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der Himmel kann warten

Und, kaum hab ich mich einmal umgesehen, ist mein Urlaub auf Mallorca in die Geschichte eingegangen. Kaum zu glauben. Heut sah ich mir noch einmal die Bilder an und kann gar nicht glauben, dass ich für 9 Tage in die Spanien war. Aber noch weniger konnte ich glauben, dass die Möglichkeit bestand, dass ich gar nicht erst an meinem Urlaubsort ankommen könnte. Nur ab und zu holte mich ein Gedanke ein. Was ist, wenn der Flieger abstürzt? Kaum taucht ein ängstlicher Gedanke zum Fliegen auf, wische ich ihn auch schon fort. Täglich gehen tausende und abertausende Flugzeuge in die Luft und alle sind heil wieder runter gekommen. Warum also sollte der Flieger von „Condor“ nicht auch heil runterkommen?

Bevor wir als Mädelsgruppe gemeinsam in die Luft gehen können, musste ich vor meiner Abreise noch ein paar Vorbereitungen treffen. Dann standen endlich der Reisekoffer vor der Tür und meine Fahrt mit dem Fernbus nach Kiel war meine erste Etappe für unsere gemeinsame Reise.

Am nächsten Morgen .. ach, was schreibe ich, noch in der Nacht stand das Taxi vor der Tür. Zu um 3.20 Uhr bestellt und es stand pünktlich bereit. Nach einer knappen Stunde Schlaf mussten Schwesterherz und ich uns wieder aufraffen, der Flieger wird auf uns nicht warten. Mein Schwester wohnt am Stadtrand von Kiel und wir machten uns deshalb als erste auf den Weg. Unterwegs würde die 3.aus unserem Bunde noch dazu kommen und gemeinsam sollte es zum Flughafen Hamburg gehen.

Meine Schwester setzte sich neben den Taxifahrer und ich döste auf dem Hintersitz. Kaum Verkehr auf der Straße, nur ein paar LKW s zogen auf der Gegenfahrbahn an uns vorbei. Ich sah aus dem Seitenblick ihre gefühlten tausend Lichter auf Motorhaube und rund um die Fahrerkabine. Ich wusste gar nicht, dass die Brummis bei Nacht wie überbelichtete Tannenbäume aussehen.

Es rauschte ein Brummi seitlich vorbei, schon kam der nächste Brummi und der nächste Brummi war auch schon in Sicht. Einer nach dem anderen, kurz hinter einander. Der dritte Brummis hätte auch an meinem linken Auge vorbei fahren müssen, tat er aber nicht Unausgeschlafen, wie ich war, wunderte ich mich, dass das Lichtermeer des Brummis direkt auf uns zu fuhr und nicht, wie anderen wenige Momente zuvor, nicht links an uns vorbei fuhr. „Warum fährt er auf uns zu?“ Irgendwas stimmt da nicht. Irgendwas ist hier nicht richtig. Während ich mich wunderte und mich fragte, was hier nicht richtig ist, machte der Taxifahrer eine Vollbremsung und lenkte das Auto zeitgleich nach rechts. Ruckartig standen wir am rechten Rand eine Straßengrabens und nun stimmte auch das Bild wieder, was ich sah. Der Brummis zog links an uns vorbei.

„Wollte der uns überfahren?“ fragte ich naiv. Ich war noch nicht aus meinen Wundermodus raus. Hatte ich vielleicht als nächstes gedacht, das Taxi fährt die Flügel aus und überwindet im Überflug dem Brummi, der von der Gegenrichtung auf unserer Fahrbahn kam? Der Taxifahrer wetterte dem Brummifahrer hinterher, weil dieser wahrscheinlich mit Augen zu und durch auf unserer Fahrbahn die beidenBrummis überholen wollte und Dank des Taxisfahrer an uns vorbei rauschen konnte. Er hatte ja grade zu einem Überholmanöver angesetzt und deshalb beschleunigt. „Klar, wir wären jetzt platt gewesen. Den Frontalzusammenstoß hätten wir nicht überlebt“ sagte meine Schwester.

Ich fasse für mich zusammen. An diesem Morgen wären wir auch unter diesem Umstanden in den Himmel gegangen und ich wahrscheinlich mit dem fragenden Gedanken, warum der 3. Brummi nicht links an uns vorbei zieht, wie die anderen beiden auch, sondern seine Lichter direkt auf die Frontscheibe des Taxis zufahren. Für mich war der Moment so ein Art Nahtoderfahrung, bei der ich feststellte, dass meine Seele wundernd in die Himmel aufgestiegen wäre. Ich erinnerte mich noch an den Titel der letzten Blogeintrage „Die Tage sind gezählt“ Ich fand sie damals makaber und deshalb lustig.

