mein gesunder Menschenverstand

sagt mir, das unsere Lebensmittel nichts mehr mit dem Leben zu tun haben. Aus ihnen wird mehr und mehr ein technisches Produkt, selbst aus tierischen Nahrungsmittel werden technisches Produkte, in der das Tier als lebendiges Rad im Getriebe eingesetzt wird. Wider besseren Wissens, dass es so nicht weiter gehen kann, wird weiter gemacht.

Vielleicht hier und da etwas entschärft, d.h. die Legehenne darf, statt in einem Käfig in der Größe eines DIN A 4 Blattes ihre Eier auf ein Fließband rollen zu lassen, wieder auf den Boden oder sogar ins Freiland und scharren, wie es die Natur für sie vorgesehen hat. Aber an die blutigen Massaker, die die frisch geschlüpften männlichen Küken über sich ergehen lassen müssen, mag ich gar nicht denken. Ich frage mich, wer sich solch eine Gräultat überhaupt ausgedacht hat.

Ich bin ein Kind vom Lande, wie man so schön sagt. Ich erlebte die Landwirtschaft noch, wie man sie schon Millionen Jahre führte. Das hatte auch seinen Preis. Den wollen wir heute nicht zahlen. weil unsere Sinne nach anderen Gütern steht. Aus uns Menschen wurden Verbraucher, die ständig Hunger nach Neuanschaffungen befriedigen wollen und müsse  (ein)sparen und fängt bei den Lebensmitteln an.

ostern-018Die Osterzeit naht und die Küken werden gern als Symbol für die Festtage genutzt. Ein Bild der heilen Welt, die es nicht mehr gibt, wenn ich an die Tierhaltung und die Schredder denke.

Es wird Zeit fürs Umdenken.

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Glücksschweine ?

Von Glücksschweinen kann hier keine Rede sein. Sie hängen hier ab, nachdem man sie industriell gezüchtet und geschlachtet hat. Nach der Teilung wartet auf  sie die Zerlegung und Verarbeitung um auf einem heimischen Herd zu Braten oder Bouletten gegart und verputzt zu werden. So ist es gedacht, das ist die Bestimmung der Schweine. Sie – die Schweine – müssen ihr Lebern lassen, damit wir Menschen leben können. Das heißt aber nicht, das wir Menschen ohne Schweinefleisch nicht leben könnten.

Aber wir deutschen lieben das schnelle Schnitzel in der Pfanne über alles.

Doch nicht jedes Schnitzel landet in der Pfanne. Eine große Menge davon landet im Müll.   Seid gestern wird uns Verbraucher das Ergebnis einer Untersuchung (Fleischatlas)  über die Medien mitgeteilt : “Deutsche werfen jährlich 346 Mio. Kilo Fleisch weg” Ich schreibe das mal in einer vollen Zahl auf 346 000 000 kg Fleisch – ab in die Tonne.

Eine Milchmädchenrechnung, weil nur auf Schweine bezogen, aber ich hab es trotzdem mal gemacht. Wie war noch das Schlachtgewicht eines  Schweines? Google weiß ja alles und spuck schon in der ersten Zeile eine Zahl aus. Durchschnittliches Schlafgewicht 95 Kg. da hab ich doch gleich mal ausgerechnet, wie viel Schwein das Wegwerffleisch ist. 3 642 105,26 Schweine werden demnach für die Tonne gezüchtet.

Die armen Schweine Weinendes SmileyWeinendes SmileyWeinendes Smiley

Ostseemaus