So langsam muss doch mal…

…Schluss mit Lustig sein. Seit 8 Jahren warte ich darauf, der das Junge sich und sein Drogenproblem in den Griff kriegt. Die Rede ist von Menowin Fröhlich  und seiner begnadeten Sängerstimme. Ja. ich weiß. ich weiß, bei einige kommt jetzt ein Aufschrei. „Was erwartest du von einen Drogensüchtigen und Knasti?“ Man wird mich fragen. „Was erwartest du von einem wie diesen ?“ Ich erwarte, das er sich einkriegt, sich auf die Beine stellt und endlich als Sänger was auf die Beine zu stellen und von sich Reden macht..

Als er sich bei DSDS 2010 bis an den zweiten Platz sang, verfolgte ich DSDS noch mit Interesse und fieberte mit meinen Favoriten. Und ich rechnete fest mit seinen Sieg. Ich denke, er rechnete auch damit, denn er stand benommen neben seinen Konkurrenten, der für seine harte und konzentrierte Arbeit als Sänger belohnt wurde.

Im Nachgang hörte man von Menowin Fröhlich nur noch über Drogenprobleme und Haftstrafen.  Doch nun soll Schluss damit sein. Jetzt sollte er loslegen, noch bevor ich den Löffel abgebe und das zeitlich auf Erden segne. Bin ein Fan der älteren Generation und kann nicht Ewigkeiten warten. Hab schon überlegt, ob ich ihm mal einen Mail zukommen lasse….. 🙂

Ich warte auf dein Durchstarten und will endlich was von dir hören !!

Ich warte auf Titel, die ihm und seine Stimme auf den Leib geschrieben wurden. Vielleicht sollte Dieter Bohlen ihn noch mal unter seine Fittiche nehmen. Er wollte sich ja mehr um den Nachwuchs kümmern. Diese begnade Stimme sollte nicht verkümmern.

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Schatzi

Sie bewegen sich wie dunkel Gestalten zwischen den Urlaubern am Strandabschnitt. Sie scheinen überall zu sein. Am Strand und in den Straßen. Sie wollen den Besuchern permanent etwas verkaufen. Egal ob tagsüber am Strand oder Abends z.B. in der sogenannten Bierstraße oder Nachts auf der Promenade. Mit viel Ausdauer soll sinnloser unbrauchbarer Schnickschnack an den Mann gebracht werden. Uhren oder Sonnenbrillen, die nach kurzem Gebrauch zerfallen oder Ketten und Armbänder, die, wenn sie getragen werden, sich schon am selben Tag in ihre Einzelteile auflösen .  Die Waren tragen sie an ihren Händen, die schrillen Perücken auf dem Kopf, damit sie weit zu sehen sind. Wer Mitleid hat, kauft mehr als andere. Deshalb vermied ich jeden Blickkontakt, damit sie sich von mir nicht angesprochen fühlten.

Manchmal sah ich sie zu Hauft an einer Stelle, ihre Gesichter gelangweilt und ausdruckslos, irgendwie traurige Gestalten. Das war vielleicht ihr Sammelpunkt. Hinter einer Tür war vielleicht die Zentrale, die sie mit Waren ausstatte und wo sie die Einnahmen abliefern mussten  Ich wollte ein Foto, als sie so traurig auf den Treppenstufen da saßen,  von ihnen gemachen, doch dann unterließ  ich es. Wahrscheinlich war es mein Respekt vor dem Leben der anderen, das ich mit ihnen nicht teilen wollte, das aus meine Sicht nur ein trauriges Leben sein konnte .  Wer dem gegenüber etwas gelassener war, konnte auch lockerer damit umgehen, als ich.

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