Doch das Schicksal hatte zum Glück für uns zwei Schwestern kein so dramatisches plötzliches Ende vorgesehen und vor uns lagen wieder 9 lustige gemeinsame Tage auf Mallorca. Unser Flieger hob pünktlich 6.20 Uhr vom Hamburger Flughafen ab.

Von dem Schrecken in den frühen Morgenstunden erholten wir uns schnell, denn unser Fokus war ja auf Urlaub gerichtet. Nur ab und an schoss mit der Schrecken wegen des Beinaheunfalls noch in die Glieder.

Hotelzimmer mit Ausblick

Wie erhofft bekamen wir wieder ein Hotelzimmer in der oberen Etage und die Bucht lag wieder vor unseren Füßen. Die Mädels legten erst mal die Füße hoch und ich hielt den Moment auf der Kamera fest.

Der erste Urlaubstag kann beginnen

Nein, auf dem Tisch liegen keine Zigaretten, sondern ein Rommyspiel. Die Mädels haben endlich das Rauchen hinter sich gelassen und da dachte ich, falls sie doch noch eine Jieper auf eine Zigarette bekommen, dann sollten sie sich z.B. mit einen Kartenspiel ablenken können. Aber sie bekamen weder einen Jieper noch spielen wir Karten.

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Die Tage sind gezählt

Nein, nicht die Tage meiner Lebenszeit, sondern die Tage bis zu meinem Abflug. D.h. in 72 Stunden werde ich um diese Zeit im Hotel Playa Golf einchecken. Und wir Mädels hoffen darauf, dass wir wieder solch ein schönes Zimmer wie im letzten Jahr bekommen, wie auf dem unteren Bild zu sehen ist. Also in 72 Stunden werde ich es wissen und ich werde es euch wissen lassen.

Hotelbett mit Aussicht

Mit meinen Ablug lasse ich auch für 14 Tage meinen Job als Ehrenamtliche in 3 Sportvereinen hinter mir. Damit bessere ich nicht nur meine Rente auf, sondern ich halte über diese Tätigkeit Kontakt zu allen Altersgruppen von Menschen. Angefangen bei den ganz Kleinen – ab 3 Jahre – bis hin zu denen, die auch noch im Alter fit bleiben wollen. Ich habe mal gezählt, wieviele Menschen ich die Woche über bewege. Da kommen 100 Kinder von 3 – 10 Jahre und 35 Erwachsene zusammen. Wer hätte das gedacht, nicht mal ich 😀 .

Vorbereitung für die Kleinen

Die letzten Arbeitstage des alten Bürgermeisters in Rostock sind auch gezählt. Mit dem letzten Wahlsonntag steht fest, Rostock hat links – ehemaliger Sozialsenator LINKE – und weltoffen – einem Dänen ohne deutschen Pass – gewählt. Am 16.Juni 2019 wird es die Stichwahl zwischen den beiden ersten Kandidaten geben und erst dann werden die Rostocker wissen, wer die Strippen der Stadt in die Hände bekommt. Ich habe meine Stimme gestern schon in den Briefkasten geworfen. Die Briefwahl ist eine tolle Sache, so kann man keine Wahl verpassen. Als gelernter DDR- Bürger kann ich mir nicht vorstellen, dass eine Wahl ohne meine Stimme an mir vorbei läuft.

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Glück gehabt..

das Wetter war super. Nachdem der Orkansturm Zeetje das Turmleuchten am 1.1.2019 im wahrsten Sinne des Wortes regelrecht weggeblasen hatte.

Kaum hatten damals die Veranstalter nach wochenlanger Vorbereitung all ihre Technik zum 1.1. 2019 aufgebaut, mussten sie alles null Komma nix wieder abbauen. Trotz des extremen Sturmes besuchten viele Warnemünde. Sie folgten dem Naturschauspiel. Sie sahen zu, wie das Wasser über die Mole stäubte oder wie Wagemutige sich in die Wellen stürzten.

surfen bei Orkansturm ..endlich Wellen an der Ostsee

Man musste sich auf der Mole schon gegen den Sturm stemmen um vorwärts zu kommen. Die eisige Kälte hielt meine Spaß an den Naturextrem in Grenzen. Wenig später wurde der Nachholetermin für die Turmleuchten bekannt geben, am 6. April.

