nur für Frühaufsteher

Ungewöhnlich früh wurde ich gestern wach, es war noch dunkel. Dabei geht die Sonne im September schon (noch) früh auf.

morgens um 5 Uhr

Die Wolkenwand am Horizont sah außergewöhnlich aus, denn sie stand für eine gute Stunde still.

 

nur langsam wird es Tag

Wenig später ging die Sonne auf  und der Horizont über den Wolken erhellte sich allmählich.

die ersten  Strahlen

So schön kann auch der Morgenhimmel sein. Und das kurze Naturschauspiel sah ich nur aus meine Schlafzimmer an.

Schlafzimmer mit Ausblick

Frau gönnt sich ja sonst nichts 😀

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Die 27. Hansesail

fiel fast ins Wasser, also nur wettermäßig. Während heute die Sonne das Herz der Veranstalter uns Besucher erwärmt, mussten gestern die Besucher aushalten und sich nicht nicht vom Dauerregen in die Flucht schlagen lassen.

dichte Wolkendecke über der Hansesail

Uns begrüße die leuchten farbige Kulisse der Schausteller in einem rundum Grauschleier. Die Regenwolken schienen sich auf die Stadt abgesenkt zu haben. Umkehren oder mit eintauchen ? war die Frage, die wir uns stellten. Wir entscheiden uns, mit einzutauchen.

gut gerüstet

So gut gerüstet wie die Besucher, wie links auf dem Bild zu sehen ist, waren wir nicht. Die Regenjacke sollte es bringen. Tat sie es auch. So schnell brachte ich meine Besuch der Sail nicht hinter mir. Schnell durch die Menschenmenge und dann auf die andere Seite des Ufers, das war unser Ziel.

einsamer Barkeeper

Vorbei an den Buden und Bierzelten, aus denen die Stimmungsmusik laut nach außen dröhnte. Die Menschen hatten trotz Regen Spaß – schließlich ist die Hansesail nur einmal im Jahr. Für schöngeistige Getränke wurde an jeder Ecke gesorgt. Mann oder Frau kann sich das Wetter auch schön trinken. Zwinkerndes Smiley

nichts als die Wahrheit

So richtig farbenprächtig kam die Wahrsagerin mit ihrem wasserdichten Zelt rüber. Ob sie grade für einen Besucher der Hansesail in die Zukunft schaut ? Man sagt den Wahrsagerinnen nach, dass sie auch hochrangige Politiker und Wirtschaftsleute zu ihren Kunden zählt.Ich fragte mich, ob ich auch einen Blick in die Zukunft wagen würde.?

ein letzter Blick auf die Sail

Bevor wir die Uferseite wechseln, noch ein letztes Foto von der Sail. Die Regenwolken hängen quasi schon am Boden, doch wir wollen noch bis zum Feuerwerk ausharren. Dazu lassen wir uns mit der Fähre übersetzen.

Gehlsdorfs kleine Fähre

Vom gegenüberliegenden Ufer kann man dem Treiben der Sail aus der Entferung zusehen und auch zuhören, ich bin jedes Jahr auf s Neu erstaunt, wie die wirklich kleine Personenfähre sich zwischen die zahlreichen Segelschiffe, die den Stadthafen verlassen und oder wieder einkehren durchmanövrieren.

Eins von den großen Segelschiffen kam traf erst spät wieder im Stadthafen ein, Die Segel waren nur zum Teil eingezogen und die Eigenbeleuchtung lies der Segler wie einen Brillanten in der Dunkelheit leuchten.

Einlauf am Abend

Bis zum Beginn der Feuerwerks um 22.40 Uhr mussten wir uns im Regen noch die Zeit um die Ohren schlagen oder irgendwo einkehren, Auch auf der anderen Seite der Ufers gab es eine kleinen Festplatz in der Nähe einer alt eingesessen traditionelle Gaststätte „Zum alten Fährhafen“. Da würde es warm und trocken sein und schon saßen wir im maritimen Restaurant, das es schon seit einer gefühlten Urzeit gibt. Ich wärmte mich mit einer heißen Schokolade auf. Frau gönnt sich ja sonst nix. Punkt 22.40 Uhr stürmten alle Gäste vor die Tür des Restaurant und wir bestaunten gemeinsam das alljährliche Feuerwerk zur Hansesail

Feuerwerk

wieder einmal in den Süden….

hat es uns Frauen gezogen. Wieder mal nach Spanien, auf des Deutschen liebsten Insel, Mallorca. Noch vor dem Aufstehen (4.00 Uhr) mussten wir uns auf den Weg machen. Unser Flieger würde um 6 Uhr sonst ohne uns losfliegen. Die Fluggesellschaft von Airberlin sollte uns auf die Insel bringen fliegen.  Unser Abflug verzögerte sich etwas, die Transportbänder standen still und wir konnten unsere Koffer nicht so schnell loswerden wie sonst. Deshalb startete der Flieger verspätet, wir standen in einer “Warteschleife”. Es war ein kommen und gehen.. natürlich im alles im Flug.

Landeanflug auf Hamburger Flughafen

Bevor wir starten konnten, musste unser Flieger die Ladungen eines anderen Fliegers abwarte. Hinter uns reihten sich schon die nächsten Flieger um auf die Start –und Landebahn zu kommen.

Über Hamburg nach dem Start

Wenig später lag auch schon Hamburg unter uns. Wir hatten herrliches Flugwetter und so konnte ich den Flug auch ohne Turbulenzen genießen. Nach 2 1/2 Stunden hatten wir schon spanischen Boden unter uns. Massen an Menschen strömten aus dem Flughafengelände. Fast könnte man glauben der Rest der Welt treibt sich auf Mallorca rum. 10 Tage spanische Sonne und Spaß lagen vor uns.

