Dezemberfrühling

Die letzten Tage vor Weihnachten: Das Fest steht fast vor der Tür. In der Stadt verdichtet sich der Menschenstrom. Die, die ein Geschenk nicht per Mausklick übers Internet sondern über den Ladentisch erwerben wollen, werden täglich aktiver. Mich wird man ab Montag auch bei meinen letzten Angstkäufen in den Geschäften antreffen. Erst kommt der Plan, dann der Kauf.

Die Spannung steigt.

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Frohes Fest

Die Geschenke für die Lieben sind schon im Koffer, die letzten Reisevorbereitungen getroffen. In der früh geht es los, die Reise zum Weihnachtsmann. Naja..nicht wirklich zum Weihnachtsmann,  sondern den Ort der Bescherung. Ich hoffe, es wird eine schöne Bescherung .

Allen Bloggern und Lesern, die auf diese Seite landen, wünsche ich ebenso ein schöne Bescherung und frohe Festtage im Kreise der Familie.

Weihnachtsgruss

 

Ein wenig kitschig das Bild. aber es erinnert mich an alte Zeiten.

Ostseemaus

das erste Lichtlein brennt

Rostocker Weihnachtsmarkt auf Höhe Fischerbastion

Nur im Vorbeifahren  aus der Straßenbahn konnte ich einen ersten Blick auf Rostocker Weihnachtsmarkt 2014 nehmen. Die Schausteller und Budenbetreiber haben sich eng an eng in der Kröpi, Steintraße und auf der Fischerbastion aufgestellt und warten auf möglichst viel Besucher aus Rostock und Umgebung. Das große Geschäft hat begonnen und bis zum 24.12. werden jede Menge Geschenke gebastelt und  gekauft werden.

Das große Rätselraten “was soll ich schenken?” wird mich die nächsten Wochen begleiten.

Wie wäre es z.B. mit einer Insel? Eine Insel für die Familie ? Doch dazu müsste erst ich einen Volltreffer im Lotto landen.

Aber eine Insel? Das wäre doch keine so schlechte Idee.

Sie sollte leicht erreichbar sein und doch weit genug weg, das man schon auf den Weg der Anreise den Alltag vergisst. Nachdem man die Brücke passiert hat, vom Festland auf der Insel  angekommen ist, wird man für die Stunden oder Tage auf der Insel wieder in die Jahre der kindlichen Leichtigkeit zurück geführt. In eine Zeit, in der man beim Aufwachen nicht an die täglichen Pflichten mehr denkt, sondern den Tag mit einer kindlichen Neugier erwartet, hungrig nach Abenteuer voller Spaß und Spannung. Ich denke, solch eine  Insel würde bei meiner Familie gut ankommen.

Von dieser Insel kann ich nur träumen  und mich dabei an die kindliche Leichtigkeit wieder zurück erinnern.  Die Insel Rügen, meine alte Heimat war für mich viele viele Jahre genau solch ein Ort. Dieser Ort wog kein noch so teures Geschenk auf.

Aber nichts währt ewig und so werde ich wieder viel Gedanken machen, was ich meinen Lieben zu Weihnachten schenken werde.

Heut wurde das erste von 4 Lichtern angezündet und die Feiertage kommen nähe rund näher.

Ostseemaus

Bildergeschichte

An Tagen wie Weihnachten wäre ich gern wieder ein Kind, denn die Vorfreude auf die Geschenke beherrschte schon viele Tage vor der Bescherung mein Innenleben. Ob sich meine Wünsche erfüllen werden ? Von mir unbemerkt verschwanden Spielzeuge Tage vor Weihnachten. Diese fanden sich repariert oder neu raus geputzt wieder unter dem Tannenbaum. Mein Eltern konnten damals nicht so in die vollen greifen, wie wir es heut gewöhnt sind.

Auf die Kinder von heute warten viele Geschenke und die Spannung steigt für sie, wenn sie auf die zahlreichen Päckchen schauen. Doch bevor es so weit ist, macht sich meine Familie noch auf den Weg in die nahe  gelegene Kirche

Das Geläut im Glockenturm kündigte die Feierstunde am frühen Nachmittag für die Kirchengemeinde an und versetzte mich wieder in einen Rückerinnerungsmodus, in de Zeit, als ich noch in meinem Heimatdorf auf der Insel Rügen lebte. Die Kirchenglocken gehörte zum Klangbild des Dorfes und die in Hamburg brachte damit ein altes Heimatgefühl wieder zurück.

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Bild

Fest der Familie

Wie jedes Jahr zu Weihnachten laufe ich der Zeit hinterher. “Waaaas… in 3 Tagen ist schon die Bescherung?” Wider bessere Planung laufe ich dann doch erst auf den letzten Drücker los, um die Geschenke für meine Familie zu besorgen. Alles soll stimmen und passen. Die  Geschenke soll nicht nur mir Spaß machen, sondern auch den Beschenkten. Für die Kleinen ist schnell was gefunden, für die Großen wird es schon etwas schwieriger. Die Überflussgesellschaft macht das Schenken nicht leicht und zum Geldbeutel muss es auch passen.

Bisher hatte ich immer das Glück, während der Feiertage mit meiner Familie zusammen zu sein, bis auf eine Ausnahme. Damals kam mein erstes Kind zu Welt. Nur wenige Tage vor Weihnachten und traditionell musste die junge Mutter bis 7 Tage nach er Geburt in der Klinik bleiben. Das war das einzige Weihnachtsfest, was mich von meiner Familie trennte. Als es am 24.12. dunkel wurde und in den Häusern die Kerzen an den Tannenbäumen angezündet wurden, litt ich leise für mich hin. ich erlebte diese Stunden der Trennung von meiner Familie als Qual, obwohl der Anlass, der mich in der Klinik fest hielt, ein besonders erfreulicher war. Ich hatte meinem erstes Kind geboren Zwinkerndes Smiley Zwinkerndes Smiley …ein Wunder der Natur, das aus meinem Körper kam.