Am 6. April herrschten nahezu sommerliche Temperaturen und nicht nur das Wetter lockte viele Besucher nach Warnemünde. Alle wollten das Licht – Laser- und- Feuerwerk- Spektakel Turmleuchten erleben. Wer die Promenade in Warnemünde kennt, weiß, es muss richtig eng geworden sein. Ich mischte mit 3 von meinen 5 Enkelkindern auch unter die Massen. Der Rest meiner Familie verzichtete lieber das die „extra kuschlige“ auf der Promeade. Mir macht es nichts aus. eng an eng zu stehen. Ich sehe nach vorn und gut ist es. Meinen kleinen Begleitern ging es ebenso.
Das „Bombenwetter“ war natürlich perfekt für die große Show und schon am Nachmittag strömten die Menschen von allen Seiten Richtung Leuchtturm.

Zustrom über eine Nebenstraße
das sommerlich warme Wetter lud zum Sonnenbaden ein
das Klettergerüst am Strand hing voller Kinder
jeder suchte dann besten Ausschauplätzen
Bis zum Beginn sind es noch 90 Minuten, es ist noch zu hell. Die Zeit muss vertreiben werden

Dann endlich, es ging los.

Das große Staunen konnte beginnen
das große Staunen konnte beginnen

Die Lichtverhältnisse hatten sich für das große Spektakel entwickelt, es war dunkel. 20.45 Uhr wurde des Startknopf von einem 9 Jährigen gedrückt und das 30 minütige große Staunen konnte beginnen.

Das Licht- Feuerwerks- und Musikspektakel versetzte mich in die unterschiedlichsten Stimmungen und besonders emotional war das Gedenken an die lieben Menschen, die nicht mehr bei uns Erdenmenschen sein können. Da musste ich doch etwas mit dem Tränen kämpfen.

Nach 30 Minuten kehrte die Realität zurück und die Menschenmassen strömten Richtung S-Bahn. Dem Nahverkehr stand nun eine große Aufgabe bevor. 75 000 Menschen strömten Richtung S-Bahn. Wer schon mal in Warnemüde war, weiß, dass der Weg zum S-Bahnhof nur über eine Brücke führt.

Allen haben das selbe Ziel – S-Bahnhof hinter der Brücke

Damit zu guter Letzt kein Unglück passiert, wurde die Brücke zeitweilig gesperrt und die Menschenmassen mussten auf dir Freigabe warten. Wir fädelten uns in den 2. Schwall ein und hielten uns fest an den Händen. Nur ein kurze Weg und wir würden auf der anderen Seite sein. Zum Glück litt keiner von uns vier unter Platzangst, denn auf der Brücke wurde es richtig kuschlig eng.

Jetzt gab es nur noch eine Hürde zu nehmen. Mit der S-Bahn Richtung Innenstadt. Man hatte 3 S-Bahnen hintereinander gekoppelt, trotzdem stand man auch in die Bahn eng an eng. Aber es klappte alles gut. Es gab deshalb natürlich wieder ein paar Meckerer, aber ich denke, der Nahverkehr der Stadt hatte sein bestes gegeben.

Es war ein wunderschöner Abend, den hoffentlich auch meine Enkelkinder in bester Erinnerung behalten.

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… kann man auch im Kopf machen. Schön, was unsere „Birne“ uns außer rationales  Denken auch noch schenken kann.  Nicht nur, das er uns nachts in seine Träume führt und surreale Erlebnisse während der Nacht beschwert unser Kopf stellt auch jede Menge Erinnerungen abrufbereit zur Verfügung. Man muss nur mal ganz weit unten in der Kiste der Erinnerungen wühlen und schon hält man eine kurze Sequenz seines in der Hand und mir ihr fördert man auch die emotionale Erinnerung zu Tage.

Heute suchte ich auf Youtube nach einen schwungvollen Sommerhit, der wie eine Ohrwurm seine Fans durch den Sommer begleitet. Aber einen Hit, nach meinem Geschmack fand ich nicht. Dafür flog mir ein Künstlername aus meiner Erinnerung zu, nach dessen Musik ich immer ins Träumen kam.

