Malerische Kulisse

Heute Vormittag war das Wetter zweigeteilt. Auf der rechten Seite der Bucht regnete es – über Palma – auf der linken Seite schien due Sonne. Auf der rechten Seite bildete sich der Regenbogen über Palma. Selten bekam ich in meinem Leben einen Regenbogen seiner ganzen Pracht zu sehen.

Gruß aus Spanien

Über den Wolken

Der Flug ging wie geschmiert und ohne Rüttler. Wir waren wieder auf dem Weg nach Spanien. Nach 2 1/2 Stunden Flugzeit hatten wir wieder spanischen Boden unter den Füßen. Mir war so, als wären keine zwei Jahre seit unserer letzten Reise vergangen. Alles war wie gehabt. Menschen, Menschen, Menschen.

Vor dem online Einchecken mussten wir einen formellen Gesundheitscheck machen. Dafür bekam jeder Fluggast einen QR Code. Nur damit konnten wir das Flughafengelände verlassen. Aber Hut ab. Alles war gut durch organisiert. Wir wurden zügig zum Kontrollpunkt durchgeleitet, dann den QR Code auf den Scanner gelegt und das war’s.

Wir bekamen wieder ein Zimmer mit Ausblick auf s Mittelmeer. Das kostet etwas. Naja, dafür ist der Ausblick unbezahlbar.

Die Abende werden dieses Jahr wohl eher gediegen verlaufen. Also nix mit tanzen bis in die Puppen, sondern artig in den zahlreichen Restaurants sitzen und klönen.

Aufstieg

Man glaubt es kaum, aber auch im Trainingsbetrieb kann man Karriere machen. „Du bist jetzt die Stützpunktleiterin“ Meine Kollegin ist ab dieses Jahr in Trainer-Rente gegangen. Die hatte sich um alles gekümmert, was drum rum war, Anwesenheit feststellen, die Gespräche mit den Eltern führen und was es sonst noch zu regeln gab. Ich wollte aber noch weiter machen. Mit den Kindern arbeiten hält jung, schon allein, weil man sich immer wach sein muss, wenn man mit Ihnen arbeitet. !00% Präsenz ist das Minimum, was man aufbringen muss. Noch besser wären 200 – 300 %

Im August stand ich erst einmal ein paar Wochen mit den Kindern allein in der Sporthalle. Puhh..ich kann euch sahen, das war in den letzten Wochen ein richtiges Stück Arbeit. Steht man allein und ohne Plan vor den Kindern, dann „fressen“ sie einen und machen was sie wollen. Ab September kommt endlich der Zweitrainer mit in die Gruppe und dann wird s leichter. Der Zulauf ist groß, auf der Liste stehen schon 30 Kinder.

Gestern übergab ich erst mal die Gruppe an meine Vertretung, denn bei mir steht wieder Mallorca auf dem Plan.

Nach 2 Jahren sind wir reizenden Mädels wieder da, auf der Lieblingsinsel der Deutschen. Es wird in diesem Jahr alles eher verhalten ablaufen, aber immerhin, es geht wieder los. Ab September reist eher die ältere Generation an, d. h. die Mehrheit der Touristen sind wie ich im Rentenalter. Also werde ich morgen mit der Eurowings aufsteigen und mein Abendbrot schon im unserem geliebten Hotel einnehmen und anschließend die Füße hochlegen. 🤩😎

Viel mit Tanzen wird es noch nicht gehen, aber damit kann ich leben. Im Geiste nehme ich alle mit, die nicht mehr unter uns sind. Ich werde, wann immer es geh, in Liebe an sie denken und hoffen, dass es ihnen, da wo sie jetzt sind, genau so gut geht, wie mir.

Angesichts der Schicksale der drei Verblichenen, kann ich jedem nur raten, statt im Groll zu verharren, sich auf die Freude im Leben zu konzentrieren.