auf der Durchfahrt

Auf den Weg nach Kiel mit dem Fernbus durchquerte ich auch Wismar. Ich Machte die Aufnahme aus dem Bus und stellte sie auf meinem Instagram-Account online. Gar nicht mal so schlecht, denke ich mal 🙂

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#wismar

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Tag und Nacht

Treffe ich am Urlaubsort ein, dann denke ich: „Toll, noch so und so viel Tage liegen vor mir“ Eine gefühlte Ewigkeit mit viel Zeit, die ich für mich allein habe. Ich muss weder zur Arbeit, noch putzen, noch Betten manchen, noch Essen kochen, noch abwaschen, ich muss nur aufstehen und den Tag für mich gut sein lassen. Ich sag euch was, man kann sich daran gewöhnen. Aber ohne einen Volltreffer im Lotto wird sich das Luxusleben nur auf ein paar Tage im Jahr beschränken.

Unser Stammhotel

Mit Meerblick war gebucht, aber das Zimmer wird erst vor Ort vergeben. Wir hatten Glück und bekamen auf Wunsch ein Zimmer in der 6. Etage des Hotels. Höher hinaus kommt man in dem Hotel nicht. Die beliebte Mittelmeerbucht lag uns zu Füßen.

Für alle Besucher, die die absolute Stille lieben, wird dieser Ort zu laut sein. Denn Tag und Nacht dringt der Straßenlärm und das permanente Rauschen des Mittelmeeres bis ins Zimmer vor. Aber für uns war der Lärm kein Thema. Ich kann den Lärm gut ausblenden oder ich schloss die Balkontür, wenn ich noch bis in die Puppen schlafen wollte. Außerdem zog es uns jeden Abend in die Nacht und wir kamen erst gegen 5 Uhr wieder heim.

Uns zog es am Tag an den Strand und am Abend in die bunte Nacht.

Ebenso, was dem Lärm betrifft, gilt auch für die Menschen am Strand, die eng bei einander liegen. Im Juni und Juli sollen der Strand leer gewesen sein, aber im September strömten wie gewohnt die Massen wieder nach Mallorca. Die „Mittelalter“ hielt der Insel die Treue, die jungen Wilden blieben in diesem Jahr weg. Die haben sich ein anderen Domizil gesucht. Die Maßnahmen gegen den Sauftourismus haben erste Wirkungen gezeigt.

Wir hatten so unsere Laufstrecke, wenn es in die Nacht geht. Wir trafen immer gegen 22.30 Uhr in der Bierstrasse. Die Plätze waren knapp und die Stimmung auf Hochtouren. Als erstes machen wir uns zu „Yvönnchen“ auf dem Weg.(links im Bild)

Yvonne arbeitet im „Palmeiras Biergarten“ als Kellnerin und das nun schon seit 20 Jahren. Wir nennen sie Yvönnchen, weil sie kaum zu sehen ist, wenn sie sich mit dem voll beladenden Tablett durch die Menschen drängt.

Um 0 Uhr wird die donnernde Musik abgeschaltet und bis wir uns auf den Weg zur nächsten Etappe machen, dauert es etwas. Die Gespräche zu Ende führen, die Rechnung bezahlen. Doch um 1 Uhr kennt auch das Personal kein Pardon. Sie stapeln Tisch und Hochstühle, fegen die Straße und spätestens um 1.30 Uhr ist von dem Treiben der Menschen nichts mehr zu sehen.

Auf uns wartet eine weitete Etappe. Der Bolero, eine Diskothek mit einer Liveband, die sich „Sunny Way“ nennt. Mal nix aus der Tonspurkonserve, sondern live gespielt und gesungen. Die Band begrüßte uns mit Freude, man kennt uns schon :D. Zum Abschluß dieses Beitages noch ein kleiner zusammengestellter Videoclip, der die Sängerin nach getaner Arbeit zeigt. Sie tanzt mit einem Kellner, der auch froh ist, das die lange Nacht bald beendet ist.

bildhaft zusammen gestellt

Die Heimat hat mich wieder und das schon seit letzten Samstag. Doch Zeit für den Blog hatte ich noch nicht. Also dachte ich heute, warum nicht einen kleinen Videoclip zusammenstellen und als erste Zusammenfassung den netten Lesern anbieten. Er dauert nur eine knappe Minute, dafür habe ich dann doch gute 2 Stunden investiert. Schuld daran ist die Qual der Wahl. Man kommt mit einer gefühlten Million an Bildern wieder heim und daraus etwas auszuwählen trieb mir heute Vormittag den Schweiß auf die Stirn.

Naja.. und dann noch der Video-Editor, deren Bedienung ich mir so nebenbei aneignen musste. Deshalb verwendete ich fast nur Bilder. Das Ergebnis ist dürftig, aber Frau kann ja noch besser werden.