Im Zeitalter des Internets und Youtube, gesucht und gefunden. Jean-Michel Jarre ein französischer Musiker, der seine Musik mit einen Synthesizer  in den 70iger Jahre produzierte. Wir DDRler kamen ja erst Ende der 80iger Jahre an diese Musik und auch nach 10 Jahren klang seine Musik kein bisschen verstaubt und abgehangen.

Ein Titel aus seiner LP  „Equioxe“  Part 5  – die LP hat schon 40 Jahre auf dem Buckel – lässt den Zuhörer, wenn er will und zulässt, ins Träumen kommen.

Achja,… dann ist das noch sooo ein schicker Kerl.  Für uns Frauen auch nicht nur ein Ohrenschmaus, sondern auch ein Augenschmaus.  Auch Jean-Michael Jarre ist in die Jahre gekommen und was soll ich sagen ? Er ist immer noch ein schicker Kerl, auch wenn die langen Haare jetzt ab sind.

Die Musik von Jean-Michel Jarre nahm mich damals immer mit auf eine Reise, die meine Fantasie weckte und auch die Sehnsüchte ankurbelte. Und jedes mal, wenn ich seine Musik zum wiederholten mal hörte, war es eine andere Reise. Je nachdem, in welcher Lebenssituation ich steckte, verlief die Reise in meinen Kopf in einer andere Richtung. Aber seine Musik entführte mich immer aus dem grauen Alltag fort und ich schöpfte neue Kraft aus seiner Musik.

Achja, weil es so schön war, seine Musik zu hören, hier noch ein neuerer Titel, ebenso schwungvoll, wie der erste aus den 70iger Jahren.  Vielleicht lässt sich der eine oder andere Leser von mir anstecken.

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Gruß aus dem Jenseits

Ich hab geträumt heut Nacht. Nein, nicht heute Nacht. Ich wurde wach und musste aber noch nicht aufstehen. Ich bin nur Frühaufsteher, wenn die Umstände das von mir verlangen. Haben sie heute aber nicht, heute ist Samstag. Also drehte ich mich wieder auf die Seite und schlief noch ein weiteres Stündchen in das Wochenende hinein. Deshalb träumte in der zweiten Runde meines Schlafes. Aber wie es mit den Träumen so ist, kaum hat man die Augen auf, schon sind sie ins Nirwana verschwunden. Zumindest für den ersten Teil des Tages.

Der Traum wollte wohl doch nicht unvergessen bleiben und brachte sich doch noch in Erinnerung. Ich war grade mit schwerem Einkauf über den Schulter hängend auf dem Heimweg vom Supermarkt. Wie aus dem Nichts kam ich eine Sequenz meines Traumes wieder in den Sinn.

Ich hatte von meinem Ex-Mann geträumt. Vor 2 Jahren lag er schwer erkrankt in der Klinik und verstarb nach wenigen Tagen dort. Ich war die letzte, die ihn noch lebend sah und war entsetzt, wie sehr die Krankheit ihm zugesetzt hatte. Auf den ersten Blick erkannte ich ihn nicht, auf den zweiten Blick auch nicht, erst auf den dritten Blick erkannte ich ihn an den Haaren. Doch ich war froh, dass ich ihn noch verabschieden konnte, auch wenn er nicht mehr bei Bewusstsein war. Unsere zwei gemeinsamen Kinder hatte uns für immer verbunden, auch wenn wir unser Leben nach 13 gemeinsamen Jahren getrennt verbrachten.

Zwei Jahre nach seinem Tod meldete er sich heute morgen wieder in meinem Traum zurück. Er war der junger stattliche Mann, den ich damals heiratete. Er hatte grade die 30 erreicht und ich war Mitte 20.. Damals fragte er mich, ob ich mir vorstellen könne, wie man sich fühlen mag, wenn man dem Tode nahe ist. Wir gingen logischer Weise davon aus, dass wir das Greisenalter erreichen würden, bevor das Thema aktuell werden würde. Hatte er ein Fünkchen Angst vor dem Tod? Ich antwortete unbekümmert: „Ich denke, das man sich dann unendliche müde fühlen würde und man froh wäre, dass man endlich die Augen schließen könne“ Ich verglich ein Menschenleben mit einem langen beschwerlichen Arbeitstag, an dem man am Ende des Tages todmüde ins Bett fallen würde. Das beruhigte meinen damals noch jungen Mann. Er legte sich ins Ehebett und schlief beruhigt ein. 7 Jahre später schlief jeder in seinem Bett, jeder an einem anderen Ort. Niemand von uns beiden konnte den anderen mehr verstehen und den Zusammenbruch der Ehe aufhalten. Einer hatte Groll auf den anderen, über viele Jahre lang. Aber der Tod verändert noch einmal alles.

