverbindung war so deutlich, dass ich dem Hinweis nicht übersehen konnte. Fortan verschwand Brot von meinem Eikaufzettel. Das liegt jetzt 6 Wochen zurück und ich habe seid dem nie wieder einen Hauch vom Kopfschmerzen bekommen, die Müdigkeit ist nicht nur aus meine Körper verschwunden sondern auch aus meinen Augen.

Ein weiteren Aspekt meiner Unverträglichkeit und allergischen Reaktion auf das Brot ist auch hier drin zu finden.

Damit war es für mich klar, in meinen Magen lass ich kein Krümelchen Brot mehr, wenn er nicht von einen klassischen Bäcker stammen, die das Brot auf uralte Weise herstellen.

Was ich mit dem Beitrag sagen wollte ist, dass mir der Traum sagen wollte, lass weiter die Finger weg von Backwaren aus den Supermärkten.

Ostseemaus

Gerüche-Küche ?

Der Handel blüht auf. Das Weihnachtsgeschäft läuft zu Hochform auf. Die Waren türmen sich mannshoch in den Gängen der Supermärkte und Kaufhäuser Die in den weg gestellten  Warenberge haben sie Funktion eines klebrigen Fliegenfängers und sollen, wenn möglich direkt am Verbraucher kleben bleiben, wenn diese sie berühren.

Mein “Penny“ Supermarkt stellt seid Tagen Produkte so was von den in Weg der Eingangszone. dass man als Kunde entweder drüber klettern oder mit eine großen Bogen ausweichen muss. Sonst läuft man als Kunde Gefahr, sich von einem Einkaufszettel zu entfernen und am Ende statt Zucker, der in der Küche zum backen von Spekulatius benötigt wird, mit Toilettenpapier nach Hause kommt, das nach Spekulatius riecht.

Dafür könnte man fast das backen einsparen Zwinkerndes Smiley……

denn die weihnachtlichen Gerüche kann ich mir jetzt Dank dem weihnachtlichen Klopapier auch aus der Toilette holen.

Ostseemaus