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Gerüche-Küche ?

Der Handel blüht auf. Das Weihnachtsgeschäft läuft zu Hochform auf. Die Waren türmen sich mannshoch in den Gängen der Supermärkte und Kaufhäuser Die in den weg gestellten  Warenberge haben sie Funktion eines klebrigen Fliegenfängers und sollen, wenn möglich direkt am Verbraucher kleben bleiben, wenn diese sie berühren.

Mein “Penny“ Supermarkt stellt seid Tagen Produkte so was von den in Weg der Eingangszone. dass man als Kunde entweder drüber klettern oder mit eine großen Bogen ausweichen muss. Sonst läuft man als Kunde Gefahr, sich von einem Einkaufszettel zu entfernen und am Ende statt Zucker, der in der Küche zum backen von Spekulatius benötigt wird, mit Toilettenpapier nach Hause kommt, das nach Spekulatius riecht.

Dafür könnte man fast das backen einsparen Zwinkerndes Smiley……

denn die weihnachtlichen Gerüche kann ich mir jetzt Dank dem weihnachtlichen Klopapier auch aus der Toilette holen.

Ostseemaus

erste Vorboten

Neuer Markt Rostock

Die ersten Vorboten für Weihnachten 2013 stehen schon auf dem Neuen Markt. So richtig passt der Anblick einer Weihnachtspyramide noch nicht in meinen Zeitgeist. Aber der Handel will sein Hauptgeschäft des Jahres machen.

Weihnachtsbuden

Noch sehen die Weihnachtsbuden auf dem Uniplatz wie zu groß geratene Hundehütten aus, doch in wenigen Tagen drängen sich die Menschenmassen an ihnen vorbei oder bleiben stehen, um sich nicht nur die Mägen zu füllen, sondern auch die Weihnachstpäckchen für ihre Angehörigen.

Die Wunschzettel der Kleinen sind schon geschrieben, die Wunschzettel der Großen müssen vielleicht noch überarbeitet werden. In einer Gesellschaft des Überflusses, keine leichte Aufgabe seine Angehörigen noch zu überraschen. Das war im Zeitalter der Mangelware einfacher. Der Beutejäger trifft als Weihnachtsmann auf mit Waren zugestellte Verkaufsflächen und prall gefüllte Regale. Schon jetzt kommt man als Kunde vor lauter Warenfülle in den Geschäften kaum vorwärts. Jeder Händler will der erste sein, der seine Waren an den Kunden bringt.

Na..dann – auf die Plätze, fertig, los 😉 auf ins Getümmel der Weihnachtsgeschäfte 🙂

Ostseemaus

Frohes Fest

Besinnliche Festtage..das kann man immer wieder lesen..wenn es um die Feiertage zur Weihnachtszeit geht. Früher dachte ich immer, es geht dabei um Ruhe, Stille, die sich nach der Hektik der Weihnachtsvorbereitung einstellen soll. Einfach mal alle 5we grade sein lassen, viel Essen und Schlemmen, Spaziergänge im Schnee, wenn vorhanden und sich über die Geschenke freuen Abe  auch darüber freuen, wenn die eigenen Geschenke bei den Beschenkten gut ankommen sind.  Achja…der Schnee von gestern ist wieder verschwunden….dieses Jahr soll es den wärmsten Weihnachtstag aller Zeiten werden. Ein Folge des Klimawandels?

Besinnliche Festtage..oder sollen wir uns wieder besinnen…auf etwas besinnen, was uns abhanden gekommen oder verloren gegangen ist? Bei mir ist es die große Familie von damals…sie ist mit den Jahren gewachsen und dann wieder geschrumpft. Entweder durch Tot oder Streit. Sollten die Zerstrittenen sich nicht wieder darauf besinnen, was wirklich wichtig im Leben ist ?  Für mich war es immer die Harmonie in der Familie..dafür war ich auch bereit, mich etwas zurück zu nehmen. das hört sich heroisch an..”Einer für alle”. In dem neuverfilmten Märchen “Frau Holle” lässt man den Geschichtenerzähler wiederholt sagen:

“Es kommt alles zurück.

Das Gute, das Böse, das Pech und das Glück, Es kommt alles zurück”

Besinnliche Festtage…ich werde mich besinnen, auf das was mir wirklich wichtig ist..egal ob Familie oder freudvollen Umgang mit Verwandten, Bekannten…ja auch mit der Umwelt und dem Klima…so weit es in den letzten beiden Fällen in der Macht liegt. Auch hier gilt:

“Es kommt alles zurück.

Das Gute, das Böse, das Pech und das Glück, Es kommt alles zurück”

Mit wenigen Worten fasst dieser Satz für mich alles zusammen, worauf ich mich wieder besinnen werden, aber auch an eine indische Philosophie, die auch bei uns zum Teil bekannt ist:

Ende gut, alles gut” Das ist nichts neues für mich. Aber was ist, wenn das Ende doch noch nicht gut ist?

Dann es ist noch nicht zu ende. Also warte ich geduldig auf ein gutes Ende in jeder Hinsicht, auch wenn es zeitweise hier und da nicht so aussieht.

Ich wünsche euch allen ein Frohes Fest und besinnliche Tage

Ostseemaus