Im Traum begegneten wir uns, als stünden wir noch am Anfang unsere Ehe. Er sah wirklich gut aus. Warum war mir das damals nicht aufgefallen? Vielleicht weil seine Gesichtszüge keine Groll mehr zeigten. Wir tauschten uns kurz über unsere missglückte Ehe aus. Weder er noch ich hatten einen Groll aufeinander, so dass alle bisher gemachten üblen Nachreden vom Winde verweht wurden. Ich erzählte ihm, dass unsere Kinder unser damals gemeinsam gebautes Haus verkaufen und ich seinem Esstisch, 4 Stühle und Waschmaschine übernommen hätte. Er war zufrieden, dass einige seiner Möbel in meinem Haushalt eine zweite Chance bekommen hätte. ER schwand dann wieder aus meinem Traum und ich wurde ein zweites mal wach.

Fast jeder Verstorbene meiner Familie tauchte ca. 2 Jahre nach seinem Tod in meinen Träumen auf, als wollte er mir zeigen, dass es ihm auf der anderen Seite gut gehen und ihr geschundener Körper wieder jugendlich frisch aussieht.

Vielleicht zeigen mir die Träume auch an, dass die Trauerarbeit über ihren Verlust in meinem Inneren abgeschlossen ist. Wenn letzteres der Fall ist, dass trage ich noch einen unerledigten Trauerfall in meinem Herzen, weil mein Groll dies verhindert ?

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Der Aufsteiger

 

Gestern war es endlich soweit…wir gingen in die Luft. Wir mussten jedoch in diesem Jahr auf Airberlin verzichten, denn diese Flotte gibt es ja nicht mehr. 💀
Deshalb flogen wir in diesem Jahr mit der Eurowings. Der Flieger zog sich wie
Butter durch die Luft.In Nachgang stellten wir fest,das die Flotte von Eurowings genau so gut oder sogar noch besser als Airberlin ist. Den Eindruck machten wir an den Start und der Landung fest.

Auf Mallorca angekommen, begrüßte uns erst mal eine frische Brise und Warnung vor starken Regengüssen, der uns zum Glück erspart bliebt.IMG_20180606_133746562_HDR.jpg

Gefühlt sind in diesem Sommer deutlich weniger Urlauber vor Ort, aber noch ist kein Wochenendes und auch nicht alle Tage Sonntag. Wir legen erst mal die Füße hoch und lassen alle Fünfe grade sein

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Bin ein Aussteiger..

…aber nicht für den Rest meines Lebens, sonder für die nächsten 14 Tage außer Haus, außer Landes.  Ich werde für ein paar Tage glücklich sein dürfen. Glücklich sein nach einer Erkenntnis von  Harald Juhnke „“keine Termine und leicht einen sitzen“ Wer mich kennt, weiß, wohin meine Reise gehen wird.Ja..richtig, ab in den Süden

und zwar von Hamburger Flughafen aus. Dieser machte vor ein paar Tagen eher keine gute Schlagzeile, aber seit heute soll alles wieder roger sein. So schnell kann Mensch alles wieder in Ordnung bringen.

In dem Zusammenhang dachte ich sofort an ein Buch, das ich kürzlich gelesen habe. Der Buchautor setzte sich mit dem Thema Stromausfall auseinander., jedoch europaweit flächendeckend. Was auf dem Hamburger Flughafen passierte war ein kleiner Vorschmack auf gefürchtetes Blackout des Stromnetzes.  Also wer wissen will, wie sich unsere Welt verändert, wenn des Strom uns mal im Stich lässt, nur zu, der schlage dieses Buch auf und lasst sich überraschen. Lässt sich davon überraschen, wie hilflos wir Menschen sind, wenn es keinen Strom mehr gibt.

Als Reiselektüre werde ich mir das Buch jedoch nicht in die Tasche stecken, da bevorzuge eher leichte Kost oder vielleicht einen Thiller? Am Stand beim lesen in die menschlichen Abgründe schauen, während um mich  herum der ausgelassene Bär tobt? Naja..ganz so schlimm ist es am Ballermann 6 – den es ja nicht mehr gibt – nicht mehr, denn den hat man für die Reichen ausstaffiert. Wer sich auf den weißen Strand vom B 6 legen will,. muss einen Sonnenschirm kaufen und der kostet pro Tag 50 €. Wer sich daneben legt. liegt daneben und wird vertrieben. Naja.. wer´s hat, kann das ja 50 € hinblättern. Ich hab´s nicht. Wäre mir das Geld auch nicht wert.