Hotel Playa Golf

Schon am Vormittag konnten wir unser Hotelzimmer im Playa Golf  beziehen. Es liegt genau gegenüber dem B6 und gehört zu den ältesten Hotels vor Ort.  Vor dort aus können wir sternförmig ausschwärmen, erreichen binnen weniger Minuten alle bekannten Lokalitäten. Ja, wir Mädel gehören zu der Sorte Urlaubern, die sich auch wegen der Partymeile dort einfliegen lassen. Wer weiß, wie lange der Spaß dort noch dauern wird. Die sogenannten “Krawalltouristen”   arbeiten grade daran, dass man uns Deutsche auf der Insel nicht mehr haben möchten, wenn man den Worten des Bürgermeisters von Palma folgen wird.

Große Erwartungen setzte man in die Verwandlung vom B6 – im Volksmund Ballermann 6 genannt.  Man hofft, dass die trinkfreudige Gesellschaft nun fern bleibt. Was dem B 6 betrifft, halten die Menschen sich nicht dran. Sie treiben trotzdem ihren Spaß weiter.

der Neue Ballermann 6

Die Mauer zum Strand wurde entfernt. Der Strandabschnitt in der Breite vom B6  mit Sonnenschirme mit Liegen ausgestattet, die man nur bezahlt, wenn man Geld im Überfluss hat. Für 45 € pro Tag kann man sie in dem Abschnitt Schatten und Bequemlichkeit kaufen. Dieser Strandabschnitt blieb während der Tage, als ich dort war, fast immer leer. Es lohnte sich nicht mal ein Foto davon zu machen, weil nur Sand und zusammengeklappte Schirme als Motiv gewesen wäre. Dafür sah es 10 Meter rechts und links aus, wie ich es schon seit Jahren dort kenne.

individuelle Strandidylle
indivyduelle Strandbar
Einheitslook der Gleichgesinnten
fliegende Händler
Schulterschluss

Diese Aufnahmen machte ich auf dem Weg zum MEGA Park und es scheint, als würden sich diese Richtung verlagern. Im MEGA Park liegt am B 5 und kann man schon am Tag die große Sause machen. Wer empfindliche Ohren hat, wird dem MEGA Park nur mit Ohrstöpsel betreten können, wenn er überhaupt sich unter die Leute mischen will.

Megapark mega voll mega laut

Die Mädels meiner Truppe hatten keinen Bock auf MEGA Park. sie gönnten sich Sonne und Strand.

Strandmietzen 😉

Ich bin kein Sonnenanbeter und so zog ich um die Häuser am S`Arenal und brachte statt Sonnenbrand eine große Sammlung von Bildern mit.

Hotellzimmer mit Ausblick am Abend

Das war der erste Teil und der nächste folgt dann bald.

Geschichten, die das Leben schreibt

Nach ein paar Tagen auf Mallorca kam ich diesmal mit einem ganz anderen Eindruck wieder in die Heimat.

Wie immer waren die meisten Besucher nicht nur zum sonnen auf Mallorca,  sondern sie wollten , wie sollte es anders sein, auch tanzend und feiernd  durch die Nacht ziehen. In Deutschland kommt meine Freude am Tanzen einfach zu kurz, deshalb zog es mich auch in die Nacht und das bunte Treiben. Ich nenne es gern Karneval der Nacht

Jedes Jahr gibt es den besonders beliebten Partyhit, der dann fast aus jede Ecke zu hören ist. In der Regel ist es Musik, die die Menschen richtig anheizt, eben richtiger Partykracher. Dieses Jahr war es nicht „Atemlos durch die Nacht“, davon gab es im letzten mehr als genug zu hören. Für den Sommer 2016 entschieden sich die Menschen für einen anderen Titel und sie singen ihn mit voller Inbrunst mit, wenn der schlichte Text und die eingängige Melodie aus dem Lautsprecher tönt.

„Was ist das?“ fragte ich mich, als ich die Stimmung des Liedes aufnahm. Trotz großer Bemühungen konnte ich die Hauptzeile nicht wirklich verstehen, obwohl Hunderte in Partyzelt die Titelzeile laut mitsangen. Ich verstand nur Bahnhof um genau zu sagen „Immala“.  Hätte ja auch was spanisches sein können, englisch war es jedenfalls nicht. Der gesungene Text ging im Partylärm unter, nur die Hauptzeile, da waren sich alle einige, die konnten und wollten alle  möglichst laut mitsingen.

Dieser Partyhit hatte etwas, was die anderen Hits bis dato nicht hatten. Doch was war daran anders? Mit dem Ohrwurm ging ich wieder zurück ins Hotel und fragte die Mädels, mit denen ich nach Spanien gereist war, was das für ein Lied wäre. Sie klärten mich auf. Das hieße nicht „Immala“ sondern „Die, die immer lacht Achja ? Darin ist vom Lachen die Rede. Aber warum schwingt es trauriges in mir mit, wenn ich die Musik höre?

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Verwandlung

Als ich  mir gestern die Aufzeichnung zur Anfertigung eines farbigen Zentangle ansah, wollte ich  meinen Augen nicht trauen, Die Täuschung einer plötzlichen und perfekten Tiefenwirkung setzte für meine Augen ein, als von der Künstlerin die roten Kreise ausgefüllt wurden.

Aber seht selbst ..

Ostseemaus