Ich mag die einfachen Menschen, wenn sie unverblümt und ausgelassen ihren Spaß haben. Vielleicht kennt jemand den Film über Toulouse Lautrec? In einem Pariser Ballhaus fertigte er unzählige Zeichnungen an, die alle samt berühmt würden Nicht nur seine Bilder und er wurden berühmt, sondern auch das Ballhaus und es dauerte nicht lange, bis man daraus einen Nobelschuppen  machte unt damit verschwand auch das lebendige Lebengefühls der einfachen Leute.

Ich stürze mich ab morgen auch in das pralle Leben der einfachen Leute, freue mich aber auch auf das bequeme Leben, also keine Termine und leicht einen sitzen 🙂 und kein Haushalt und alle Alltagssorgen lass ich in Deutschland zurück. Sie müssen nun für ein paar Tage ohne mich auskommen.

 

 

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im Hochzeitsrausch

Wohl fast jeder hat die  beiden Jungs noch vor Augen, als die als Teenager vor Milliarden  Menschen, die weltweit zusahen, dem Sarg ihrer Mutter folgten. Auf dem Sarg ihr letzter Brief an ihre Mutter „Mommy“. Ich denke, das Bild der beiden Jungs hat niemand ungerührt gelassen. Vielleicht nimmt deshalb die Welt so ein großen Anteil an all dem, wie es in ihren Leben weiter geht.

Nach 20 Jahren schreiten die beiden inzwischen schon Erwachsenen Männer wieder gemeinsam einen langen Weg, doch dies mal in der Anlass ein erfreulicher.Klar, dass ich mir  auch die Hochzeit im TV von Anfang bis Ende angesehen habe. Ich wollte auch sehen, wie der 2. Sohn von Diana die Leben seines Lebens heiraten wird. Hochzeiten sind in der Familie und Bekanntenkreis soo selten geworden, dass es mal wieder schön war, einer Trauung, wenn auch nur per TV, beizuwohnen. Und klar, ia ich habe ein paar Momente auch mit meiner Kamera festgehalten.

Die beiden Brüder standen, solange von der Braut noch nichts zu sehen, im Mittelpunkt der zahlreichen Kameras.  

Mal sah man sie lachend

dann wieder voller freudiger Erwartung

Endlich – sie ist da

liebevolle Augen – die Braut betritt den Vorraum

Das erste Stück muss die Braut allein gehen

Amüsant, einer der Schleierträger raubt für einen Moment der Braut sie Show. Es ist aber ein echt süßer Bild gegworden.

Vom Bräutigamvater an den Bräutigam übergeben

Während dessen saß die Mutter der Braut allein

Im jungen Paar spiegelt sich alles wieder, was auch bei bei anderen Menschen zu finden ist. Die beiden Jungs sind  als Halbwaisen. Ihre Stiefmutter ist die ehemalige Geliebte ihres Vater. Auch die Braut musste auf die Anwesenheit ihrer Vaters verzichten. Nichts war perfekt, so wie in den Leben vieler anderen Familien auch. Aber worüber wohl nicht länger als über das Brautkleid der Braut geredet wird, wie die leidenschaftliche Predigt des Bischofs Michael Curry auf das Feuer der Liebe. Dabei wurde

Ich  hätte dem Mann noch stundenlang zuhören können, alle seine Worte wurden simultan übersetzt und deren Botschaft „Die Kraft der Liebe ist das Feuer des Lebens“  Das war alles andere als eine langweile Predigt und hat mir gezeigt, dass es in Amerika auch andere Menschen außer Trump- Wähler und Waffennarren gibt, worunter das Image von Amerika seit der letzten Präsidentenwahl schwer leidet.

Wunderschön anzuhören und berührend der Gospelgesang des bekannten Liedes „Stand by me“

Jeder, der gern bei einer königlichen Zeremonie einer Trauung dabei sein wollte, kam voll auf seine Kosten und wird einige Bilder davon noch lange in Erinnerung behalten.

Dem jungen Paar wünsche ich alles Glück dieser Welt und dass ihre Liebe ewig hält.

 

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leuchtender Frühling

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leuchtender Frühling

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